Tipps für Eltern - Familienleben und Freizeit: Wie viel Taschengeld gebe ich meinem Kind?

Wie viel Taschengeld gebe ich meinem Kind?

Wie bringe ich meinem Kind den Umgang mit Taschengeld bei? Wir geben Tipps, wie Mama und Papa helfen können, ohne finanziell auszuhelfen.

„Lisa bekommt aber mehr als ich, das ist unfair!“

Kennen Sie solche und ähnliche Sätze? Führen Sie die gleichen Diskussionen beim Abendbrot? Das Thema Taschengeld kann schnell heikel werden – dabei ist es so wichtig für Kinder und Eltern.

Der richtige Umgang mit Geld

Taschengeld ist wichtig für die Entwicklung Ihres Kindes. Denn so lernt Ihr Kind,  eigenständig über eine bestimmte Geldsumme zu verfügen und sich diese Summe einzuteilen. Auch wenn es manchmal Fehler macht: Der Lernprozess, dass man Geld, das man nicht mehr hat, auch nicht ausgeben kann, ist wichtig. So kann Ihr Kind den Wert von Geld besser einschätzen.

Tipps zum Taschengeld

  • Der frühe Vogel: Fangen Sie früh genug, Ihren Kindern Taschengeld zu geben. Je früher die Kinder regelmäßig mit Geld umgehen, desto kleiner wird die Anfälligkeit für spätere Verschuldungsprobleme. Schon mit vier oder fünf, spätestens aber ab dem Grundschulalter, sollten Sie das erste Mal Taschengeld zahlen.
  • Jede Woche aufs Neue: Bis zu einem Alter von neun Jahren empfiehlt sich eine wöchentliche Auszahlung. So lange haben Kinder oft noch Schwierigkeiten, über einen ganzen Monat hinweg zu planen. Danach ist es an der Zeit, das Taschengeld monatlich auszuhändigen, damit Ihr Kind finanzielle Organisation lernt. 
  • Klare Regeln: Legen Sie genau fest, wofür Ihr Kind sein Taschengeld verwenden muss und was Sie weiterhin bezahlen. Schulmaterialen und Kleidung sollte Ihr Kind beispielsweise nicht selbst bezahlen müssen.
  • Das hast du dir verdient: Taschengeld sollte nicht der Belohnung oder Bestrafung dient. Ein Extra-Euro für besondere Zusatzdienste im Haushalt ist aber erlaubt. 
  • Seien Sie ein gutes Vorbild: Zeigen Sie eine gute Zahlungsmoral und geben Sie Ihrem Kind sein Taschengeld immer pünktlich. So lernt auch Ihr Kind den richtigen Umgang.
  • Bleiben Sie konsequent: Auch wenn Ihr Kind das Taschengeld schon früh verprasst, geben Sie nicht nach und bezahlen jede Kleinigkeit. Nur so lernt Ihr Kind, dass Geld irgendwann ausgegeben ist. Auch dass man sich mit Sparen größere Wünsche erfüllen kann, ist eine wichtige Erfahrung.
  • Offenheit zahlt sich aus: Sprechen Sie mit Ihrem Kind auch über Ihr eigenes Gehalt und wie viel Sie monatlich für Miete und Einkauf ausgeben. Ihr Kind kann so sein Taschengeld besser wertschätzen. Mit der Zeit bekommt Ihr Kind ein Gefühl dafür, was billig und was teuer ist. 
  • Vergleichen Sie: Wie viel Geld bekommen die Freunde Ihrer Kinder wirklich? Sprechen Sie das Thema auf dem nächsten Elternabend oder beim Kaffeetrinken an.
  • Denken Sie an die Zukunft: Ab 8 Jahren sollten Sie auch über ein Sparbuch für Ihre Kinder nachdenken. So machen die Kleinen erste Erfahrungen mit Zinsen und indirekten Geldformen. Für Teenager bietet sich auch ein Jugend-Girokonto an, das nicht überzogen werden kann.
  • Guter Rat ist teuer: Beraten Sie Ihr Kind nur, wenn es Sie fragt. Lassen Sie es sein Geld ausgeben, wofür es möchte.
  • Druckmittel? Benutzen Sie Taschengeld nicht, um Ihr Kind für schlechte Noten oder ein unordentliches Zimmer zu bestrafen. Das Taschengeld sollten Sie immer regelmäßig zahlen.

    Taschengeld-Tabelle des Bundesfamilienministeriums zur Orientierung: 

    • Unter 6 Jahre 0,50-1,00 Euro/Woche
    • 6 Jahre 1,00-1,50 Euro/Woche
    • 7 Jahre 1,50-2,00 Euro/Woche
    • 8 Jahre 2,00-2,50 Euro/Woche
    • 9 Jahre 2,50-3,00 Euro/Woche
    • 10 Jahre 15,00-17,50 Euro/Monat
    • 11 Jahre 17,50-20,00 Euro/Monat
    • 12 Jahre 20,00-22,50 Euro/Monat
    • 13 Jahre 22,50-25,00 Euro/Monat
    • 14 Jahre 25,00-30,00 Euro/Monat
    • 15 Jahre 30,00-37,50 Euro/Monat
    • 16 Jahre 37,50-45,00 Euro/Monat
    • 17 Jahre 45,00-60,00 Euro/Monat
    • ab 18 Jahre 60,00-75,00 Euro/Monat
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