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5 Tipps für Kindererziehung mit Humor

Wie behalte ich in Erziehungsfragen meinen Humor? Hier finden Sie fünf Tipps, wie Sie schwierige Familiensituationen mit einem Lächeln meistern.
Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: 5 Tipps für Kindererziehung mit Humor

© gpointstudio / fotolia.com

"Humor ist die Einheit von Witz und Liebe", hat es der berühmte Schriftsteller William Makepeace Thackerey beschrieben. Wie gut dieser Satz auf die Erziehung Ihrer Kinder zutrifft, merken Sie vielleicht anhand dieser fiktiven – wenngleich durchaus bekannten – Situationen:

Anna kann beim Essen nicht still sitzen, Lukas weigert sich vor dem Schlafengehen die Zähne zu putzen und Marie will an jedem Bahnhof aussteigen! Zugegeben: In diesen Momenten fällt es Eltern oft schwer, vernständnis- und humorvoll zu sein. Mit unseren Tipps behalten Sie jedoch einen kühlen Kopf und hoffentlich auch ein Lächeln auf den Lippen:

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Vogelperspektive: Halten Sie Abstand

Lehnen Sie sich zurück und versuchen Sie, die Situation aus der Ferne zu betrachten.  Es ist unrealistisch, dass Ihr Kind sich stets an die Regeln hält, die Sie ihm vorgeben. Wutanfälle und Trotzphasen gehören zur kindlichen Entwicklung, wie die Psychologin Silke Rieckenberg in einem SZ_Interview erklärt. In diesen Momenten hilft oft eine kurze Auszeit, um Ihrem Kind bewusst zu machen, dass es sich falsch verhält.

Allgemein sollten Sie sich die Frage stellen: Ist die Lage wirklich so schlimm oder eigentlich eher zum Schmunzeln? Trifft Letzteres zu, bleiben Sie entspannt und beweisen Sie Humor.

Stimmen Sie innerhalb der Familie ab

Ihr Kind will nicht essen, was auf den Tisch kommt, und protestiert lautstark? Unser Tipp: Stimmen Sie beim Essen über das beste Nahrungsmittel ab. Dazu wählen Sie eine Zutat auf dem Teller aus: die Karotten, den Salat, den Fisch oder die Kartoffeln. Danach erzählen Sie Ihrem Kind, warum dieses Essen das allerbeste ist ("Karotten sind gut für die Augen!" - "Salat schmeckt sogar unserem Hasen!"). Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Um die Argumente der anderen zu bestätigen oder zu entkräften, muss das Lebensmittel gegessen werden. Daran führt kein Weg vorbei.

Werden Sie zum Geschichtenerzähler

Schon unserere Vorfahren vertrauten auf die Macht von Erzählungen, um ihre Botschaften und Wünsche auszudrücken. In Ihrem Fall bedeutet das: Nutzen Sie Ihr Erzähltalent. Erzählen Sie zum Beispiel eine Geschichte, wenn Ihr Kind nicht seine Zähne putzen will. Zum Beispiel: Forscher machen Grabungen. Dabei entdecken sie einen wertvollen Schatz, der aber total schmutzig ist. Dieser Dreck muss vorsichtig weggeputzt werden, um den Schatz zu entdecken ... Am Ende sieht Ihr Kind in den Spiegel und entdeckt, dass seine Zähne nun so weiß "wie Perlen" sind.

Spiele machen Kindern Spaß

Bei längeren Reisen hilft eine Runde "Ich sehe was, was du nicht siehst". Also: Wählen Sie einen Gegenstand aus der Umgebung, sagen Sie  "Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist...", um dann  einen Tipp zu Farbe, Form oder Größe des Objekts zu geben. Wird der Gegenstand nicht erraten, folgt der nächste Hinweis. Wer den Gegenstand errät, darf die neue Raterunde starten. Die Zeit vergeht dabei im Flug.

Seien Sie Ihrem Kind ein Vorbild

Sie glauben, dass Humor angeboren ist? Wir denken: Humor kann man lernen. Gehen Sie selbst mit gutem Beispiel voran und nehmen Sie sich nicht zu ernst.

Lachen Sie viel zusammen mit Ihrem Kind. So schaffen Sie ein Gemeinschaftsgefühl in der Familie. Wer über sich und seine Fehler lacht, ist zudem enspannter und deutlich selbstbewusster. Ihr Kind profitiert also davon, wenn Sie selbst Humor beweisen. Der bedeutende Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi schrieb vor etwa 200 Jahren: "Lache dreimal am Tage mit deinem Kind, dann geht es dir gut." 

Häufig gestellte Fragen

Wann entwickeln Kinder Humor?

Lachen ist angeboren, doch es bildet sich erst mit der Entwicklung heraus. In den ersten Lebenswochen des Babys erfolgt das Lachen noch unbewusst und nicht gesteuert. Im Alter von sechs Wochen lächeln die Kleinen erstmalig bewusst, wenn sie sich wohlfühlen und es ihnen gut geht. Mit einem Jahr entwickelt das Kind seinen eigenen Humor, bildet sich seine Meinung und entscheidet, was es lustig findet und worüber es lacht.


Wie erklärt man einem Kind Ironie?

Der Begriff Ironie wird als feiner, versteckter Spott bezeichnet, mit dem etwas ins Lächerliche gezogen wird. Obwohl eine positive Aussage getätigt wird, heißt man etwas dennoch nicht gut. Beispiel: "Das hast du gut gemacht", obwohl das Kind das Glas heruntergeworfen hat. Dabei hofft man, dass es versteht, dass genau das Gegenteil gemeint wird, beispielsweise aufgrund einer bestimmten Mimik. Am besten schauen Eltern, ob der Nachwuchs entsprechend reagiert und die Aussage nicht wörtlich nimmt.


Warum lachen Kinder?

Lachen ist gesund und sollte gefördert werden. Es ist angeboren und anerzogen. Kinder lachen, wenn sie älter werden, immer mehr. Ein freundlich zugewandtes Gesicht ist wichtig für die positive Entwicklung. Lachen gilt bei Kindern als Zeichen von Freude, Zufriedenheit und Vertrauen. Es ist eine Art der Kommunikation.


Was kann man machen, dass Kinder zum Lachen bringt?

Eltern können viel für das Humorverständnis des Kindes tun und es regelmäßig zum Lachen animieren, beispielsweise durch Witze, spaßige Geschichten oder Kitzeln. Lachen wirkt befreiend. Es fördert die kindliche Entwicklung und geistigen Fähigkeiten. Es macht das Kind selbstbewusster und hilft ihm dabei, das Leben gelassener zu sehen. Natürlich sollte das Lachen angemessen sein und nicht auf Kosten Dritter gehen. Kinder beobachten die Eltern genau und lernen von ihnen, worüber man lachen sollte und worüber nicht.


Was passiert mit Kindern, die angeschrien werden?

Regelmäßiges Anschreien oder andere Herabsetzungen fördern beim Kind ein mangelndes Selbstbewusstsein, Verhaltensauffälligkeiten wie Lügen oder Aggressionen, Angststörungen bis hin zu Depressionen. Egal, ob gelegentliches oder regelmäßiges Schreien, die Psyche leidet erheblich. Die Folgen können bis ins Erwachsenenalter anhalten. Alles, was Eltern damit erreichen, ist, dass sich der Nachwuchs wertlos fühlt.


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