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Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: Schulwechsel nach 9. Klasse Gymnasium

Schulwechsel nach 9. Klasse Gymnasium

Ihr Kind hat die letzten Jahre auf dem Gymnasium gerade mal so geschafft – und nun ist im Halbjahreszeugnis der 9. Klasse absehbar, dass die Versetzung wieder gefährdet ist: Viele Eltern stellen sich da die Frage: Ist ein Wechsel auf die Realschule nicht vielleicht doch die bessere Idee? Lesen Sie hier, was Sie dabei bedenken sollten:

Ihr Kind hat die letzten Jahre auf dem Gymnasium gerade mal so geschafft – und nun ist im Halbjahreszeugnis der 9. Klasse absehbar, dass die Versetzung wieder gefährdet ist: Viele Eltern stellen sich da die Frage: Ist ein Wechsel auf die Realschule nicht vielleicht doch die bessere Idee? Lesen Sie hier, was Sie dabei bedenken sollten:

  1. In der neunten Klasse befinden sich Teenager mitten in der Pubertät. Alles, was mit der Schule zu tun hat, ist blöd und Lernen sowieso nur Zeitverschwendung. An dieser Haltung scheinen auch zwei Fünfer oder eine Sechs im Zwischenzeugnis nichts ändern zu können. Aber bleiben Sie möglichst gelassen. Die Aussicht auf eine Ehrenrunde, und vor allem darauf, seine Klassenkameraden und Freunde zu verlieren, bewirkt bei vielen einen ungeheuren Motivationsschub und sie strengen sich an, die Klassen doch noch zu schaffen.
  2. Von nichts kommt leider nichts – diese Regel gilt nicht nur am Gymnasium! Im Klartext: Ein Wechsel auf die Realschule bedeutet nicht zwangsläufig, dass Ihr Sohn oder Ihre Tochter auch wirklich bessere Leistungen erbringt. Auch für die Mittlere Reife müssen sich die Schüler auf den Hosenboden setzen und lernen. Versuchen Sie, das Ihrem Kind ernsthaft zu vermitteln. Und übrigens: Ohne die Bereitschaft etwas zu tun, gibt es auch in einer Lehre keine Aussicht auf einen erfolgreichen Abschluss.
  3. Wenn Ihr Kind die 9. Klasse des Gymnasiums nicht besteht, aber nicht wiederholen möchte, ist nicht gewährleistet, dass es problemlos in die Abschlussklasse der Realschule versetzt wird; möglicherweise kommt es auch dort erst noch mal in die neunte. Außerdem hängt die Entscheidung, ob ein Übertritt ohne Prüfung erfolgen kann, in den meisten Bundesländern von den Noten des letzten Schulhalbjahres ab.
  4. Viele Eltern sind der Meinung: lieber ein guter Realschulabschluss als ein schlechtes Abitur. Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden – zumindest, wenn der Teenager tatsächlich anfängt zu lernen oder sich auf der Realschule einfach besser und weniger unter Druck gesetzt fühlt (z.B. durch das Wegfallen einer Fremdsprache). Andererseits sollte man bedenken: Mit Bestehen der zehnten Klasse am Gymnasium haben die Schüler die Mittlere Reife automatisch in der Tasche, die Prüfungssituation entfällt also. Für viele Schüler ist das ein wichtiges Argument.
  5. Eine Klasse wiederholen zu müssen, ist keine Schande und selbst Einstein war in der Schule keine Leuchte. Nehmen die Probleme jedoch überhand oder droht zum wiederholten Mal ein Nichtbestehen der Klasse, muss man vielleicht wirklich einsehen, dass das Gymnasium nicht die richtige Wahl ist. Besprechen Sie die Situation in aller Ruhe und vor allem ohne Vorwürfe mit Ihrem Kind. Seine Zukunft hängt nicht alleine von einem Abitur ab – und auch die Realschule ist nur eine von vielen Möglichkeiten in eine gesicherte berufliche Zukunft. Vielleicht möchte Ihr Sohn oder Ihre Tochter tatsächlich erst einmal eine Lehre machen. Wenn es danach doch die Lust am Lernen wiederentdeckt, kann es noch immer an eine weiterführende Schule zurück und einen höheren Abschluss über den zweiten Bildungsweg machen. Nähere Informationen bekommen Sie an den Schulen oder bei den Berufsberatungen der Arbeitsagenturen.
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