Was muss ich bei Sonnencreme beachten?

Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Das muss nicht sein! Damit Sie und Ihre Kids den Sommer so richtig genießen können, haben wir neun tolle Tipps zum Thema Sonnencreme.


© Max Topchii / shutterstock.com

Sommer, Sonne, Sonnenschein – für viele gibt es nichts schöneres! Doch Vorsicht: Ein ausgiebiges Sonnenbad kann schmerzhaft enden, wenn die Sonne die Haut verbrennt.

Wieso bekommen wir einen Sonnenbrand?

Verantwortlich für die schmerzhafte Rötung der Haut sind die Ultraviolettstrahlen der Sonne, kurz UV-Strahlen. Vor allem Kinderhaut ist sehr empfindlich. Bei den Kleinen kann schon ein kurzes Sonnenbad zu Hautschäden führen. Auch wenn die Rötung nach ein paar Tagen verschwindet, merkt sich die Haut jeden Sonnenbrand. Denn die Verbrennung hinterlässt Schäden. Im schlimmsten Fall kann daraus Hautkrebs entstehen. Umso wichtiger ist es, die Haut richtig zu schützen.

So sonnen Sie richtig:

1. Mindestens 30 Minuten vorher

Cremen Sie die Haut mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad ein. Sonnencreme schützt auf zwei Arten: Ein Teil der Creme zieht nicht in die Haut ein. Er enthält winzige Partikel, die die Strahlen wie ein Spiegel reflektieren. Der zweite Teil der Creme, der in die Haut eingezogen ist, wandelt UV-Strahlen in Wärme um und macht sie unschädlich.

2. Lichtschutzfaktor

Auf jeder Sonnencreme steht eine Zahl. Sie gibt den Lichtschutzfaktor an. Je höher er ist, umso länger bleibt die Haut geschützt. Achten Sie deshalb beim Kauf der Creme auf die Zahl: Helle Haut benötigt einen höheren Schutz, als ein dunkler Hauttyp. Bei Kindern unbedingt einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF 30-50+) verwenden. Vermeiden Sie trotz hohem Lichtschutzfaktor direkte Sonne und vor allem die Mittagshitze. 

3. Dick auftragen

Denn nur mit einer dicken Schicht kann der angegebene Lichtschutzfaktor erreicht werden. Wenn Sie statt einer Creme ein Spray verwenden, am besten doppelt auftragen. Also: einsprühen, trocknen lassen und dann die zweite Schicht auftragen. Bei Kindern ist es wichtig, nicht nur auf Sonnencreme zu setzen – siehe Punkt 5.

4. Öfters eincremen

Spätestens nach zwei Stunden sollten Sie sich erneut eincremen. Denn beim Abtrocknen bleibt Sonnencreme am Standtuch kleben. Auch wenn das Etikett „wasserfest“ verspricht, kann der Schutz der Sonnencreme durch Baden oder starkes Schwitzen weniger werden. Denn laut internationaler Norm dürfen Produkte mit „wasserfest“ beworben werden, selbst wenn sie nach dem Baden nur noch die Hälfte des ursprüng­lichen Schutzes bieten.

5. Schattenplätze suchen

Trotz Sonnencreme hält die Haut den UV-Strahlen nur eine gewisse Zeit stand. Auch bei häufigem Eincremen bekommt man irgendwann einen Sonnenbrand. Mittags zwischen 11 und 15 Uhr strahlt die Sonne am intensivsten. Vor allem in der prallen Sonne sollten Sie sich nur kurz aufhalten. Stattdessen besser unter einen Sonnenschirm oder einen großen Baum in den Schatten legen.

6. Keine Parfüme und Farbstoffe

Verzichten Sie bei Sonnencreme auf Parfüme und Farbstoffe. Gerade bei sensibler Kinder-Haut können diese Hautirritationen verursachen.

7. Gute Creme kostet?

Gute Sonnencreme muss nicht teuer sein. Unabhängige Tests haben ergeben, dass jede Sonnencreme auf dem Markt den angegebenen Lichtschutzfaktor einhält.

8. Kleidung vs. UV-Strahlen

Neben der Sonnencreme schirmt Kleidung UV-Strahlen gut ab. Die Beduinen in der Wüste machen es vor: Lange, weite und vor allem dunkle Kleider werfen Schatten auf unsere Haut. Enge Kleidung hingegen verstärkt die Hitze.

9. Schutz für Kopf und Augen

Damit Ihr Kind keinen Sonnenstich bekommt: Kopfbedeckung nicht vergessen. Auch Sonnenbrillen sehen nicht nur cool aus, sondern können die Augen vor UV-Strahlen schützen. Achten Sie beim Kauf auf das UV-Schutz-Siegel.

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