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Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: Abstrakte Namenwörter: Was ist das?

Abstrakte Namenwörter: Was ist das?

Nicht nur Kinder sitzen oft ratlos über ihren Hausaufgaben, sondern die Eltern auch gleich mit. Uneinigkeit darüber, was die Lehrer eigentlich erwarten, kann schnell zu echtem Familienfrust führen. Beispielsweise wenn es um die Frage geht: Was sind eigentlich „abstrakte Namenwörter“? Hier die wichtigsten Anhaltspunkte.

Nicht nur Kinder sitzen oft ratlos über ihren Hausaufgaben, sondern die Eltern auch gleich mit. Uneinigkeit darüber, was die Lehrer eigentlich erwarten, kann schnell zu echtem Familienfrust führen. Beispielsweise wenn es um die Frage geht: Was sind eigentlich „abstrakte Namenwörter“? Hier die wichtigsten Anhaltspunkte.

1. Definition von Namenwörtern

Dingwort, Gegenstandswort, Hauptwort, Namenwort, Nennwort, Nomen, Substantiv – lassen Sie sich nicht verunsichern! All diese Begriffe meinen dasselbe, sind also korrekt und werden, je nach Schule, oft auch gleichzeitig verwendet. Im Folgenden bleiben wir bei den in der Grundschule am häufigsten verwendeten Bezeichnung „Namenwort“.

2. Die wichtigsten Kennzeichen eines Namenwortes

Ein Namenwort schreibt man groß und es hat in der Regel einen Begleiter, auch „Artikel“ genannt. Das ist entweder ein bestimmter Begleiter (der, die, das) oder ein unbestimmter Begleiter (ein, eine). In der Mehrzahl (Plural) kann der Begleiter aber auch wegfallen. Beispiel: Im Schulzimmer stehen weiße Tische. Aber: Die Tische im Schulzimmer sind weiß. Oder: Tina aß Äpfel. Oder: Tina aß die Äpfel.

3. Konkrete Namenwörter

Grundsätzlich bezeichnen Namenwörter Dinge, Sachverhalte, Lebewesen, Pflanzen, also alles, was man sehen und/oder anfassen kann: Das Auto, der Herd, die Tasse, der Lehrer, das Pferd, die Rose, der Rhein. Diese Namenwörter fallen in die Kategorie „konkrete Namenwörter“ oder kurz: „Konkreta“. Dazu gehören beispielsweise auch Eigennamen (Angela Merkel, Köln, Albert Einstein), Stoffnahmen (Mehl, Blut) oder Sammelnamen (Gebirge, Herde).

4. Abstrakte Namenwörter

Zur zweiten Kategorie, den „abstrakten Namenwörter“ oder „Abstrakta“ zählt alles Gedachte oder Gefühlte, also etwa bestimmte Vorstellungen, Eigenschaften, Zustände, geistige Konzepte. Oder anders: All die Dinge, von denen jeder weiß, dass sie existieren, die man aber nicht sehen kann. Z.B. Glaube, Liebe, Angst, Hoffnung, Mut, Langeweile, Abenteuer, Frieden, Politik, Philosophie, Freundschaft, Mathematik, Reise, Schlaf, Verstand, Universum.

Auch Zeitangaben (Abend, Montag, August, 19. Jahrhundert) und Maße (Liter, Meter) sind Abstrakta.

5. Strittige Abstrakta

Wie so oft streiten sich Lehrer aber auch Sprachexperten auch, wenn es um die genaue Definition von abstrakten Namenwörtern geht. Und tatsächlich ist bei nicht wenigen Begriffen der Übergang von konkret zu abstrakt nicht ganz eindeutig. Wird Luft beispielsweise komprimiert, wäre sie materiell und würde zu den Konkreta gehören. Und den Himmel kann man eindeutig sehen, wenn man nach ober blickt, gleichzeitig hat das Wort aber eine nicht greifbare Bedeutung, wäre also ebenso abstrakt. Auch „Krieg“ ordnen manche Experten unter „Konkreta“ ein, weil man ihn hautnah erleben kann, andere argumentieren, das Wort wäre eine allgemeine Bezeichnung für etwas nicht Greifbares, und müsse daher zu den „Abstrakta“ zählen.

Das Wichtigste aber ist: Sprechen Sie mit Ihrem Kind auch über solche Grenzfälle. Allein schon die Diskussion darüber hilft ihm, den Unterschied zwischen konkreten und abstrakten Namenwörtern besser zu verstehen. Zur Übung können Sie sich gemeinsam auch einfach eine kurze Geschichte aus einem Buch vornehmen und die verschiedenen Kategorien in zwei unterschiedlichen Farben einkreisen.

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