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5 Tipps gegen Schul-Unlust bei Grundschülern

Beschwert sich Ihr Kind oft über die Schule? Unsere kleinen Tricks können Abhilfe schaffen.
Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: 5 Tipps gegen Schul-Unlust bei Grundschülern

Das kennen Sie vielleicht selbst von sich: Berufsalltag kann langweilig sein. Schülern geht es manchmal nicht anders. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Der Unterricht steht und fällt mit der Begeisterung der Lehrer. Und jedes Kind hat außerdem Fächer, die ihm weniger Spaß bereiten als andere. Manchmal ist eben auch einfach alles doof. Dann erleben Sie vielleicht jeden Abend die gleiche Situation: Ihr Kind soll die Schultasche packen und weiß nicht, welche Fächer am nächsten Tag auf dem Stundenplan stehen. Am nächsten Morgen steht es nur unter Protest auf, trödelt beim Frühstück und später auf dem Schulweg auch noch herum.

Interesse am Schulalltag Ihres Kindes zeigen

Zeigen Sie Interesse am Schulalltag. Stellen Sie beim Mittagessen Fragen, die nicht unbedingt mit dem Unterricht oder der Leistung ihres Kindes zu tun haben müssen. Es gibt ja rund um den „Ernst des Lebens“ auch lustige Begebenheiten in den Pausen oder Scherze im Unterricht, die öden Tagen oft erst die Würze verpassen. Lenken Sie die Aufmerksamkeit Ihres Kindes auf diese schönen Seiten der Schule.

Bunte Farben machen Grundschülern Freude

Das Packen des Schulranzens wird einfacher mit einem bunten Stundenplan: Jedes Fach bekommt eine eigene Farbe. Das hilft bei der Orientierung. Gehen Sie den Stundenplan für den nächsten Tag am besten gleich nach den Hausaufgaben kurz mit Ihrem Kind durch. Hängen Sie einen Stundenplan für alle sichtbar in die Küche. Ein zweiter Stundenplan liegt unter einer durchsichtigen Unterlage auf dem Schreibtisch Ihres Kindes. Extratipp: Kennzeichnen Sie den anstehenden Tag mit einer bunten Büroklammer. So behalten Sie selbst im Blick, ob Ihr Kind einen einfachen oder anstrengenden Schultag hat und können entsprechend reagieren. 

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3. Kein Stress für Grundschüler am frühen Morgen!

Das ist eine Vorstellung, von der viele Eltern träumen. Denn wenn morgens jede Sekunde zählt, nach dem Weckerklingeln sofort aufgestanden werden muss, hebt das nicht gerade die Laune. Oft ist auch Streit vorprogrammiert, weil das Aufstehen vielen Kindern schwer fällt. Am besten hat Ihr Kind einen eigenen Wecker, vielleicht sogar mit Wiederholungsfunktion. Dort wird das erste Läuten früh genug eingestellt. Besser als ein aggressives Klingeln sind ruhigere Klänge oder ein Radiowecker. 

Umgang mit Morgenmuffeln

Für kleine Morgenmuffel ist es hilfreich, wenn die Eltern erstmal ruhig den Raum betreten, und Rollladen oder Vorhänge zu öffnen, um Licht hereinzulassen. Im Winter die Nachttischlampe anknipsen. Sanftes Licht hilft beim Aufwachen. Für Morgenmuffel gilt: Vorbereitung ist alles. Packen Sie schon am Vorabend gemeinsam die Schultasche. Das schenkt am Morgen kostbare Minuten.

Spielerischer Wettstreit mit dem Kind am Morgen

Lustlose Frühaufsteher hingegen können Sie vielleicht mit einem kleinen Wettstreit motivieren: Lassen Sie eine Stoppuhr laufen – wie lange braucht Ihr Kind, um fertig zu werden? Kann es seinen eigenen Rekord knacken? Zur Belohnung wartet vielleicht eine leckere Belohnung auf dem Frühstücksteller oder in der Pausenbrotdose.

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Häufig gestellte Fragen

Was tun, wenn mein Kind keine Lust auf Hausaufgaben hat?

Eltern sollten zunächst herausfinden, wann die ideale Zeit für Hausaufgaben ist. Manche Kinder bevorzugen es, sie gleich nach dem Essen zu machen, während andere vielleicht erst einmal kurz spielen möchten. Zudem braucht das Kind einen Platz, an dem es konzentriert arbeiten kann. Es sollte nicht abgelenkt werden, beispielsweise durch Handy oder Geschwister. Lobe für Mühe und Engagement wirken motivierend.


Wie bekomme ich wieder Lust, in die Schule zu gehen?

Eltern sollten sich bewusst machen, was die Gründe dafür sind, dass der Nachwuchs keine Lust auf die Schule hat. Welche Emotionen wie Ärger oder Sorgen verbergen sich vielleicht dahinter? Wer weiß, was der Grund dafür ist, kann versuchen, Lösungen zu finden, um die Schulunlust zu verbessern.


Was mache ich, wenn mein Kind nicht lernen will?

Viele Eltern kennen es: Das Kind hat einfach keine Motivation zum Lernen. Wichtig ist zunächst, eine angenehme Atmosphäre ohne Ablenkungen zu schaffen. Außerdem sollte ein guter Zeitpunkt gefunden werden. Dieser gestaltet sich individuell. Wann wirkt das Kind ausgeruht und konzentriert? Dies sollten Eltern herausfinden und zusammen mit dem Nachwuchs entsprechende Lernzeiten vereinbaren. Lobe sind ebenso wichtig.


Was mache ich mit einem Kind, dass sich komplett verweigert?

Wenn Kinder sich verschließen und komplett verweigern, sind Eltern oft ratlos. Zuhören wirkt häufig Wunder. Dadurch lässt sich diese schwierige Situation oftmals lösen. Irgendwelche Gründe verbergen sich immerhin dahinter. Diese gilt es, zu ermitteln und zusammen zu schauen, was helfen kann, um die Situation zu verbessern. Verständnis ist dabei sehr wichtig. Die Gefühle, Ängste und Sorgen eines Kindes sollten immer ernst genommen werden.


Wie kann man ein Kind zur mündlichen Mitarbeit motivieren?

Mündlich mitarbeiten zu wollen und zu können, erfordert gute Vorbereitung. Hausaufgaben stehen dabei meist im unmittelbaren Zusammenhang. Damit kann das Kind direkt zu Beginn der Stunde punkten und mündlich mitarbeiten. Gute Mitschriften helfen, den Überblick über die Unterrichtsstunden zu behalten. Es gilt, den aktuellen Lernstoff zu wiederholen, um immer gut vorbereitet zu sein und mitreden zu können.


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