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Hilfe, mein Kind ist in der Trotzphase!

Im Supermarkt, auf dem Spielplatz, auf dem Weg zum Kindergarten – ihr Kind bekommt regelmäßig heftige Trotzanfälle. Wie Sie reagieren sollten, wenn Ihr Kind mal wieder trotzig ist:

Wie Sie reagieren sollten, wenn Ihr Kind mal wieder trotzig ist

Im Supermarkt vor dem Süßigkeitenregal, auf dem Spielplatz, auf dem Weg zum Kindergarten – ihr Kind bekommt regelmäßig heftige Trotzanfälle. Es wirft sich auf den Boden, schreit, heult und brüllt. Und Sie schämen sich jedes Mal wieder.

Warum ist mein Kind trotzig?

Dabei hat das trotzige Verhalten Ihres Kindes nichts mit der Qualität Ihrer Erziehung zu tun. Der Trotz ist vielmehr ein wichtiger Teil der kindlichen Entwicklung. 

Im Alter zwischen zwei und vier Jahren beginnt das Kind, seinen eigenen Charakter zu entwickeln und das erste Mal sein Selbstbewusstsein zu entdecken. Mit den häufigen Provokationen testet es seine Grenzen und probiert, wie weit es gehen kann. 

Auf der einen Seite möchte es sich von den Eltern abnabeln und alles alleine machen. Sobald es aber merkt, dass es vieles allein nicht schafft, sehnt es sich schnell nach Ihrer helfenden Hand zurück. Aber wehe, sie nehmen Ihrem Kind das Zepter nun ganz aus der Hand – dann ist der nächste Trotzanfall garantiert.

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Wie reagiere ich auf mein trotziges Kind?

Auch wenn sich die Trotzphase nicht vermeiden lässt, gibt es einige Möglichkeiten, die Phasen für sich selbst und für ihr Kind erträglicher zu gestalten:

Das Wichtigste ist, dass Sie nicht anfangen zu diskutieren. Bleiben Sie ruhig und versuchen Sie, den Standpunkt Ihres Kindes zu verstehen. Aber bringen Sie auch Ihre Argumente schnell, bestimmt und ruhig zur Sprache. Gehen Sie dann möglichst nicht mehr auf Ihr Kind ein, egal wie laut es schreit. Auch wenn Ihr Kind noch Minuten später trotzig vor den Süßigkeiten steht, geben Sie nicht nach. Denn nur wenn Sie konsequent bleiben, lernt es, dass Trotz auf Dauer nicht wirkt. 

Nachdem sich Ihr Kind beruhigt hat, braucht es Ihren Trost und Ihre Nähe. Versichern Sie ihm durch Nähe und Zuwendung, dass Sie es trotzdem lieben, auch wenn Sie nicht immer gleicher Meinung sind.

Wie vermeide ich Trotzanfälle bei Kindern?

Um die Anzahl der Trotzanfälle nach und nach zu verringern, sollten Sie ihrem Kind immer genügend Freiraum lassen, um sich eine Meinung zu bilden und die Fantasie nicht einzuschränken. Versuchen Sie, Konflikte schon frühzeitig zu vermeiden: Wenn Sie merken, dass Ihr Kind unruhig und zappelig wird, lenken Sie ab und weisen Sie Ihr Kind auf etwas Spannendes in der Umgebung hin. 

Natürlich dürfen Sie auch Ihr eigenes Wohlbefinden nicht vergessen. Gönnen Sie sich zwischendurch einen Friseurbesuch, einen Kosmetiktag mit Ihrer Freundin oder legen Sie sich einfach mal mit einem guten Buch auf die Couch.

Und irgendwann hat auch Ihr Kind die Trotzphase hinter sich. Es weiß dann, wie weit es gehen kann, wo die Grenzen sind und dass seine Fähigkeiten nicht unbegrenzt sind.

Häufig gestellte Fragen

Wie reagiere ich richtig in der Trotzphase?

Trotzphasen können für Eltern sehr belastend sein, doch es ist wichtig, sie nicht persönlich zu nehmen. Dies macht die Situation einfacher. In entsprechenden Phasen ist das Einfühlungsvermögen gefragt. Statt sich auf die Diskussionen einzulassen, zu schimpfen oder das Kind zu bestrafen, ist es besser, es in den Arm zu nehmen und herauszufinden, warum es gerade so reagiert. Es ist immer wichtig, Verständnis zu zeigen und Alternativen oder Lösungen zu bieten.


Wann kommen Kinder in die Trotzphase?

Trotzphasen sind zwischen zwei und fünf völlig normal, aber keineswegs angenehm. Das Kind beginnt, seinen Willen zu entwickeln und versucht, ihn durchzusetzen. Die Anfälle können von der Bockigkeit bis hin zu Wutausbrüchen, Geschrei, Treten und Schlagen reichen. So schwer es fällt, Eltern sollten sich nicht auf verbale Diskussionen einlassen, sondern das Kind lieber in den Arm nehmen und es trösten. Es gilt, herauszufinden, was der Grund für den Trotzanfall ist.


Wann sind Wutanfälle bei Kindern nicht mehr normal?

Bei einem Wutanfall kann das Kind weinen, schreien, um sich schlagen und sich auf dem Boden wälzen. Dies ist alles nicht ungewöhnlich. Doch es sollte möglich sein, das Kind zu beruhigen. Wichtig ist auch, dass es nicht mit Gegenständen wirft, denn diese Verhaltensweisen sind aggressiv und können gefährlich sein. Extreme Wutanfälle können aus seelischen Problemen und Verhaltensstörungen wie einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) resultieren. Sie sollten sich daher nicht häufen, lang andauernd, gewalttätig oder selbst verletzend sein. Dann empfiehlt sich der Gang zum Kinder- und Jugendpsychiater.


Wie verhalte ich mich richtig, wenn mein Kind trotzt?

Trotzphasen, die vor allem im Alter von drei Jahren und in der Pubertät typisch sind, können Eltern zur Weißglut bringen. Doch es ist wichtig, gelassen zu bleiben und die Gründe zu ermitteln: Ist das Kind traurig, enttäuscht, wütend, gekränkt oder fühlt sich schlecht? Gemeinsam kann nach Lösungen gesucht werden. Verständnis sind sehr wichtig in dem Moment. Eltern sollten ein verbales Gefecht mit dem trotzigen Kind vermeiden.


Was kann ich tun, wenn mein Kind bockt?

Eltern sollten, wenn ihr Kind bockt, was völlig natürlich ist, ruhig und gelassen bleiben. Verständnis aufzubringen und gemeinsam nach den Gründen zu suchen und Lösungen zu finden, ist wesentlich hilfreicher, als in Streitigkeiten zu verfallen. Die Emotionen und Gefühle des Kindes müssen ernst genommen werden. Vor allem nach Wutanfällen ist das Bedürfnis nach Liebe, Zuneigung und Aufmerksamkeit groß.


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