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Tipps rund um den Arbeitsplatz im Kinderzimmer

Hausaufgaben zu machen, ist für Erstklässler zunächst einmal Neuland. Ob sie am Esstisch schreiben, rechnen und lesen oder am Schreibtisch im Kinderzimmer, hängt auch vom Wohnumfeld ab.
Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: Tipps rund um den Arbeitsplatz im Kinderzimmer

© pixabay/Helmut_Kroiss

Es ist eine ganz individuelle Entscheidung von Eltern und Kindern, ob nach dem Übergang vom Kindergarten in die Schule auch die „Arbeit“ des Kindes vom Esstisch ins Kinderzimmer verlagert wird. Vor allem die Kinder, die sich bereits im Kindergartenalter gerne an den Spieltisch im Kinderzimmer zurückgezogen haben, um in Ruhe zu schreiben, zu malen oder zu basteln, freuen sich vermutlich über einen hoch-offiziellen Arbeitsbereich für Grundschüler – beispielsweise in Form eines Kinderschreibtisches. Andere wiederum können mit dem von den Eltern abgeschotteten Arbeitsbereich nur wenig anfangen und das Hausaufgabenmachen wird ineffektiv oder gar ein kleines Familiendrama.

Im besten Fall kennen Eltern ihre Kinder so gut, dass sie bereits im Vorfeld ein Gespür dafür entwickeln können, wann es die passende Zeit für einen eigenen Schreibtisch im Kinderzimmer ist. Worauf bei der Wahl zu achten ist und was den Kindern und den Eltern dabei hilft, sich an die Schreibtisch-Situation zu gewöhnen, zeigt dieser Magazinbeitrag.

Kleiner Maß-Guide: So groß sollte der Kinderschreibtisch sein

Bei der Wahl eines Kinderschreibtisches muss zweierlei bedacht werden:

  • - Ein kleiner Schreibtisch bietet wenig Ablagefläche, dafür aber auch wenig Platz, um Chaos zu verbreiten.
  • - Ein großer Schreibtisch bietet mehr Platz – für Unnützes, aber auch für Sinnvolles.

Mit Blick auf ganz unterschiedliche Hersteller zeigt sich, dass die Breite eines Kinderschreibtisches zwischen 81 und 121 Zentimetern liegt. Die Tiefe liegt zwischen 65 und 70 Zentimetern. In puncto Höhe setzen immer mehr Eltern auf mitwachsende Schreibtische, die sich in der Höhe verstellen lassen. Kommt eines dieser Modelle in Frage, gilt: Der Winkel zwischen Unter- und Oberarm sollte bei 90 Grad liegen, wenn das Kind aufrecht am Tisch sitzt. Dann hat der Tisch die richtige Höhe. Je nachdem, wie schnell und häufig das Kind einen Wachstumsschub durchläuft, kann der Tisch dann ein- bis zweimal jährlich nachjustiert werden.

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Als Orientierungshilfe können diese Angaben dienen:

  • Bei einer Körpergröße von 143 Zentimetern sollte die Tischhöhe bei 64 Zentimetern liegen; die Sitzhöhe ist bei 38 Zentimetern dazu passend eingestellt.
  • Bei einer Körpergröße von 158 Zentimetern sollte die Tischhöhe bei 70 Zentimetern liegen; die Sitzhöhe ist bei 42 Zentimetern dazu passend eingestellt.
  • Bei einer Körpergröße von 173 Zentimetern sollte die Tischhöhe bei 76 Zentimetern liegen; die Sitzhöhe ist bei 50 Zentimetern dazu passend eingestellt.

Wer einen Schreibtisch kaufen möchte, kann unter kinderaerzte-im-netz.de den Kindergrößen-Rechner für Kinder und Jugendliche benutzen, um mit Blick auf Geschlecht und Alter die Größe besser einschätzen zu können. Wäre ein Kind bereits im Grundschulalter größer als andere Gleichaltrige, kann ein mitwachsender Schreibtisch oder ein regulärer Arbeitstisch für Erwachsene eine gute Lösung sein.

Der typische Kinderschreibtisch hat eine verstellbare Schreibtischoberfläche

Klassische Kinderschreibtische erkennen Eltern meist auch an der verstellbaren Schreibtischoberfläche. Das bedeutet, dass sich die Schreibtischfläche neigen lässt, um ein aufrechtes Sitzen zu ermöglichen. Der Nachteil dieser rückenschonenden Konstruktion ist allerdings, dass kaum mehr ein Stifteköcher auf dem Schreibtisch platziert werden kann, denn dieser würde beim Neigen herunterfallen. Um dieses Manko auszumerzen, bieten einige Hersteller Schreibtische mit einer neigbaren Tischplatte und einem festen Seitenteil. Dort finden Stifte, Radiergummi und Bücher Platz, während die Schreibfläche die Haltung des Kindes förmlich aufgreifen kann.

Neben den klassischen Kinderschreibtischen gibt es im sortierten Möbelhandel, wie beispielsweise unter wohnen.de, auch Schreibtische, die zeitloser sind und länger im Kinderzimmer verweilen dürfen als ein quietschbuntes Kinder-Modell. Tipp: Je schlichter das Schreibtischmodell ist, desto positiver wirkt sich der Arbeitsbereich auf das Konzentrationsvermögen aus. Schreibtische mit viel Stauraum (den Kindern gerne zeitraubend erkunden) und zusätzlichen Anbauten für Computer, Drucker und anderen technischen Geräten ist für den Schulbeginn die falsche Wahl, jedoch goldrichtig für den großen Bruder, der in die weiterführende Schule wechselt.

So arbeiten Kinder konzentriert und gerne an ihrem Schreibtisch

Ganz egal, wo Kinder ihre Hausaufgaben machen. Sie müssen Ruhe haben, um konzentriert lernen zu können.

Ganz egal, wo Kinder ihre Hausaufgaben machen. Sie müssen Ruhe haben, um konzentriert lernen zu können.
pixabay.com © sweetlouise (CC0 Public Domain)

Willkommen in der Schule – willkommen im Kinderzimmer!? Die Vor- und NachteileDer Wechsel vom Kindergarten in die Grundschule ist für Sechsjährige meist alles andere als ein Spaziergang. Von der behüteten Atmosphäre, die Erzieher und Kinderpfleger in den Kindergarten zaubern, marschieren die Sechsjährigen ausgerüstet mit Schultüte und Schulranzen in eine neue Welt. In der ist die Eigenverantwortung größer und auch die Erwartungen an das Kind. Je nachdem, wie schnell das Kind sich in seiner neuen Lebensumgebung zurechtfindet, können Eltern das Umfeld zuhause zeitgleich oder peu-à-peu anpassen. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Wer mit dem ersten Schultag „verordnet“, dass die Hausaufgaben im Kinderzimmer am Schreibtisch gemacht werden, nutzt den Umbruch für ein neues Regelwerk. Grundvoraussetzung ist, dass der Arbeitsbereich im Kinderzimmer vorhanden ist und auch als solcher gepflegt wird. Das bedeutet: Der Schreibtisch lädt durch Ordnung allein bereits zum Hausaufgabenmachen ein. Bastelsachen und Malvorlagen dürfen natürlich in einer Schublade bereitliegen.

Als Vorteil begreifen vor allem Kinder und Eltern diese Variante, wenn Geschwisterkinder im Haushalt leben. Egal, ob diese jünger oder älter sind – das Kinderzimmer sollte dann die nötige Ruhe bieten, um konzentriert die Hausaufgaben machen zu können. Hat das Kind bereits gelernt, dass es Regeln befolgen muss und Ritualen folgen sollte, wird die Umstellung leicht fallen. Der Nachteil besteht für alle jene Kinder in dieser Variante, die gerne träumen oder vielleicht sogar unter Verlustängsten leiden. Hier wäre ein rigoroses Verbannen ins Kinderzimmer fehl am Platz.

Hausaufgaben am Esstisch!? Die Vor- und Nachteile

Der Esstisch ist oftmals das Herzstück des Familienlebens. Wer sein Kind eben dort platziert, um die Hausaufgaben zu machen, muss für eine ruhige Atmosphäre sorgen. Das heißt: Geschwisterkinder sollten dann in ihren Zimmern spielen oder ggf. einen Mittagsschlaf machen. Das Kochen bei lautstarker Musik in der offenen Küche ist dann ebenfalls tabu, denn das stört die Konzentration der Grundschüler. Als Vorteil begreifen viele Eltern den Arbeitsbereich Esstisch dann, wenn das Kind noch viel Unterstützung braucht (oder glaubt zu brauchen). Je nachdem, ob das Kind gewohnt ist, sich an neue Situationen zu gewöhnen, kann die spätere Umgewöhnung auf den Arbeitsbereich im Kinderzimmer sich einfacher oder schwieriger gestalten.

Häufig gestellte Fragen

Wie stelle ich den Schreibtisch im Kinderzimmer?

Der optimale Ort für den Schreibtisch ist ein separater Raum, in dem das Kind konzentriert seiner Arbeit nachgehen kann. Gut steht er am Fenster, damit für ausreichend Tageslicht gesorgt ist. Daneben sollten gute Beleuchtungsmöglichkeiten vorhanden sein. Sie sind wichtig für eine konzentrierte und ermüdungsfreie Arbeitsweise. Kopfschmerzen können aus mangelnder Beleuchtung resultieren.


Was gehört alles auf den Schreibtisch?

Auf dem Schreibtisch sollte Ordnung herrschen und nur das liegen, was das Kind gerade benötigt. Demnach ist genügend Stauraum erforderlich, um alles andere unterzubringen, das der Nachwuchs gelegentlich braucht. Eine Mulde unter der Tischkante kann beispielsweise die Stifte sammeln. Schulhefte und Bücher finden auf Ablagefächern an der Unterseite Platz. Eine Schreibtischlampe sollte auf dem Schreibtisch nicht fehlen.


Was gehört auf einen Schreibtisch Kinder?

Schon junge Kinder arbeiten oft mit vielen Materialien. Schnell stapeln sich Bücher, Hefte, Hefter, Arbeitsblätter und viele weitere Utensilien wie Zirkel, Locher und vieles mehr. Um den Überblick nicht zu verlieren, sollte auf dem Schreibtisch immer nur das liegen, was das Kind braucht. Für den Rest gibt es idealerweise genügend Stauraum, wie Ablagefächer und Stiftebehälter, um es griffbereit und ohne zu suchen, gefunden wird. Eine Tischleuchte, am besten mit schwenkbarem Arm, ist unverzichtbar.


Welcher Schreibtisch für Grundschüler?

Viele Erstklässler bekommen einen Schreibtisch. Doch welcher ist der richtige? Er sollte funktional, ergonomisch, frei von Schadstoffen und langlebig sein. Da sich bei Kindern die Körperlänge und Proportionen verändern, ist es wichtig, dass der Tisch "mitwächst", also höhenverstellbar ist. Das Gleiche gilt für den Schreibtischstuhl. Eine Neigungswinkeleinstellung bietet den Vorteil, dass das Kind entspannter lesen und zeichnen kann. Das GS-Zeichen steht für geprüfte Sicherheit.


Wie macht mein Kind gerne Hausaufgaben?

Eltern legen am besten gemeinsam mit dem Kind eine Hausaufgabenzeit fest. Diese kann variieren. Das eine Kind macht sie gern direkt nach der Schule, ein anderes braucht erst einmal eine Pause. So gilt es, die Zeiten zu finden, an denen der Nachwuchs besonders leistungsfähig ist. Es ist wichtig, jegliche Störungen und Ablenkungen zu vermeiden, damit er seine Hausaufgaben in Ruhe erledigen kann. Lobe und, falls nötig, Unterstützung sind wichtig. Gute Lichtverhältnisse und Frischluftzufuhr ebenso.


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