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So klappt die Patchwork-Familie

Tipps gegen Alltagsprobleme von Patchwork-Familien wie Eifersucht und Respektlosigkeit
Tipps für Eltern - Familienleben und Freizeit: So klappt die Patchwork-Familie

Jede siebte Familie in Deutschland ist eine Patchwork-Familie. Entweder der Mann oder die Frau oder beide Partner bringen Kinder mit in eine neue Beziehung. Zusammen bilden sie einen schönen bunten Flickenteppich (englisch: Patchwork), aus dem eine neue Familie werden soll. Doch der Weg dorthin ist lang und bringt nicht nur eitel Sonnenschein mit sich. Eifersucht und Stress sind oft an der Tagesordnung. Wie geht man damit am besten um?

5 Tipps für Patchwork-Familien

Nicht zu hohe Erwartungen an die Familiensituation

Setzen Sie nicht zu hohe Erwartungen in die neue Beziehung. Auch wenn zunächst alles rosig zu sein scheint. In jeder Familie gibt es hier und da einmal Streit. Unser Rat: Bleiben Sie entspannt

Haben Sie Geduld mit den Kindern

Gerade Kinder im Kindergarten oder Grundschulalter sind zunächst oft eifersüchtig auf den neuen Partner. Vermitteln Sie Ihrem Partner, dass er eventuelle Wutanfälle der Kinder nicht persönlich nehmen sollte und er viel Geduld mitbringen muss. Denn Kinder brauchen Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Sie es nicht weniger lieben, weil Sie einen neuen Partner haben. Nehmen Sie sich Zeit, die Sie nur mit Ihrem Kind verbringen.

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Ohne Respet in der Familie geht es nicht

Ihr Kind verhält sich Ihrem neuen Partner gegenüber frech? Hier sollten Sie vorsichtig einschreiten. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es wichtig ist, immer höflich und respektvoll zu sein. Machen Sie klar: Respektloses Verhalten verletzt Menschen und wird von Ihnen nicht geduldet. Bleiben Sie aber fair und besprechen Sie in Ruhe mit Ihrem Kind, welche Gründe sein Verhalten hat.

Zeigen Sie Ihrem Kind, dass es keinen Grund zur Eifersucht hat

Erklären Sie Ihrem Kind, dass sich an Ihrer Liebe zu ihm nichts verändert hat. Auch wenn jetzt eventuell neue Kinder hinzugekommen sind, bedeutet das für Ihr Kind nicht, dass es einen Grund zur Eifersucht gibt. Ermutigen und bestärken Sie Ihr Kind, denn genau das braucht es jetzt am meisten: Ihre Aufmerksamkeit.

Pflegen Sie gemeinsame Rituale mit Ihrem Kind

Entwickeln Sie gemeinsam neue Rituale. Dann fühlt sich niemand ausgeschlossen und Ihr Kind hat nicht das Gefühl, dass sich fremde Personen in seinen Alltag drängen. Doch auch alte Rituale sollten weiterhin bestand haben. Das erleichtert Ihrem Kind, sich an die neue Familiensituation zu gewöhnen.

Häufig gestellte Fragen

Wie wächst man als Patchwork Familie zusammen?

Eine neue Beziehung bedeutet, dass es einen neuen Partner für das Elternteil gibt, der eventuell ebenso ein Kind "mitbringt". So viel Neues benötigt seine Zeit. Daher sollte man am Anfang keine zu großen Erwartungen haben und die perfekte Harmonie voraussetzen. Alles muss sich erst einmal einspielen. Wichtig ist immer, dass dem Kind genügend Zeit gegeben wird. Es könnte sich übergangen fühlen, wenn es den neuen Mann an der Seite der Mama plötzlich morgens im Bad trifft. Es ist empfehlenswert, gemeinsame Ausflüge zu unternehmen, damit sich alle besser kennen lernen. Der Partner muss behutsam in die Familie integriert werden.


Wie klappt es mit einer Patchworkfamilie?

Alle Familienmitglieder müssen sich zunächst an die neue Situation gewöhnen. Anfängliche Distanz ist beim Kind völlig normal. Es dauert etwas, bis alle ihren Platz gefunden haben. Jeder hat sein eigenes Tempo. Druck zu erzeugen, wirkt sich auf das Familienleben negativ aus. Es braucht zudem klare Regeln. Sie müssen gemeinsam offen kommuniziert werden. Ernährungsfragen, Erziehung, Schlafenszeiten, das kann alles zum Streitpunkt werden. Je mehr man die Kinder mit einbezieht, desto mehr Harmonie herrscht oftmals innerhalb der Familie. Fühlt sich das Kind ausgeschlossen oder übergangen, sind Konflikte nicht selten.


Wie viele Patchworkfamilien scheitern?

Eltern sollten ihrem Kind genügend Zeit geben, um sich an einen neuen Partner zu gewöhnen. Sonst kann es überfordert sein und sich übergangen fühlen. Viele Patchwork-Familien machen den Fehler, dass sie zu viel erwarten. Die "neue" Familie wird nicht auf Anhieb perfekt funktionieren. Anpassung und Flexibilität sind nötig. Jeder muss seinen Platz finden und das Kind spüren, dass der neue Partner nicht die Mutter streitig macht. Er sollte sich anfangs aus Erziehungsfragen heraushalten und Geduld im Umgang mit dem Kind aufbringen.


Was ist das "Patchworkfamilie"?

In einer Patchworkfamilie lebt ein Kind mit einem Elternteil im Haushalt und dieses geht eine Beziehung zu einem neuen Partner ein. Der neue Partner wird als Stiefvater oder -mutter bezeichnet. Die häufigste Form ist, dass die Frau ihr Kind oder ihre Kinder aus der früheren Partnerschaft mit in die neue Beziehung bringt.


Wie umgehen mit Stiefkindern?

Ein harmonisches Zusammenleben kann in einer Patchworkfamilie nur gelingen, wenn keine zu hohen oder falschen Erwartungen gehegt werden. Es ist wichtig, dass alle verantwortungsvoll, respektvoll und fair mit der neuen Situation umgehen und niemand benachteiligt wird. Viele Kinder sind durch die Trennung der Eltern emotional belastet. Eine ablehnende Haltung gegenüber dem neuen Partner sollte nicht persönlich genommen werden. Es kommt teilweise zu einem Loyalitätskonflikt. Die wichtigste Regel lautet, Geduld zu haben und nichts zu überstürzen.


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