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Wie Sie mit schmalem Geldbeutel ein großes Weihnachtsfest feiern

Geschenke, Essen und Deko: Schnell wird das Weihnachtsfest zu einer teuren Angelegenheit. Mit unseren Tipps schonen Sie Ihren Geldbeutel, ohne auf etwas verzichten zu müssen!
Tipps für Eltern - Familienleben und Freizeit: Wie Sie mit schmalem Geldbeutel ein großes Weihnachtsfest feiern

© Kzenon / shutterstock.com

Laut einer Studie planen die Deutsch, dieses Jahr im Schnitt 475 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Eine beachtliche Summe, die sich natürlich nicht jeder leisten kann bzw. will. Immerhin leben in Deutschland knapp 13 Millionen Menschen an der Armutsgrenze – trotz niedriger Arbeitslosigkeit. 

Die Kombination von mehreren Kindern und einem geringen Einkommen führt oft zu einem hohen psychischen Druck. Schließlich möchten gerade Eltern nicht darauf verzichten, ihren Kindern etwas zu schenken. Zum Glück gibt es kleine Tipps, mit deren Hilfe Sie einige Kosten einsparen können – ohne ganz auf Geschenke oder ein festliches Weihnachtsessen verzichten zu müssen.

Richtig Schenken zu Weihnachten

Großer Kostenfaktor an Weihnachten sind die Geschenke. Paare gehen vermehrt dazu über, auf Weihnachtsgeschenke für den Partner zu verzichten oder sich auf liebevolle Kleinigkeiten zu beschränken – zum Beispiel einen Blumenstrauß oder schön verpackte Süßigkeiten. Kinder legen in der Regel mehr Wert auf Geschenke. Bleiben diese ganz aus, ist es oft für alle Beteiligten ein unangenehmes Gefühl. So können Sie ganz einfach einige Euros einsparen:

  • Gezielt schenken: Viele Kleinigkeiten sind oft teurer als ein besonderes Geschenk. Hat Ihr Kind einen großen Wunsch? Vielleicht können Sie sich mit Freunden und Verwandten zusammentun und das Geschenk gemeinsam finanzieren. So sinken die Kosten für den Einzelnen – ohne, dass der Wunsch Ihres Kindes unerfüllt bleibt. 
  • Rabatte nutzen: Ob im Internet oder direkt im Handel, das ganze Jahr über locken Rabatte und Bonusaktionen mit vergünstigten Preisen. Nicht jedes Angebot hält, was es im ersten Moment verspricht. Trotzdem lassen sich mit Gutscheinen, die Kosten für Weihnachtsgeschenke oft erheblich reduzieren.
  • Secondhand kaufen: Stöbern Sie auch mal in Secondhand-Läden. Dort gibt es häufig kaum benutzte Spielsachen, Bücher und Kinderkleidung. Schön verpackt sieht man selten einen Unterschied zwischen neu gekauft und secondhand. Auch Dekoartikel können Sie dort für wenig Geld finden.
  • Früh genug beginnen: Gute Chance auf Schnäppchen hat man, wenn man schon im Frühling oder Sommer mit der Suche beginnt. Dann sind gerade Wintersachen oft im Sale erhältlich. Es lohnt sich, regelmäßig zu stöbern und verschiedene Angebote zu vergleichen – offline und online. Besser öfter mal in ruhigen Momenten stöbern. Das ist weniger nervenaufreibend als eine verzweifelte Suche nach bezahlbaren Geschenken kurz vor Weihnachten.
  • Lesefreude schenken: Unsere Magazine bieten das ganze Jahr lang Lesespaß ­– warum nicht ein Abo oder eine Lesebox verschenken? Entschließen Sie sich für zwei Abos, sparen Sie sogar 10 Euro. Alle Infos gibt’s auf www.sailer-verlag.de

Das Weihnachtsessen mit Kindern

Nicht nur die Ausgaben für Weihnachtsgeschenke belasten die Haushaltskasse. Dazu kommt das Essen. Immerhin soll an Weihnachten etwas Besonderes auf den Tisch kommen. Doch für große Familien oder wenn die gesamte Verwandtschaft zu Besuch kommt, kann der traditionelle Braten schnell teuer werden. So lässt sich auch hier sparen:

Ein leckeres Weihnachtsessen muss nicht unbedingt teuer sein - es gibt heute so viele Möglichkeiten, auf günstigere Produkte umzusteigen oder durch pfiffige Ideen Geld einzusparen.

  • Einen Braten für zwei Feiertage kaufen: Langeweile muss deswegen trotzdem nicht aufkommen. Servieren sie unterschiedliche Beilagen oder Soßen, so wird sicherlich niemand etwas dagegen haben, an zwei Tagen hintereinander Ente zu essen.
  • Direkt beim Bauern einkaufen: Teilweise ist es dort günstiger als beim Zwischenhändler. Gleichzeitig ist die Qualität besonders hoch.
  • Teure Zutaten durch günstigere ersetzen: Zum Beispiel statt einer Ente oder einer Gans ein Huhn wählen. Kinder mögen in den meisten Fällen beides genauso gern.
  • Fantasievoll sein: Nicht nur hohe Kosten machen ein Essen zu etwas Besonderem. Auch kreative Rezepte sorgen für Feststimmung. Dabei gilt grundsätzlich: Das Auge isst mit.
  • Vegetarisch kochen: Wer sich nicht für Fleisch aus der Supermarktkühltheke entscheidet, gibt für den Braten in der Regel am meisten aus. Mit vegetarischen Rezepten lässt sich an Weihnachten viel Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen.

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Weitere Spar-Tipps für Familien an Weihnachten

  • Weihnachtsdekoration selbst basteln: Ob die Weihnachtsdekoration aus dem Handel oder aus dem Wald stammt, ist für den Nachwuchs in der Regel zweitrangig. Aus Zweigen, Ästen und Kerzen lassen sich tolle Deko-Elemente zaubern und das Basteln selbst genießen besonders kleine Kinder häufig.
  • Weihnachtsbaum selbst schlagen: Manchmal besteht die Option – mit Erlaubnis des Bauern beziehungsweise Händlers, den Baum selbst zu schlagen und so einiges an Kosten einzusparen.
  • Geschenkpapier wiederverwenden: Wer beim Auspacken darauf achtgibt, das Geschenkpapier nicht zu zerstören, kann dieses im nächsten Jahr gut wiederverwenden. Außerdem können Sie statt Geschenkpapier auch altes Zeitungspapier verwenden. Mit ein paar bunten Schleifen sieht das sehr festlich aus!

Häufig gestellte Fragen

Kann man das Sorgerecht verlieren, wenn man seinen Kindern nichts zu Weihnachten schenkt?

Was hast du deinem Kind zu Weihnachten geschenkt oder was hast du geschenkt bekommen? Eltern und Kinder kennen diese Frage. Natürlich freuen sich die Kleinen über Geschenke, doch oftmals ist es auch eine Geldfrage, die Kopfschmerzen bereitet. Kinder brauchen keine teuren Spielzeuge oder andere Dinge zu Weihnachten, um glücklich zu sein. So viel steht fest. Doch was, wenn man gar nichts verschenken kann? Ist es dann möglich, das Sorgerecht zu verlieren? Diese Frage kann nicht bejaht werden, aber einem Vater, der vom Kind getrennt lebt, kann man das Sorgerecht entziehen, wenn er kein Interesse für die Belange des Kindes zeigt und es als Vernachlässigung zu deuten ist.


Was passiert, wenn Kinder zu viele Geschenke bekommen

Weihachten ohne Geschenke, ist für die meisten Kinder kaum vorstellbar. Die Eltern, Großeltern, andere Familienangehörige und vielleicht auch Freunde wollen den Kleinen zu Weihnachten und an anderen Ehrentagen eine Freude machen. Doch man sollte dabei nicht übertreiben. Zum einen fördert dies eine Reizüberflutung und Überforderung. Gerade jüngere Kinder können einen Geschenkeberg nicht in ihrer Gefühlswelt einordnen. Zum anderen hilft weniger Konsum dabei, unsere Erde zu retten. Dies fängt beim Schenken an.


Warum werden Kinder zu Weihnachten beschenkt?

Schenken und beschenkt zu werden, macht glücklich und gerade für Kinder ist es an Weihnachten ein wichtiger Bestandteil des Festes. Sie brauchen das Wissen und die Bestätigung, dass sie bedingungslos geliebt werden. Geschenke sind Ausdruck der Nächstenliebe und Verbundenheit. Ein achtsamer Umgang empfiehlt sich. Eltern sollten feste Limits für Geschenke haben bezüglich des Budgets oder der Anzahl. Am besten erhält das Kind Geschenke, die ihm wirklich etwas bedeuten oder die es braucht. Das Kind lernt dadurch, sie mehr wertzuschätzen.


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Leckere Rezepte zu Weihnachten

Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit für Leckereien. Vor allem Süßes lieben Kinder und wir Erwachsene. Ob Stollen, Kekse, Zimtsterne oder Punsch...kaum einer kann unseren Rezeptideen widerstehen.

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