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Welche Schulform für mein Kind - Gymnasium, Haupt- oder Realschule? Entscheidungshilfen für unentschlossene Eltern

Bei manchen Kindern ist aufgrund ihrer schulischen Leistungen und Lernbereitschaft jedem klar: Er oder sie wird mal das Gymnasium besuchen. Das wünschen sich außerdem viele Eltern. Doch oft ist die Lage nicht ganz so eindeutig!

Nicht zu lange mit der Schulwahl für Ihr Kind abwarten

Eine erste Orientierung zur Entscheidungshilfe bietet natürlich das Schulzeugnis. Sie sollten nicht bis zum Ende der 4. Klasse abwarten – schon das Zeugnis nach der 3. Klasse zeigt meist schon klare Tendenzen, das darauffolgende Zwischenzeugnis ebenfalls. Wenn Sie diese Zeugnisse richtig beurteilen, können Sie während der verbleibenden Zeit im 4. Schuljahr gezielt mit Ihrem Kind auf eine gemeinsam getroffene Entscheidung hinarbeiten.

Das Übertrittszeugnis richtig beurteilen

Vergessen Sie dabei nicht: Zeugnisnoten verweisen nicht auf die Leistung Ihres Kindes, sondern stellen seine Leistung im Vergleich mit seinen Klassenkameraden dar. Informieren Sie sich deshalb beim Lehrer über die Schulkasse. Sind die Mitschüler insgesamt eher schwächere Schüler? Dann ist es vielleicht für Ihren Sohn oder Ihre Tochter leicht, gute Noten zu schreiben. Oder ist es umgekehrt, sind alle extrem leistungsstark und Ihr Kind hinkt deshalb mit schlechteren hinterher? Am Gymnasium oder der Realschule könnte das alles ganz anders sein – in der Schule schlägt sich die Stärke oder Schwäche der Konkurrenz in den Noten nieder. Wenn Sie wissen, wie es darum bestellt ist, können Sie die schulischen Leistungen Ihres Kindes noch genauer einschätzen.

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Gemeinsame Entscheidung mit dem Kind treffen

Der Beschluss, z.B. auf die Realschule oder das Gymnasium zu wechseln, sollte von Ihnen und Ihrem Kind gemeinsam überlegt werden. Natürlich sind seine Wünsche nicht komplett über Ihre zu stellen. Und eine Freundschaft mit einem bestimmten Klassenkameraden, die durch unterschiedliche Schulen eventuell zu Bruch ginge, wird von Ihrem Kind womöglich überschätzt oder ist auch so weiter zu erhalten. Diskutieren Sie gemeinsam, schreiben Sie Vor- und Nachteile der künftigen Schulform auf ein Blatt Papier. Halten Sie mögliche Nachteile wie z.B. weniger Freizeit, mehr pauken bei der anspruchsvolleren Schulausbildung vor Ihrem Kind nicht geheim.  

Die Grundschulempfehlung beachten

Wie verbindend die Empfehlung der Lehrer zum Übertritt ist, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. In Bayern zum Beispiel ist die Grundschulempfehlung verbindlich und es gibt dafür ganz klare Kriterien: Ein Notendurchschnitt von mindestens 2,3 in Deutsch, Mathe und Sach- und Heimatkunde ist in der 4. Klasse Voraussetzung, um ein Gymnasium besuchen zu dürfen. In anderen Bundesländern wie z.B. Hessen dürfen die Eltern alleine entscheiden, wie es für ihr Kind weitergeht.

Den Klassenlehrer der Grundschule einbeziehen

Lassen Sie sich – wo die Entscheidung alleine bei Ihnen liegt – auf jeden Fall vom Klassenlehrer beraten. Und informieren Sie die Lehrer, sobald Ihre Entscheidung feststeht. Vielleicht sieht der Lehrer oder die Lehrerin Möglichkeiten, Ihr Kind während des vierten Schuljahrs gezielt hinsichtlich der weiterführenden Schule  zu unterstützen oder vorzubereiten.

Häufig gestellte Fragen

Welche Schulart für mein Kind?

Bei der Grundschule können Eltern, außer in Nordrhein-Westfalen, kaum mitentscheiden. Die Schulbezirke weisen dem Nachwuchs eine Grundschule zu, die sich in der Nähe des Wohnortes befindet. Auch die Entscheidung, ob es danach zur Hauptschule, Realschule oder zum Gymnasium wechselt, liegt nicht gänzlich in der Hand der Eltern und des Kindes. Meist wird eine bindende Lehrerempfehlung ausgesprochen. Eine Leistungsstufe niedriger zu wählen, stellt meistens kein Problem dar. Anders verhält es sich, wenn der Nachwuchs die Realschule empfohlen bekommt, aber gern auf ein Gymnasium gehen möchte. Der Druck ist in Letzterem am höchsten.


Was ist der Unterschied zwischen Haupt- und Realschule?

Die Realschule unterscheidet sich kaum von den vier Jahren am Gymnasium, während die Hauptschule die Schüler auf ihr Berufsleben vorbereitet. Nach dem 9. Schuljahr ist sie beendet. Es erfolgt keine Prüfung. Es gibt ein Abschlusszeugnis oder nach der 10. Klasse einen qualifizierenden Hauptschulabschluss. Der Übergang in weitere Schulen ist damit möglich.


Was ist besser Real- oder Gesamtschule?

Von der Leistung her gesehen ist die Realschule besser, denn auf der Gesamtschule liegt eine Mischung zwischen Real- und Hauptschülern vor. Demnach ist die Leistung unterschiedlich und damit ebenso die Lernfähigkeit der Klasse. Rund 70 Prozent der erfolgreichen Schüler erhalten an Gesamtschulen keine Gymnasialempfehlung.


Welche Noten braucht man für das Gymnasium?

Entscheidend ist der Durchschnitt der Noten in den drei Kernfächern Deutsch, Mathe sowie Heimat- und Sachunterricht. Eine Eignung für das Gymnasium liegt bis zum Notendurchschnitt von 2,33 vor. Für den Wechsel zur Realschule beläuft er sich auf bis zu 2,66.


Ist mein Kind reif für das Gymnasium?

Viele Eltern möchten gern, dass ihr Kind ein Gymnasium besucht. Doch wie erkennt man, ob es reif genug dafür ist? Zum einen beträgt der Notendurchschnitt 2,33 oder besser, um den Übergang zum Gymnasium empfohlen zu bekommen. Doch nicht nur die Zensuren sind entscheidend. Löst das Kind Probleme gern selbstständig? Kann es sich in einer neuen Umgebung gut orientieren? Ist es ausdauernd und zielstrebig? Versteht es alltägliche Zusammenhänge schnell? Hat es die Grundschulzeit gut gemeistert und seine Aufgaben selbstständig erledigt? Diese Fragen geben Orientierung, ob das Kind reif für das Gymnasium ist.


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