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Typisch Einzelkind?!

Egoistisch sollen sie angeblich sein, denn sie teilen nicht gerne: So heißt es jedenfalls von Einzelkindern. Ein Vorurteil, das – wie so oft – nicht viel mit der Wahrheit zu tun hat.
Tipps für Eltern - Familienleben und Freizeit: Typisch Einzelkind?!

© khrystyna boiko / shutterstock.com

Egoistisch sollen sie angeblich sein, denn sie teilen nicht gerne: So heißt es jedenfalls von Einzelkindern. Ein Vorurteil, das – wie so oft – nicht viel mit der Wahrheit zu tun hat.

Entwickelt haben sich die negativen Ansichten über Kinder, die ohne Geschwister aufwachsen, schon vor mehr als 100 Jahren. Damals hatte die typische Familie hierzulande quer durch alle Gesellschaftsschichten im Durchschnitt fünf Kinder. Auch nach dem ersten Weltkrieg waren immer noch mehr als zwei Kinder die Regel. Keine Geschwister? Da musste irgendetwas nicht stimmen, so glaubte man.

Schlechte Bedingungen für Einzelkinder

In der Tat wuchsen diese Kinder seinerzeit unter vergleichsweise schlechten Bedingungen auf – so wurden sie zum Beispiel oft unehelich geboren, waren Halbwaisen oder ihre Eltern steckten in Schwierigkeiten. Denkbar schlechte Voraussetzungen für einen guten Start ins Leben.

Bewusste Entscheidung für ein Einzelkind

Seit es mit der Pille eine sichere Geburtenkontrolle gibt, wachsen mehr Kinder ohne Geschwister auf – in Deutschland sind sie allerdings gegenüber den Kindern mit Brüdern und Schwestern in der Minderheit. Viele Paare entscheiden sich bewusst für nur ein Kind, sei es aus finanziellen oder persönlichen Gründen. Hinzu kommt, dass sich die Elternschaft immer weiter nach hinten verschiebt, was das Alter der Mutter angeht, und deshalb biologische Gründe gegen ein zweites Kind sprechen können. 

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Einzelkind: verwöhnt und verzogen?

Das Vorurteil, Einzelkinder seien verwöhnt und verzogen, hält sich hartnäckig. Dabei weiß man heute, dass Einzelkinder sich als Erwachsene individuell kaum von Personen unterscheiden, die mit Geschwistern aufgewachsen sind. Es gibt unter Geschwisterkindern genauso viele Egoisten wie unter Einzelkindern.

So klappt das Eltern-Kind-Verhältnis

Wichtiger ist für alle Kinder das Verhalten ihrer Eltern ihnen gegenüber. 

1. Vertrauen aufbauen
2. Grenzen setzen
3.
Freiheiten gewähren

Ruht das Eltern-Kind-Verhältnis auf diesen drei Säulen, ist es völlig egal, ob noch andere Kinder unter demselben Dach leben oder nicht. Hilfreich ist es trotzdem für die soziale Entwicklung, wenn Ihr Nachwuchs Kontakt mit Gleichaltrigen hat.

Kontakt mit Gleichaltrigen ist wichtig für Kinder

Kindergarten oder Spielgruppen unterstützen Einzelkinder beim Kennenlernen gesellschaftlicher Normen. Und spätestens auf dem Spielplatz, im Sportverein oder in der Schule übernehmen die Altersgenossen mit ihrem Einfluss auf das Verhalten Ihres Einzel-Sprösslings gewisse erzieherische Aufgaben

Häufig gestellte Fragen

Was ist typisch für ein Einzelkind?

Einzelkinder sind verwöhnt, arrogant und bekommen alles, was sie möchten. Das sind die Vorurteile, die sich hartnäckig halten. Daher heißt es oft: Typisch Einzelkind. Dabei sind die Familienverhältnisse, egal, ob mit einem Nachwuchs oder mehreren Kindern, immer individuell. Einzelkinder genießen die Nähe der Eltern ungeteilt, sodass sie oft eine hohe Sensibilität für andere entwickeln. So sind Einzelkinder letztendlich meist besser als ihr Ruf.


Ist es besser, wenn man Geschwister hat oder wenn man Einzelkind ist?

Geschwister haben für die Entwicklung der Persönlichkeit des Kindes eine wichtige Bedeutung. Machtgefüge werden getestet, sie lernen, ihre eigenen Wünsche zurückzustellen und Empathie für den anderen zu entwickeln. Doch auch Einzelkinder haben im Kindergarten oder in der Schule soziale Kontakte und ihnen können gute Werte übermittelt werden. Die Eltern dienen als Vorbild, denn Kinder ahmen nach. Die Erziehung trägt immer maßgeblich dazu bei, wie sie sich entwickeln.


Kann man als Einzelkind glücklich sein?

Eltern sind lange Zeit die wichtigsten Bezugspersonen, egal, ob Einzelkind oder Geschwisterkinder. Für ein Einzelkind kann es anstrengend sein, wenn die "Helikopter"-Eltern immer um ihr Kind kreisen, sodass es sich in seiner Entwicklung und Persönlichkeit nicht entfalten kann. Doch das muss nicht sein, denn viele Einzelkinder haben eine sehr gute Beziehung zu den Eltern. Jedes Kind kann glücklich sein, wenn es mit Liebe, Geborgenheit und Sicherheit aufwächst. Soziale Kontakte sind auch durch Freunde im Kindergarten oder in der Schule möglich.


Ist Einzelkind besser?

Werden die Lebensumstände der Einzelkinder untersucht, zeigt sich, dass sie meist in ähnlichen Verhältnissen aufwachsen, wie es in einem Haushalt mit Geschwisterkindern der Fall ist. Sie können sich der ungeteilten Aufmerksamkeit zu den Eltern stets sicher sein, haben ebenso eine gute Bindung zu ihnen und Kontakt zu anderen Kindern in ihrem Umfeld. Die Familienverhältnisse entscheiden darüber, ob es einem Kind gut geht oder nicht.


Wie ticken Einzelkinder?

Wer ohne Geschwister aufwächst, hört nicht selten: "Verwöhntes Einzelkind." Dabei lässt sich dies nicht verallgemeinern. Einzelkinder verhalten sich oft sozialer, denn um mit jemandem spielen zu können, müssen sie soziale Kontakte knüpfen. Hierbei spielen auch die Eltern eine wichtige Rolle. Einzelkinder lernen außerdem relativ früh, selbstständig zu sein. Es ist jedoch wichtig, dass die Eltern den Nachwuchs nicht überbehüten und überbemuttern, denn dann kann er Probleme im späteren Leben haben.


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