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Sonnenschutz für Kleinkinder

Sonnenschutz ist ein wichtiges Thema. Besonders empfindliche Baby- und Kinderhaut braucht speziellen Schutz. Ob beim Spielen auf dem Spielplatz, im Freibad oder im Urlaub am Strand oder in den Berge - achten Sie immer auf Sonnenschutz. Hier die wichtigsten Tipps.

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Der richtige Sonnenschutz für Kleinkinder

Je jünger die Kinder sind, desto weniger sollten sie der Sonne ausgesetzt werden. Nur etwa sieben Minuten kann sich ein Kind ungeschützt in der Sonne aufhalten, ohne dass es zu Schäden kommt.

Kleidung, die Kleinkinder vor der Sonne schützt

Ein T-Shirt ist immer noch besser als ganz nackte Haut, aber selbst hochwertige Baumwolle ist nicht UV-dicht. Erst recht nicht, wenn das Hemd nass ist – dann gelangt ein Großteil der Strahlung auf die Haut. Mittlerweile gibt es jedoch spezielle Sonnenkleidung für Kinder, die die schädlichen Strahlen abfängt.

Wichtig ist es vor allem, die besonders empfindlichen Körperpartien zu schützen: Kopf, Nacken und Fußrücken. Also ein Hut mit breiter Krempe oder eine Mütze, die das Gesicht ausreichend beschattet, weite und luftige Kleidung, leichte Schuhe, die den Fußrücken bedecken.

Kleinkinder richtig Eincremen

Speziell für Kinder entwickelte Cremes und Lotionen mit einem Lichtschutzfaktor ab 15 versprechen ausreichenden Schutz. Der Sonnenschutz sollte eine halbe Stunde vorher aufgetragen werden, nur so entfaltet er seine volle Wirkung. Besonders wichtig beim Eincremen: die Nase, die Lippen, Ohren, Hände. Und auch die Füße, wenn das Kind barfuß oder in Sandalen läuft. Sunblocker-Stifte sind für das Gesicht gut geeignet, da nichts in die Augen laufen kann. Wenn das Kind vom Planschen im Wasser zurückkommt, sollte es erneut eingecremt werden, auch wenn das Sonnenschutzmittel als „wasserfest“ ausgewiesen ist. Babyöl ist übrigens ein denkbar schlechter Sonnenschutz: Es macht die Haut erst recht lichtempfindlich.

Babys sollten Sonne meiden

Babys bis zu einem Jahr sollten überhaupt nicht der Sonne ausgesetzt werden, sondern sich ausschließlich im Schatten aufhalten. Bei älteren Kindern raten Kinderärzte, sie nicht in der prallen Mittagssonne draußen spielen zu lassen.

Schutz für die Kinderaugen

Vor allem im Hochgebirge und an der See sollten Kinder eine Sonnenbrille tragen. Achten Sie beim Kauf auf das CE-Zeichen; es garantiert, dass die Brille den in Europa gültigen Mindestanforderungen an die Qualität entspricht und kurzwelliges UV-Licht blockiert.

Der Aufdruck „100 % UV-Schutz“ ist nicht ausreichend. Am besten lassen Sie sich bei einem Optiker beraten.

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Häufig gestellte Fragen

Welcher Sonnenschutz für Kleinkinder?

Die Auswahl an Sonnenschutzprodukten ist riesig. Eltern sollten einen Lichtschutzfaktor von rund 50 wählen und dürfen beim Auftragen keine Stelle auf der Haut vergessen. Wasserfeste Produkte sind empfehlenswert. Das Alter des Kindes muss beachtet werden. Babys und Kleinkinder sollten sich bis zum zweiten Lebensjahr keiner prallen Sonnenstrahlung aussetzen, da die Haut noch sehr empfindlich ist und auch mit Sonnenschutz zu Schaden kommen kann. Für Babys und Kleinkinder eignen sich am besten mineralische Sonnencremes, die das UV-Licht reflektieren. Chemische Schutzfilter sind nicht empfehlenswert.


Warum Sonnencreme speziell für Kinder?

Eltern sollten lediglich Sonnenschutzmittel verwenden, die sich speziell für Kinder eignen, demnach gut verträglich sind und weniger tief in die Haut eindringen. Es ist wichtig, dass sie UV-A und UV-B-Strahlen blocken. Zusätze wie Duft- oder Konservierungsstoffe können Allergien auslösen. Die Haut eines Kindes ist anders aufgebaut als bei Erwachsenen. Sie ist wesentlich durchlässiger für die Inhaltsstoffe. Daher sollte man eine spezielle Kinder-Sonnencreme verwenden. Alle unbedeckten Körperstellen müssen eingecremt werden, am besten eine halbe Stunde, bevor man nach draußen geht und zudem sollte man regelmäßig nachcremen. Durch Bewegungen und Schwitzen kann sich das Sonnenschutzmittel lösen. Besser geeignet sind wasserfeste Produkte.


Wann sollten Kinder nicht in die Sonne?

Babys werden im ersten Jahr am besten nicht mit einem Sonnenschutzmittel behandelt, sondern lediglich mit UV-Kleidung und einem passenden Hut geschützt. Im Freien ist es wichtig, sich an einem schattigen Platz aufzuhalten. Eine gute Wahl ist auch ein Sonnenschirm. Zudem ist es wichtig, sie keiner prallen Sonne auszusetzen. Allgemein gilt es, die Mittagssonne zu meiden, nach dem Baden oder Schwitzen die Sonnencreme neu aufzutragen und generell sich nicht so lange in der Sonne aufhalten, auch nicht mit Sonnenschutz. Die höchste Sonnenintensität liegt 11 bis 15 Uhr vor. In dieser Zeit meiden Kinder am besten die Sonne. Auch bei wolkenbedecktem Himmel ist der Schutz wichtig.


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