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12 Gründe, warum Vorlesen so wichtig ist

Schon eine Viertelstunde vorlesen am Tag wirkt wahre Wunder – bei Kindern ebenso wie bei Eltern. Wir haben 12 Gründe geseammelt, warum Vorlesen so wichtig ist.
Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: 12 Gründe, warum Vorlesen so wichtig ist
Inhaltsverzeichnis

Leseförderung für Kleinkinder

Vor allem gilt beim Vorlesen: Je früher, desto besser! Fangen Sie damit schon an, bevor Ihre Kinder in den Kindergarten gehen. Frühe Leseförderung zeigt bei Ihren Kindern sichtbare Erfolge – garantiert! Nach einer Studie der Universität Chicago profitieren schon 20 Monate alte Kinder, wenn ihnen ihre Eltern vorlesen. Diese Kinder haben einen viel reicheren Wortschatz als Gleichaltrige, denen nicht vorgelesen wird. Sie kennen im Durchschnitt 131 zusätzliche Wörter! Dieser Vorsprung wächst rasant: Mit zwei Jahren beherrschen sie sogar 291 Wörter mehr als Kinder, die ohne Gute-Nacht-Geschichten auskommen müssen. Durch die Erzählungen lernen  Kinder zudem neue Ausdrücke und prägen sich anspruchsvollere Satzmuster ein. Ein weiterer positiver Effekt: Sie haben bessere Schulnoten. Egal, ob ihre Eltern einen Hochschulabschluss besitzen – oder nicht.

Jeder kann Kindern vorlesen

Die Fähigkeit zu lesen beginnt beim Vorlesen in der Kindheit. Hier können Eltern die Neugierde auf Texte wecken und wichtige Weichen für die Zukunft Ihrer Kinder stellen. Mehr Lesekompetenz – das bedeutet auch: Die Welt entdecken, neue Wörter lernen oder einfach nur Spaß haben und gemeinsam Zeit verbringen. Vorlesen tut Kindern gut – und das von Anfang an. Dabei lernen sie spielerisch und ohne Druck. Deshalb der Apell – nicht nur an Eltern und Großeltern, sondern an die ganze Familie, an Freunde und Bekannte: Lesen Sie vor!

Unser Tipp: Machen Sie mit beim Bundesweiten Vorlesetag. Jedes Jahr am dritten Freitag im November können Sie ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens setzen. Ob in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder mit einer Guerilla-Aktion im Schwimmbad: An diesem Tag begeistern regelmäßig mehr als 100.000 Menschen Kinder fürs Lesen.

12 Gründe, warum Sie Ihrem Kind jeden Tag vorlesen sollten

Vorlesezeit ist Zeit zum Schmusen

Was gibt es Schöneres, als sich an Mama oder Papa zu kuscheln und zusammen ein Buch oder eine Kinderzeitschrift anzuschauen? Vorlesen stärkt die Bindung zwischen Eltern und Kindern

Kindern, denen vorgelesen wird, sind ausgeglichener

Aktive Kinder, die viel laufen und toben, brauchen ab und zu eine Verschnaufpause zum Ausgleich. Eine gemeinsame Lesezeit hilft ihnen, zur Ruhe zu kommen.

Vorlesen schult die Konzentration von Kindern

Sich ein Buch anschauen, genau zuhören und auf jedes Detail achten – Bücher schulen die Konzentration und die Merkfähigkeit, so dass Kindern später auch das Lernen leichter fällt.

Kindern, denen vorgelesen wird, wissen mehr

Vorlesen macht Kinder schlau. Durch Bücher lernen schon die Kleinsten neue Themen und Wörter kennen. Sie stellen Fragen zum Gelesenen und entdecken so die Welt und erweitern ihr Wissen.

Vorlesen fördert die Fantasie von Kindern

Bücher beflügeln den Geist. Geschichten erlauben es Kindern, in neue Welten einzutauchen und fördern – anders als beim Fernsehen – die Vorstellungskraft.

Vorlesen ist Schlüssel zur Bildung

Auch in einer zunehmend digitalen Welt bleibt Lesen die Grundkompetenz, um Zugang zu Wissen zu bekommen. Indem Sie Ihrem Kind vorlesen, legen Sie den Grundstein für ein erfolgreiches Leben.

Vorlesen fördert die Sprachkompetenz von Kindern

Kinder, die oft Geschichten hören, lernen bald, ihre Gedanken in Worte zu fassen. Sie fangen meist früh an zu sprechen und verfügen über einen großen Wortschatz.

Vorlesen hilft Kindern Konflikte zu bewältigen

Ob die Geburt eines Geschwisterchens oder Streit mit einem Spielkameraden: Bücher greifen oft Alltagssituationen auf und helfen Ihrem Kind, Konflikte zu meistern.

Kinder, denen vorgelesen wird, entwickeln mehr Einfühlungsvermögen

Durch Geschichten lernt Ihr Kind, sich in verschiedene Rollen hineinzuversetzen. Dies hilft ihm im Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen.

Vorlesen als Basis für lebenslange Lesefreude

Wenn Sie Ihren Kindern vorlesen, sinkt die Gefahr, dass sie als Jugendliche zu Lesemuffeln werden.

Vorlesedauer für Kinder

Wenig Aufwand, großer Erfolg: Schon 15 Minuten Vorlesen am Tag genügen, um Ihre Kinder zu fördern.

Vorlesen mit Spaß: Lachen tut Kindern gut!

Ob es kleine Reime sind oder lustige Abenteuer, Ihr Kind bringt seine Freude zum Ausdruck – genießen Sie es, gemeinsam zu lachen.

Vorlese-Routine für Kinder

Wichtig ist, dass Sie regelmäßig vorlesen – egal, ob jeden Abend vor dem Schlafengehen oder täglich nach dem Mittagessen. Lassen Sie Ihre Kinder das Buch oder die Geschichte auswählen und nehmen Sie sich genügend Zeit zum gemeinsamen Lesen. Auch das Anschauen von Bilderbüchern ist für jüngere Kinder lehrreich und macht Spaß. Allein Hörspiele und Hörbücher ersetzen die persönliche Bindung des gemeinsamen Lesens jedoch nicht.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über das Vorgelesene

Lassen Sie Ihr Kind die Geschichte nacherzählen, stellen Sie Fragen zum Inhalt und malen Sie gemeinsam Bilder zum Buch. Dabei sollten Sie aber keinen Druck ausüben oder auf Leistung bestehen. Schließlich sind Sie nicht in der Schule. Besonders gerne mögen Kinder persönliche Geschichten, in denen sie selbst eine Rolle spielen. Ersetzen Sie den Namen der Heldin oder des Helden doch einfach einmal durch den Namen Ihres Kindes. Wenn Sie außerdem eine Ecke zu Hause freihaben: Richten Sie eine Leseecke mit vielen Kissen und Büchern ein. So können Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind zurückziehen und den Alltag und Ihre Umgebung noch besser vergessen.

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Häufig gestellte Fragen

Warum ist Vorlesen wichtig?

Wo beginnen? Den Kindern frühzeitig und regelmäßig vorzulesen, bringt eine Vielzahl von Vorteilen! Vor allem Vorteile für das Kind, aber auch für die Eltern-Kind-Beziehung sowie für die Vorleserin, dem Vorleser. Inzwischen ist es längst durch viele Studien belegt, dass regelmäßiges Vorlesen die Kinder in ihrer Entwicklung wirkungsvoll unterstützt. Und zwar auf mehreren Ebenen, vorlesen ...

  • erleichtert dem Kind das Lernen in der Schule
  • steigert die soziale Kompetenz und den Gerechtigkeitssinn
  • steigert die Konzentrationsfähigkeit
  • erweitert den Wortschatz
  • hebt die Stimmung und das Selbstbewusstsein des Kindes
  • steigert die Bereitschaft, mehr und häufiger über alles mit den Eltern zu reden 

Das sind nur einige grobe Stichpunkte, die sich aus Studien und Untersuchungen ergeben haben, mit Kindern denen vorgelesen wurde, im Vergleich mit Kindern, die leider nicht das Glück hatten.


Wie oft sollten Eltern Ihren Kindern vorlesen?

Man hat festgestellt, dass bereits 15 Minuten am Tag einen spürbar positiven Effekt haben. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Positiver Begleiteffekt: Im Laufe des Tages, lässt sich nebenbei immer wieder mal Bezug auf das Vorgelesene nehmen. So führen Sie zum Beispiel interessante Gespräche darüber mit Ihrem Kind beim Spülen, Kochen oder Unkraut jäten: "Weißt du noch ...? -
Was hat der gemacht? Was hättest du gemacht? Was denkst du was weiter passiert?"


Wie liest man den Kindern am besten vor?

Am freundvollsten für Kind und Vorleser ist es natürlich, den Text nicht einfach nur herunterzuleiern. Auch wenn Sie kein ausgewiesenes Talent im Vorlesen oder Schauspielen sind. Mit Ihrem Kind haben sie auf jeden Fall ein dankbares Publikum. Sie können sich nach Herzenslust austoben, üben und besser werden, ohne allzu harsche Kritik zu befürchten. Verändern Sie Ihre Stimmlage, machen Sie bedeutungsvolle Pausen und nehmen Sie immer wieder Blickkontakt mit Ihrem Kind auf. Machen Sie es sich mit Ihrem Kind möglichst kuschelig in dieser kostbaren Zeit.
Je nach Alter, betrachten Sie die Bilder und beschreiben zusammen, was Sie beide sehen. Oder lassen Sie sich erzählen, wie es weiter geht, wenn Sie bereits das zehnte Mal festgestellt haben "Oh wie schön ist Panama ...!"


Was soll man beim Vorlesen vermeiden?

Stur am Text festhalten. Lassen Sie sich von Ihrem Kind gerne unterbrechen. Es soll ruhig kommentieren, fragen, weiterspinnen! Denn schließlich geht es nicht darum, die Geschichte heute noch fertig zu lesen!
Störungen sind ebenfalls sehr unangenehm. Eine Viertel Stunde wenigstens sollten das Handy und andere Störungen außen vor bleiben. Nutzen Sie diese Zeit zum Kuscheln, für absolute Zweisamkeit und verleihen der Vorlese-Zeit höchste Priorität.
Manchmal passt es vielleicht besser, sich am Tag die Zeit zu nehmen, als am Abend. Erklären Sie das Ihrem Kind. Ein anderer Zeitpunkt ist alle Male besser als aus Zeitgründen lediglich ein Pflichtprogramm herunterzuleiern.


Was liest man den Kindern vor?

Lassen Sie sich inspirieren und beraten von anderen Eltern, dem Kindergarten, in entsprechenden Internetforen, durch Bücherbestsellerlisten von Kinderliteratur oder in Ihrer kleinen Buchhandlung um die Ecke. Lassen Sie Ihr Kind so früh wie möglich mitbestimmen, was es von Ihnen hören möchte.


Sind Kinder schlauer, wenn Ihnen viel vorgelesen wurde?

In gewisser Weise schon. Der Wortschatz erweitert sich definitiv. Zu lernen und sich zu konzentrieren fällt den Kindern leichter. Sie bekommen mehr Gefühl für den Satzbau und den Sprachrhythmus. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr Leben lang gerne lesen werden, ist sehr hoch.


Ab welchem Alter sollte man Kindern vorlesen?

Sie unterhalten sich mit Ihrem Baby wahrscheinlich schon, wenn es noch im Bauch ist, nicht wahr? Bestimmt singen und reden Sie mit ihm, sobald es auf der Welt ist. Mit dem Vorlesen können Sie bereits beginnen, bevor die zweite Kerze auf dem Geburtstagskuchen steckt. Natürlich dem Alter entsprechend. Am Anfang werden es große Bilderbücher sein. Beschreiben Sie zusammen mit Ihrem Kind, was auf den Bildern zu sehen ist. Spinnen Sie einfache Geschichten. Im Schnitt verfügt ein Kind mit eineinhalb Jahren über einen Wortschatz von 50 Wörtern. Lesen, betrachten und sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind zusammen ein Bilderbuch. Das macht Spaß, verstärkt das vertrauensvolle Verhältnis und erweitert den Wortschatz in rasanter Geschwindigkeit. Übrigens: Das zweite Lebensjahr wird auch als Wortschatzgeburt bezeichnet.


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