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Hausaufgaben: So motivieren Sie Ihr Kind

Hausaufgaben sind oft ein leidiges Thema. Mit unseren Hausaufgaben-Tipps sind die täglichen Schulaufgaben kein Problem mehr.
Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: Hausaufgaben: So motivieren Sie Ihr Kind

Vielleicht kennen Sie das aus Ihrer Familie: Ständig gibt es Zoff wegen der Hausaufgaben. Ihr Kind lässt sich ablenken und sitzt ewig dran. Es versteht die Aufgaben nicht oder schiebt sie immer wieder vor sich her. Doch je früher Schüler lernen, Hausaufgaben systematisch anzugehen, desto leichter fallen sie ihnen.

Unsere Tipps helfen:

Feste Hausaufgaben-Zeit

Wenn Ihr Kind nach Hause kommt, sollten Sie es nicht gleich mit Sätzen wie "Du musst…!" überfallen. Geben Sie ihm etwas Zeit, um sich zu erholen. Sprechen Sie mit ihm über die Schule: War es anstrengend, spannend oder schön? Was hat es heute gelernt? Hat es Hausaufgaben zu erledigen?

Machen Sie eine feste Uhrzeit aus, zu der Ihr Kind die Hausaufgaben erledigen soll. Ganz wichtig: Nicht kurz vor dem Schlafen gehen oder kurz nach dem Mittagessen! Zu diesen Zeiten ist Ihr Kind müde und kann sich nicht konzentrieren

Extra-Tipp: Lassen Sie Ihr Kind eine oder zwei Wochen lang entscheiden, wann für es der beste Zeitpunkt für Hausaufgaben ist. Vielleicht möchte Ihr Kind die Hausaufgaben sofort erledigen? Wenn es gut klappt, verlängern Sie das Experiment.

Lob ist gut fürs Selbstbewusstsein

Loben Sie Ihr Kind auch bei kleinen Erfolgen. Besonders viel Lob benötigt Ihr Kind, wenn es sich durchbeißt und Schwierigkeiten bewältigt. Stress bei den Hausaufgaben hat oft mit fehlendem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu tun. Denkt Ihr Kind sofort "Das kann ich nicht!" oder "Das schaff ich eh' nie!", sind Probleme vorprogrammiert.

Die Lösung: Bestärken Sie Ihr Kind, sich vor den Hausaufgaben den Satz zu sagen: "Ich kann mehr, als ich glaube!" Starten Sie dann eine Aufwärmübung fürs Gehirn: Ihr Kind löst eine leichte Aufgabe in seinem Lieblingsfach. Danach arbeitet sein Gehirn auf Hochtouren, so dass es auch schwierige Aufgaben leicht lösen kann.

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Mach mal Pause!

Wenn Ihr Kind die Konzentration verliert, sind kurze Pausen ganz wichtig. Öffnen Sie das Fenster. Ihr Kind sollte sich bewegen und etwas trinken. Danach lassen sich die Aufgaben leichter erledigen. Ist Ihr Kind besonders unkonzentriert, hilft eine kleine Fantasie-Reise: Eine nette Hörspiel-CD oder ein kurzes Konzentrationsspiel wie "Ich sehe was, was du nicht siehst" bringen die Konzentration auf Touren.

Oder ist Ihr Kind eher der Bewegungstypauch bekannt als "Zappelphilipp"? Dann sollte es nicht die ganze Zeit still und starr am Schreibtisch sitzen müssen. Beim Herumlaufen fällt ihm das Pauken manchmal leichter, die Motivation für Hausaufgaben steigt. Gerade bei schönem Wetter sollten Sie manchmal das dunkle Zimmer verlassen. Vielleicht können Sie sich beim Ballwerfen Vokabeln zurufen. Oder Sie fragen Ihr Kind während eines Spaziergangs ab,  Aber Vorsicht: Ob diese Strategie Erfolg bringt, hängt von der Persönlichkeit Ihres Kindes ab. – Möglicherweise sind draußen die Ablenkungen doch zu groß. 

Ihr Kind schafft es alleine!

Auch wenn es Ihnen schwerfällt: Lassen Sie Ihr Kind alleine arbeiten. Vermeiden Sie zu viele Hilfestellungen bei den Hausaufgaben. Damit motivieren Sie Ihr Kind, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu haben. Außerdem können die Lehrer sonst schwer beurteilen, ob Ihr Kind ein Thema verstanden hat oder nicht. Kommt Ihr Kind mit einer Aufgabe überhaupt nicht zurecht, hilft eine Nachricht an den Lehrer. Schreiben Sie, dass es mit dieser Hausaufgabe Schwierigkeiten gab und Ihr Kind das Thema noch einmal wiederholen sollte.

Erleichtern Sie zudem die Arbeit an den Hausaufgaben. Sie können Hilfsmittel bereitlegen, die auch in der Schule verwendet werden: zum Beispiel Rechenstäbe oder einen Hunderterblock.

So machen Hausaufgaben Spaß!

Hell und freundlich: So sollte der Arbeitsplatz Ihres Kindes sein. Und natürlich immer an der gleichen Stelle. Am besten ist es, Ihr Kind hat einen Schreibtisch in seinem Zimmer. Er sollte immer aufgeräumt sein. Achten Sie darauf, dass alle nötigen Arbeitsmaterialien bereitstehen. Eine schöne Umgebung motiviert Ihr Kind, und die Hausaufgaben machen gleich viel mehr Spaß. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind in Ruhe arbeiten kann. Eine ruhige Arbeitsatmosphäre ist Voraussetzung für konzentrierte Hausaufgaben. Schalten Sie also Radio, PC und Fernseher unbedingt aus. 

Und denken Sie daran: Auch in Sachen Hausaufgaben sind Sie das Vorbild für Ihr Kind! Ihre Einstellung steckt Ihr Kind an. Wenn Sie selbst von Anfang an der Meinung sind, dass mit dem Schulstart jede Menge Stress auf Ihr Kind wartet, geben Sie diese Erwartung wahrscheinlich unbewusst an Ihren Nachwuchs weiter. Versuchen Sie also, die Hausaufgaben als nützliche Möglichkeit zur Wissensvertiefung zu betrachten. Viel Erfolg!

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