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Auf welche Schule soll mein Kind nach der Grundschule gehen?

Bei einigen beginnt es schon am Ende der dritten Klasse, andere machen sich ab der vierten Klasse Gedanken. Welche weiterführende Schule ist die richtige für mein Kind? Ist der Sprung aufs Gymnasium zu schaffen?
Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: Auf welche Schule soll mein Kind nach der Grundschule gehen?
Inhaltsverzeichnis

© mrPliskin / istock.com

Es ist die erste wichtige Entscheidung im Leben Ihres Kindes: Auf welche Schule geht es nach der Grundschule? Nach der vierten Klasse steht der Wechsel an, in Berlin und Brandenburg erst nach der sechsten.

Schulart gemeinsam mit Ihrem Kind entscheiden

Aber worauf kommt es beim Schulwechsel eigentlich an? In einigen Bundesländern haben die Eltern ein entscheidendes Wort mitzureden (Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein), in anderen wiederum entscheidet wie in Österreich allein die Empfehlung der Schule (Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, NRW, Sachsen, Thüringen). Am wichtigsten ist aber, dass Ihr Kind in die Entscheidung mit einbezogen wird. Denn es ist Ihr Kind, nicht Sie, das die nächsten fünf bis neun Jahre auf der Schule verbringen wird.

Machen Sie den Test, was Ihrem Kind liegt

Suchen Sie zuerst das Gespräch mit dem Klassenlehrer. Sprechen Sie mit ihm über die Noten Ihres Kindes, aber auch über die sozialen Kompetenzen. Wie ehrgeizig ist Ihr Kind? Kann es sich gut konzentrieren? Kümmert es sich um seine Mitschüler und kann Verantwortung übernehmen?  Gemeinsam mit Ihrem Kind sollten Sie nun überlegen, welche Schulen zur Auswahl stehen. Möglichkeiten, die Schule kennenzulernen, sind der "Tag der offenen Tür" oder Probetage an der Schule. Dabei haben die Kinder die drei Tage vor den Pfingstferien Zeit, sich verschiedene Fächer an höheren Schulen anzuschauen oder die Lehrer und die Unterrichtsmethoden kennenzulernen.

Ängste von Schülern vertreiben

Der Schulwechsel ruft bei vielen Kindern Ängste hervor: Werde ich mich in der Klasse wohlfühlen? Finde ich neue Freunde? Komme ich im Unterricht mit? Was erwartet mich?

Sprechen Sie mit Ihrem Kind schon vorher über die Ängste, erinnern Sie an ähnliche, erfolgreich gemeisterte Situationen und berichten Sie von Ihren eigenen Erfahrungen als Kind.

Seien Sie ehrlich zu sich selbst

Manchmal ist die Entscheidung für eine weiterführende Schule nicht einfach. Denn vor allem die Noten im letzten Schuljahr spielen eine wichtige Rolle. In den meisten Schulen stehen im letzten Grundschuljahr viele Probearbeiten auf dem Programm. So können sich die Schüler an das Lernen auf der weiterführenden Schule gewöhnen und die Lehrer erhalten einen guten Einblick in den Leistungsstand jedes Einzelnen. Grundsätzlich gilt: Übertriebenes Lernen im letzten Schuljahr verfälscht das Leistungsbild! Wenn Ihr Kind nur mit außergewöhnlich großem Lernaufwand die erforderlichen Noten bekommt, wird es sich auf Gymnasium oder Realschule wahrscheinlich nicht wohlfühlen. Achten Sie also unbedingt darauf, dass der Übertritt für Ihr Kind nicht zur Qual wird.

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Praktische Lern-Tipps für Grundschüler

Sollte Ihr Kind ein Wackel-Kandidat sein, können Sie ihm mit unseren Tipps klare Lern-Vorteile verschaffen. Und das Beste: Sie gelten natürlich auch für alle anderen Klassenstufen!

  • Üben Sie kontinuierlich mit Ihrem Kind, auch wenn keine Probearbeit ansteht. Wer zuhause regelmäßig den Lernstoff aus dem Unterricht nacharbeitet, muss keine Angst vor Prüfungen haben. Große Wissenslücken können so gar nicht erst entstehen!
  • Viele Grundschüler nutzen die Zeit während einer Prüfung nicht optimal aus. Sind alle Aufgaben bearbeitet, wenden sie sich anderen Dingen zu. So verschenken Sie wertvolle Zeit, in der Sie Flüchtigkeitsfehler verbessern könnten. Üben Sie mit Ihrem Kind, eine fertige Übung nochmals zu überprüfen. Lesen Sie gemeinsam die Hausaufgaben erneut durch und suchen Sie nach Fehlern. Machen Sie bei Mathe-Aufgaben den Umkehr-Test.
  • Der Notendurchschnitt in den Hauptfächern entscheidet oft über die ersehnte Schulempfehlung. Dazu gehört die Deutschnote. Die Leistung im Deutschunterricht verbessert sich durch regelmäßiges Lesen. Motivieren Sie Ihr Kind dazu, Bücher, Zeitschriften oder Zeitungen zu lesen.
  • So stärkt es spielerisch Textverständnis, Rechtschreibung und Sprachgefühl. Mit unseren Tipps nimmt selbst ein Lesemuffel gerne ein Buch in die Hand!
  • Achten Sie in Mathe auf die Grundkenntnisse: Das Einmaleins muss sitzen! Auch schriftliche Rechenaufgaben und Textaufgaben gehören zum Wissen für die weiterführende Schule.
  • Vergessen Sie bei allem Ehrgeiz nicht: Aus Prinzip auf eine Gymnasialempfehlung zu bestehen, hilft keinem.

Häufig gestellte Fragen

Wer entscheidet, auf welche Schule mein Kind nach der Grundschule geht?

Wie es nach der Grundschule weitergeht, variiert je nach Bundesland. Zum Teil herrscht freie Schulwahl, sodass Eltern selber entscheiden können, welche Schule das Kind danach besuchen soll. Die Grundschullehrer sprechen im Vorfeld eine Empfehlung aus. In anderen Bundesländern entscheiden klare Notengrenzen, welcher Schüler berechtigt ist, ein Gymnasium zu besuchen.


Darf ich mein Kind nach der Grundschule auf jede Schule schicken?

Auf welche Schule das Kind nach der Grundschule geht, ist in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Zum Teil wird eine Empfehlung ausgesprochen und die Eltern können die Wahl treffen, in anderen Bundesländern ist sie bindend.


Mein Kind hat keine guten Noten, darf es trotzdem aufs Gymnasium?

Ob das Kind die Grundschulempfehlung für das Gymnasium erhält, hängt in verschiedenen Bundesländern wie Baden-Württemberg, Sachsen, Bayern und Thüringen von den Noten ab. Der gewünschte Durchschnitt für eine Gymnasialempfehlung variiert von 2,0 bis 2,5.


Mein Kind will nicht aufs Gymnasium. Wie entscheide ich mich?

Die Bedürfnisse des Kindes sollten bei der Schulwahl mit berücksichtigt werden. Es ist wichtig, dass es sich optimal aufgehoben fühlt und in den Stärken gefördert wird. Ebenso spielt für das Kind oftmals eine Rolle, welche Schule die Freunde besuchen. Natürlich können Sie dem Nachwuchs Unsicherheiten und Zweifel nehmen, aber Zwang ist völlig unangebracht.


Gibt es eine Checkliste für die Auswahl der weiterführenden Schule?

Die weiterführende Schulform sollte verschiedenen Kriterien entsprechen, beispielsweise dem Leistungsvermögen, der Lernbereitschaft und Begabung des Kindes. Daneben sind das Schulkonzept, Unterrichtsangebot und die Länge des Schulwegs entscheidend. Zu guter Letzt sollten die Empfehlung der Lehrer und individuellen Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt werden.


Wo finde ich einen Test um herauszufinden, welche Schule die richtige ist für mein Kind?

Viele Eltern möchten, dass ihr Kind auf das Gymnasium geht. Doch wie erkennt man, ob der eigene Nachwuchs reif genug dafür ist? Im Internet kann ein Test gemacht werden, um es herauszufinden.


Welche Notendurchschnitte benötigt man für den Übertritt?

Für einen Übertritt an das Gymnasium beträgt der Notendurchschnitt 2,0 bis 2,5 und ab einem Notendurchschnitt von 2,66 muss oftmals ein Probeunterricht erfolgen. Um an die Realschule wechseln zu können, genügt der Notendurchschnitt von 2,66 und ab einem Notendurchschnitt von 3,0 ist ein Probeunterricht nötig. Die Regeln können jedoch je nach Bundesland variieren.


Wie schafft mein Kind es aufs Gymnasium?

Der Notendurchschnitt für das Gymnasium ist in wenigen Bundesländern festgelegt, verdeutlicht aber allgemein das Leistungsniveau des Kindes. Es sollte gute bis sehr gute Noten haben. Dies gilt vor allem für die Kernfächer Deutsch, Mathe und Sachunterricht.


Ist die Realschule eine schlechtere Schule als das Gymnasium?

Die größten Unterschiede zwischen der Realschule und dem Gymnasium liegen im Unterrichtspensum und angestrebten Abschluss, da Realschüler mit der mittleren Reife und Gymnasiasten mit dem Abitur abschließen. Letzteren wird der Zugang zu Hochschulen geboten, während die Schüler der Realschule im Anschluss eine Berufsfachschule oder die gymnasiale Oberstufe besuchen können.


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