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Vorlesen unterstützt die Entwicklung Ihres Kindes

Vorlesen unterstützt die Entwicklung - die Rhetorik und Artikulation mit Geschichten fördern.
Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: Vorlesen unterstützt die Entwicklung Ihres Kindes

Viele Eltern erinnern sich noch daran, wie sie als Kleinkind vor dem Zubettgehen eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen bekommen haben. Das war nicht nur spannend und interessant, sondern auch der Förderung sehr zuträglich, wie etliche Forscher mittlerweile nachweisen konnten.

Umso sinnvoller ist es daher, diese Tradition auch beim eigenen Nachwuchs fortzuführen, wobei sowohl das Vorlesen als auch und vor allem das eigenständige Lesen frühestmöglich beginnen sollten. Kultusminister Bernd Busemann aus Niedersachsen spricht sich für die frühe Förderung beispielsweise folgendermaßen aus.

Vorlesen steigert die Intelligenz

Einst ging man von der These aus, dass Babys, die im Mutterleib klassische Musik vernehmen können, im Endeffekt in der in der späteren Entwicklung profitieren und sogar klüger sind. Dies wurde zwar inzwischen entkräftet, andererseits konnte hingegen vielfach belegt werden, dass eine andere elterliche Gewohnheit durchaus die Intelligenz des Kindes unterstützen kann. Gemeint ist das Vorlesen, das in erster Linie die Sprachentwicklung des Babys fördert. Laut John Protzko, der dazu mehr als 70 Einzelstudien ausgewertet hat, fördert interaktives, gemeinsames Lesen die Sprachentwicklung bei Kindern unter vier Jahren ganz massiv. Nachzulesen sind die genauen Ergebnisse der Studien ausführlich unter alltagsforschung.de. Auch der IQ wird gesteigert und zwar um ganze sechs Punkte. Die Studie besagt des Weiteren, dass je früher das interaktive Lesen begonnen wird, desto größer ist auch der Effekt auf die Entwicklung. Schon bei Neugeborenen kann damit begonnen werden.

Sprache wird früh gefördert

Selbst ein Baby kann bereits ein gutes Sprachgefühl entwickeln, wenn es  regelmäßig vorgelesen bekommt. Währenddessen nimmt es viele Wörter und Geräusche sehr intensiv wahr, wodurch es den Sprachklang kennenlernt. Auch das natürliche Verständnis zwischen Eltern und Kind wird durch das regelmäßige Vorlesen gestärkt, wobei die Erwachsenen die Sprachentwicklung so fördern können, dass das Kind lernt, auf Betonungen und Tonlagen zu achten und diese zu deuten. Da sich in der Situation des Vorlesens alles auf eine bestimmte Sache fokussiert, lernt der Nachwuchs außerdem sich besser zu konzentrieren.

Der Einstieg in die Sprachförderung

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Auswahl der Kinderbücher ist entscheidend

Spätestens sobald ein Baby mit den Fingern auf etwas zeigen kann, wird es den Eltern vermutlich klar machen, welches Buch es gut findet. Deshalb sollte immer eine Auswahl bestehen und der Lesestoff am besten im untersten Fach des Regals aufbewahrt werden. Damit hat das Kind die Möglichkeit, darauf aufmerksam zu machen, wann und was es vorgelesen haben möchte. Grundsätzlich teilen sich die empfohlenen Literaturvorschläge wie folgt auf:

  • Zwischen 0 und 6 Monate sind farbenfrohe Leporellos mit klaren Motiven und deutlichen Kontrasten gefragt, die die Wahrnehmungsfähigkeit des Kleinen fördern• Zwischen 6 und 12 Monaten sollten Bücher mit hohem Spielwert zum Einsatz kommen, die alle Sinne gleichermaßen ansprechen und fördern.
  • Zwischen 12 und 18 Monaten ist zu berücksichtigen, dass zu diesem Zeitpunkt die Kinder die ersten Worte sprechen und auf eigenen Beinen stehen. Wimmelbücher und Bilderbücher, die Alltagssituationen zeigen, sind nun angesagt.
  • Zwischen 18 und 24 Monaten sollten Bücher mit Spieleffekten sowie Reimen und Liedern zum Vorlesen verwendet werden, die die Motorik und die Sprachentwicklung gleichermaßen fördern.
  • 24 Monate und älter fordern nach Büchern mit vielfältigen Bilderwelten und Identifikationsfiguren, die die Phantasie anregen.

Greenstories empfiehlt außerdem, dass Eltern bei der Buchauswahl nicht nur auf den Inhalt, sondern auch das Material achten sollten. Für Kleinkinder und Babys eignen sich beispielsweise Bücher aus Stoff, die auch zum Greifen und Fühlen interessant sind. Erst nach den ersten 12 Monaten sollte zu etwas komplexeren Werken gegriffen werden. Spannend für Kinderhände sind unter anderem auch Bücher aus fester Pappe oder Holz, aber auch die beliebten Fingerpuppenbücher verstehen sich darauf, Geschichten spannend und vor allem interaktiv für den Nachwuchs darzustellen – hier sind die Kids mittendrin, sodass die Erzählung noch lebendiger wirkt. Mit dem Erlernen der ersten Worte und Sätze kann der Nachwuchs schließlich Schritt für Schritt an den Klassiker aus Papier herangeführt werden.

Langfristige Wirkung der frühen Sprachentwicklung

Wer als Kleinkind mit Vorlesen konfrontiert war, entwickelt die sogenannten „pre-literacy“-Fähigkeiten. Das heißt, Sprechen und die Welt der Schriftsprache offenbart sich ihm. Zudem lernt er

  • Neue Wörter kennen
  • Satzstrukturen zu üben
  • Sich treffend auszudrücken

Das alles sind Fähigkeiten, die ihm oder ihr später in der Schule, aber auch im täglichen Leben helfen. Denn je positiver ein Kind an den Spracherwerb herangeführt wurde, desto offener ist es für weiteres Lernen, unter anderem sogar von weiteren Sprachen bzw. Fremdsprachen. Neben dem Wortschatz, der durch das Vorlesen bereits effektiv bereichert wurde, erhält das Kind auch Einsicht in die Buchstaben und bekommt Lust, diese zu schreiben. Damit wird das sogenannte phonologische Bewusstsein geschaffen, das zu den pre-literacy skills dazugehört. Dieses ist besonders bedeutend, sobald Kinder die Schriftsprache lernen. Wer hier mit Problemen konfrontiert ist, kann in der Folge auch beim Lesen und Rechtschreiben Schwierigkeiten entwickeln.

Ästhetik und die Phantasie kommen ins Spiel

Wenn Eltern mit ihrem Kind Bilderbücher betrachten und dabei Farben und Figuren genau benennen, wird die ästhetische Wahrnehmung des Kleinen gefördert. Es lernt genau hinzusehen und die Dinge exakt zu benennen. Diese Fähigkeiten sind nicht nur im Rahmen des späteren Deutschunterrichts, etwa beim Aufsatzschreiben, gefragt sondern auch im alltäglichen Leben, wenn es um das Empfinden von Ästhetik geht.  

Kinder, denen eine Geschichte vorgelesen wird, werden oft dazu motiviert, diese selbst weiterzuentwickeln oder zu erfinden. Damit wird die Kreativität umfassend gefördert. Sie malen oder „schreiben“ ihre eigenen Erzählungen, was in der Schule durchaus förderlich wirkt. Denn das Weitererfinden von Geschichten ist eine wichtige Lesetechnik, die bereits während des Unterrichts in der Grundschule angewendet wird.

Das Lernen generell wird erleichtert

Ein Kind, dem regelmäßig vorgelesen wird, kann insbesondere folgende Fähigkeiten sehr viel besser ausbauen, als es bei Kindern der Fall ist, die ohne Vorlese- und Einschlaf-Bücher aufwachsen.

Ein Buch zu lesen erfordert es, dass sich der Betreffende auch wirklich darauf einlassen kann. Zudem braucht es Ausdauer und Konzentration, um auch ein Buch mit vielen Seiten durchzulesen. Diese Fähigkeiten, die das Kind spielend und mit spannenden Abenteuern in den Kinderbüchern erwirbt, erleichtern sein späteres Leben um ein Vielfaches. Denn es sind genau die Skills, die später auch im Studium, im Beruf und im Alltag gefragt sind. So erlebt das Kind durch ein familiäres Ritual eine wichtige Vorbereitung auf die Herausforderungen des späteren Lebens, die es sich so später nicht mehr aneignen kann.

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Bücher fördern Gemeinschaft

Auch wenn Lesen eigentlich eine Tätigkeit ist, die viele für sich allein, im Schaukelstuhl, im Bett oder auf der Couch genießen, ist es doch auch eine gemeinschaftliche Aktion. Damit ist natürlich in erster Linie das Betrachten von Bilderbüchern gemeint oder auch das Vorlesen, das in vielen Familien ein echtes Ritual darstellt. Auch wenn Kinder es im Laufe der Jahre vorziehen alleine zu lesen, nutzen sie die Geschichte bzw. den Inhalt, um mit den Eltern oder Freunden oder sonstigen Bezugspersonen ins Gespräch zu kommen. Dies ist in erster Linie dann der Fall, wenn ein Elternteil oder die beste Freundin das gleiche Buch gelesen hat. Diesen Prozess zu unterstützen ist besonders wichtig, da die Leseerfahrung so geteilt wird – und genau das fördert die Gemeinsamkeit und das Teamgefühl.

Moderne Medien vs. klassische Kinderbücher

In Zeiten von Walt Disney und anderen Zeichentrickserien glauben viele Eltern, sich das Vorlesen ersparen zu können. Immerhin sind die Filme durchaus aufwändig gestaltet und oft mit dem Vermerk „lernfördernd“ versehen. Und werden die Figuren, die meist abstrakt und skurril anmutend gezeichnet sind, mit denen in Kinderbüchern verglichen, meinen einige Erwachsene, dass gar kein so großer Unterschied besteht. Warum also die Kinder nicht vor dem Fernseher „parken“? Die Antwort ist schnell gefunden, denn auch wenn das Argument der sprechenden Tiere und bunten Zauberer stimmt, gibt es doch einen wesentlichen Unterschied zwischen TV und Kinderbuch. 

Während im Fernsehen die Phantasiefiguren im Vordergrund stehen, ist dies im Buch immer die Geschichte selbst, die den Mittelpunkt bildet. Damit liegt es auf der Hand, dass die sprachliche Entwicklungsförderung in den Fernsehserien kaum vorhanden ist. Zu viele davon vermitteln sprachlich ein eher niedrig anzusetzendes Niveau und nutzen manchmal nur einzelne Laute oder Verniedlichungen von Silben und Wörtern. Babys und Kinder können so die Sprache sogar falsch erlernen und haben später Nachholbedarf – ähnlich wie diejenigen, die überhaupt nicht mit Märchenfiguren oder Geschichtenerzählern in Kontakt kommen. Ein normaler sprachlicher Umgang ist da viel eher zu empfehlen,  da die überzeichneten Inhalte im TV die Kinder nicht nur in der Sprachentwicklung hemmen, sondern ihnen gleichzeitig viel an Kreativitäts- und Phantasiepotential nehmen. Dies ist in etwa vergleichbar mit der Verfilmung von Literaturklassikern oder sonstigen Romanen. Auch hier wird dem Zuseher bzw. dem Leser die Empfindung genommen. Der Grund dafür ist einfach, denn da keine Bilder vorhanden sind, entwickelt jeder Leser bzw. jedes Kind mithilfe der Phantasie eigene Räume, Personen und Vorstellungen. Auch werden die Geschichten selbst zu Ende gedacht, womit den Gedanken freier Lauf gelassen wird. Im Unterschied dazu sind Serien oder Filme nach Ende des Drehschlusses fertig erzählt und einfach aus, was den Spielraum für eigene Gedanken massiv einschränkt.

Häufig gestellte Fragen

Was fördert das Vorlesen?

Das Lesen ist eine sehr wichtige Fähigkeit. Wer es gut beherrscht, hat es in zahlreichen Bereichen des Lebens einfacher. Die wichtigste Grundlage für das Lernen bildet das Vorlesen. Damit können Eltern gar nicht zeitig genug beginnen. Vorlesen fördert die Entwicklung des Kindes. Es lernt, aufmerksam zuzuhören und auf jedes Detail zu achten. Dies fördert die Konzentrationsfähigkeit, aber auch die Sprachkompetenz und es erweitert den Wortschatz. Kindern, denen frühzeitig viel vorgelesen wurde, fällt das Lesen und Schreiben nachweislich leichter. Es vermittelt zudem Wissen.


Wann fängt man an Kindern vorzulesen?

Das Vorlesen erfolgt idealerweise so früh wie möglich. Viele Eltern lesen erst vor, wenn das Kind ein dreiviertel Jahr alt ist. Doch dies ist zu spät. Es wird dazu geraten, schon, wenn es wenige Monate alt ist, gemeinsam Bücher zu betrachten und vorzulesen. Kinder lieben Rituale, sodass es sinnvoll ist, täglich eine feste Lesezeit einzuplanen, beispielsweise abends vor dem Schlafengehen.


Wie wichtig ist das Vorlesen für Kinder?

Regelmäßiges Vorlesen wirkt sich auf die Entwicklung des Kindes sehr positiv aus. Die Kleinen schulen dabei ihre Konzentrationsfähigkeit, Merkfähigkeit und Sprachkompetenz. Dies stellt eine wichtige Vorbereitung auf die Schule dar. Es erleichtert das Lesenlernen. Ganz nebenbei lernt das Kind neue Wörter und Bedeutungen. Es übernimmt Sprach- und Satzstrukturen. Vorlesen fördert zudem die Wissbegierde, Kreativität und Fantasie des Kindes und da währenddessen meist gekuschelt wird, intensiviert es die Beziehung zwischen Eltern und Kind. Daher sollte es ein festes Ritual werden, egal, ob nachmittags oder abends, um gemeinsam zur Ruhe zu kommen.


Wie lese ich meinem Baby vor?

Frischgebackene Eltern fragen sich oft, ab wann sie dem Kind vorlesen sollen. Je früher sie damit beginnen, desto besser. Schon mit wenigen Monaten empfiehlt es sich, dem Baby vorzulesen. Dies fördert die Sprachentwicklung und hat eine hohe emotionale Bedeutung. Dabei hängt die Vorlesegeschichte vom Alter ab. Für Babys ab drei Monaten eignen sich Bilderbücher mit wenig Text am besten. Wenn gerade kein Buch bereit liegt, beispielsweise beim Spaziergang oder Kuscheln, kann man in der Form einer Geschichte auch erzählen, was man gerade tut. Um das Baby zu unterstützen, kann man verschiedene Tonhöhen und -lagen nutzen, um die Stimme somit interessanter klingen zu lassen.


Was lernen Kinder beim Buch vorlesen?

Vorlesen regt die Fantasie, das Vorstellungsvermögen und die Kreativität an. Es trainiert die kognitiven Fähigkeiten, Konzentrationsfähigkeit, das Sprachvermögen und der Wortschatz wird erweitert. Zudem unterstützt es das Lesen lernen. Auch die soziale Kompetenz wird durch regelmäßiges Vorlesen gefördert.


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