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Für eine Kindheit wie im Bilderbuch

Kolala ist das neue, bunte Magazin für Kinder ab 2 Jahren, mit dem Ihre Allerkleinsten die Welt der Tiere entdecken. Kolala ist der liebevolle Einstieg für Ihr Kleinkind in die Welt der Kinderzeitschriften – in eine Welt, in der jeden Monat neue Abenteuer im Briefkasten warten.

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Gärtnern mit Kindern

Für unseren Gärtner-Tipp brauchen Sie keinen grünen Daumen. Wir machen Ihre Kinder zu begeisterten Gärtnern und kleinen Naturforschern.
Tipps für Eltern - Familienleben und Freizeit: Gärtnern mit Kindern

© diyanadimitrova / fotolia.com

Grüner Daumen hin oder her: Mit unseren Tipps werden Ihre Kinder zu begeisterten Gärtnern und  ganz nebenbei zu kleinen Naturforschern!

Selbst ein Mini-Garten oder der kleinste Balkon reichen als Experimentierfeld für Ihre Kinder. Ein doppelter Gewinn: Kleine Forscher kommen richtig auf ihre Kosten. Und die Pflanzen sehen ganz nebenbei auch noch gut aus.

Zum Start in die warme Saison haben wir diese Tipps

Quer durchs Gemüsebeet

 Pflanzen Sie schmackhafte Gemüsesorten. Ins Freie dürfen jetzt: Erbsen, Mangold, Möhren, Radieschen, Spinat und Zwiebeln. Erbsen und Radieschen wachsen auch gerne im Topf oder Kübel und eignen sich problemlos für den Balkon. Das Samen-Säen schult die Feinmotorik Ihres Kindes. Und: Überlassen Sie Ihrem Kind das regelmäßige Gießen. So lernt es Verantwortung zu übernehmen und sieht, dass kein Radieschen wächst, wenn es nicht bewässert wird.

Kräuter für die richtige Würze

Legen Sie ein Kräuterbeet an. Frische Kresse, Petersilie und Schnittlauch verfeinern jedes Gericht. Der richtige Standort für Kräuter auf Balkon und im Garten ist dort, wo bei Regen nichts weggeschwemmt werden kann und wo immer genügend Sonne scheint. Platzsparend lässt sich im Garten aus Steinen ein terrassenförmiges Kräuterbeet anlegen. Setzen Sie Basilikum, Estragon, Majoran, Oregano und Salbei erst ein, wenn es dauerhaft wärmer ist. Überlassen Sie nach dem Pflanzen Ihren Kindern die Pflege des Kräutergartens.

Extratipp: Mit kleinen Pflanzensteckern behalten Ihre Kinder die Übersicht über die Sorten. Die Namen am besten mit wetterfester Farbe auf Steine oder Holzstücke schreiben!

Blumen als Farbtupfer auf dem Balkon und im Garten

Blumenzwiebeln bringen ruckzuck etwas Farbe ins Beet. Beim Einsetzen von Dahlien und Gladiolen in die Erde helfen Kinder immer gerne. Beide Pflanzen sind relativ empfindlich.

Kümmert sich Ihr Kind nicht um die Schnittblumen, verblühen sie schnell. Entfernt Ihr Kind hingegen regelmäßig die welken Blüten, kann es sich lange Zeit über die bunten Farbtupfer freuen.

Gemüsesorten für die große Ernte

Bohnen wachsen schnell, müssen nicht aus der Samentüte stammen und gedeihen auch im Blumenkasten. Selbst wenn sie erst im Juli gepflanzt werden, können Sie spätestens im September die ersten Bohnen ernten. Auch dann, wenn Sie nur eine Hand voll Bohnensamen in die Erde setzen. Möchten Sie, dass Ihr Kind die Entstehung des Setzlings erlebt, dann lassen Sie die Bohne keimen. Dazu einfach die Samen in ein Glas mit lauwarmen Wasser stellen. So kann Ihr Kind ganz genau beobachten, was passiert.

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Gartentipp über das Frühjahr hinaus

Pflanzen und säen Sie die Pflanzen, bei denen Ihre Kinder alltägliche Fragen mitverfolgen und beobachten können. Wenn Sie zum Beispiel Sonnenblumenkerne in einen Topf oder ein Beet setzen, dann können Ihre Kinder später beobachten, wie die Sonnenblume Ihren Kopf mit der Sonne mitdreht. Dazu verändert sie die Länge ihres Stängels. Ist die Sonnenblume ausgewachsen, schaut sie immer nach Osten. Um dies erforschen zu können, versenkt Ihr Kind die Samen einfach 5 bis 7 Zentimeter tief und bedeckt sie danach mit Erde. Gießen nicht vergessen!

So vermeiden Sie Unkraut

Gegen ungebetene Pflanzen hilft Mulch im Beet. Vor allem neu angelegte Balkonkästen und Gartenflächen lassen sich so länger frei von Wildkräutern halten.

Stichworte: Balkon, Garten, Gemüse, Kinder, Kräuter

Häufig gestellte Fragen

Was können Kinder beim Gärtnern lernen?

Viele Kinder leben in Städten, sodass der Bezug zur Natur verloren geht. Dabei können die Kleinen beim Gärtnern vieles erleben und lernen. Kinder sind von Natur aus neugierig und die geborenen Entdecker. Der Garten ist dafür perfekt. Alle Sinne werden angesprochen. Ein eigenes Beet überträgt ihnen etwas Verantwortung. Man kann dem Kind auf diese Weise auch gesunde Ernährung vermitteln. Der Nachwuchs sieht, wie sich die verschiedenen Pflanzen entwickeln und wozu man sie verwenden kann. Ideal ist es, wenn es selber Hand anlegen darf, beispielsweise gießen, und somit stolz sein wird, was es geschaffen hat. Dies fördert das Selbstbewusstsein. Wenn kein Garten vorhanden ist, eignet sich auch der Balkonkasten.


Was ins Gemüsebeet für Kinder?

Kinder, die ein Gemüsebeet selber anlegen dürfen, werden spielerisch für das Gärtnern begeistert. Im Idealfall darf das Kind selber entscheiden, was im eigenen Beet wachsen soll bzw. was es gern essen möchte. Vielleicht sollen es kleine Tomaten, Minigurken, Paprika und Zuckererbsen sein. Auch Kräuter, wie Schnittlauch, Petersilie, Minze oder Basilikum sind ein schönes Erlebnis für die Sinne und führen die Kleinen an eine gesunde Ernährung heran. Je nachdem, wie alt es ist, kann es auch die anfallenden Arbeiten, wie das Säen, Pflanzen, Gießen und auch das Ernten übernehmen.


Welche Pflanzen für ein Kinderbeet?

Kinderbeete sind eine wunderbare Möglichkeit, die Kleinen an die Natur heranzuführen. Sie können ganz nach Belieben säen, gießen und ernten. Das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen zu beobachten, ist ein spannendes Erlebnis. Doch welche Pflanzen können es sein? Sonnenblumen haben nicht nur schöne Blüten, sondern man kann die Sonnenblumenkerne ernten. Bei Kindern sind Obst und Gemüse, das sie irgendwann ernten können, beliebt, beispielsweise Radieschen, Cocktailtomaten, Minigurken, Zuckererbsen, Erdbeeren und Himbeeren. Mit Kräutern, wie Kresse, Minze, Basilikum und Schnittlauch, lernen sie die besonderen Aromen der Natur kennen, mit denen man die verschiedensten Speisen gesund würzen kann. Die Auswahl übernimmt am besten das Kind.


Kolala – ab 2 Jahren

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