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Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: Zeugnisnoten in der Grundschule

Zeugnisnoten in der Grundschule

Ende der zweiten Klasse beginnt der „Ernst des (Schul-)Lebens: In fast allen Bundesländern erhalten die Kinder dann ihr erstes Zeugnis mit Noten. Viele Eltern und Kinder schauen diesem Ereignis mit Bangen entgegen: Es wird doch hoffentlich kein Ausrutscher dabei sein? Hier die wichtigsten Tipps, wie Sie dem Zeugnis – und den kommenden Grundschuljahren gelassen entgegensehen können.

Ende der zweiten Klasse beginnt der „Ernst des (Schul-)Lebens: In fast allen Bundesländern erhalten die Kinder dann ihr erstes Zeugnis mit Noten. Viele Eltern und Kinder schauen diesem Ereignis mit Bangen entgegen: Es wird doch hoffentlich kein Ausrutscher dabei sein? Hier die wichtigsten Tipps, wie Sie dem Zeugnis – und den kommenden Grundschuljahren gelassen entgegensehen können.

In der Regel werden im Jahresend-Zeugnis der Zweitklässler deren Leistungen in den Kernfächern Deutsch und Mathematik mit Noten bewertet – dies soll vor allem für die Eltern eine Hilfe sein, den Wissenstand ihrer Kinder besser einschätzen zu können. Denn ab der dritten Klasse werden alle Klassenarbeiten benotet.

Noten ab der dritten Klasse

Solange sich Kinder mit dem Lernen leichttun, werden sie auch keine Probleme mit den Zensuren haben. Sehr gute und gute Leistungsbewertungen ziehen Lob und Bestätigung nach sich und bewirken nachweislich sogar einen Motivationsschub. Die Kinder sind dadurch noch mehr bereit, Neues zu lernen – und vor allem, mit noch mehr Lust zu lernen.

Frust durch schlechte Zensuren

Das Gegenteil ist der Fall, wenn es von vornherein nicht so gut läuft und es eine schlechte Note nach der anderen hagelt. Da sich die Kinder nun mit ihren Mitschülern direkt vergleichen können, nagt oft schon eine Drei an ihrem Selbstbewusstsein. Die häufige Folge: Sie ziehen sich zurück, trauen sich nichts mehr zu und lassen in den Leistungen schlimmstenfalls noch mehr nach.

Ursachenforschung bei Lern-Schwierigkeiten

Ein Ausrutscher ist immer mal drin und bestimmt kein Grund zur Sorge! Bringt Ihr Kind jedoch bereits in der Grundschule über einen längeren Zeitraum nur noch Vierer, Fünfer und Sechser mit nach Hause, sollten Sie Ursachenforschung betreiben. Beobachten Sie: Kommen die schlechten Leistungen in mehreren Fächern vor oder nur in einem? Einzelne Lernschwächen, z.B. in Deutsch oder Mathe, liegen häufig schlicht an den individuellen Begabungen, Fertigkeiten und Kompetenzen eines Kindes und können dementsprechend ausgeglichen werden, sei es durch vermehrtes Üben mit den Eltern oder durch Nachhilfe.

Sinken jedoch die allgemeinen Leistungen und hat das Kind insgesamt Schwierigkeiten, dem Unterricht zu folgen, stecken womöglich auch psychische Gründe dahinter. Die können im familiären Bereich liegen (z.B. Krankheit der Großeltern, Konflikte oder Trennung der Eltern, Verlust eines geliebten Haustieres) oder auch das Umfeld betreffen (Umzug in eine neue Stadt und Verlust der besten Freunde, Mobbing in der Schule, Schwierigkeiten mit der Lehrkraft, etc). In all diesen Fällen sollten Sie mit Ihrem Kind sprechen und ihm erklären, dass seine schlechten Noten einen Grund haben und nicht etwa an mangelnder Intelligenz liegen.

Verständnis statt Verdruss

Gerade Grundschüler nehmen es sich in der Regel sehr zu Herzen, wenn sie für ihre Leistungen nur ein „Ausreichend“ oder gar ein „Mangelhaft“ oder „Ungenügend“ erhalten. Verstärken Sie diesen Frust nicht zusätzlich, indem Sie schimpfen oder Ihr Kind gar bestrafen. Mehr Motivation erreichen Sie, wenn Sie es schaffen, auf negative Kommentare zu verzichten und dafür Fortschritte zu loben – auch, wenn diese noch so klein sind. Denken Sie dran: Kinder brauchen Bestätigung – und sie tun viel dafür, um sie zu erhalten.

Im Hinblick auf den Übertritt nach der vierten Klasse, geraten manche Eltern aber schon in Panik, wenn ihr Kind auch „nur“ eine Drei mit nach Hause bringt. Falscher Ehrgeiz führt jedoch nur zu noch mehr Verunsicherung. Statt also Ihrer Enttäuschung Ausdruck zu verleihen, sollten Sie Ihrem Kind lieber vermitteln, dass Sie es in seinen Bemühungen unterstützen. Kein Kind muss immer brillieren. Vor allem sollte kein Schüler Angst davor haben, seinen Eltern schlechte Noten beichten zu müssen!

So helfen Sie bei schlechten Noten

Natürlich dürfen Eltern aber auch nicht einfach über schlechte Zensuren hinwegsehen – vor allem, wenn sich insgesamt eine Abwärtsspirale ankündigt. Vermehrtes gemeinsames Üben ist sicherlich hilfreich– sorgt aber leider auch oft für Familienzoff. Um die häusliche Harmonie nicht noch mehr zu gefährden, kann es deshalb hilfreich sein, einen Nachhilfelehrer zu engagieren (vielleicht auch gemeinsam mit anderen Schülern) oder sein Kind in eine Hausaufgaben-Betreuung zu schicken. Versuchen Sie aber möglichst, gemeinsam mit Ihrem Kind eine Lösung zu finden und ihm nicht einfach eine Maßnahme „aufzubrummen“. Hilfreich bei Angst vor Klassenarbeiten: Erklären Sie, dass man die einzelnen Aufgaben nicht immer chronologisch lösen muss. Wer sich zunächst die Aufgabe sucht, die ihm am einfachsten erschein (und sie erfolgreich löst), hat später mehr Zeit und Zuversicht, auch die schwierigste noch zu schaffen.

Bessere Gesamtleistung durch mündliche Mitarbeit

Sehr oft unterschätzt wird, dass nicht nur schriftliche Arbeiten in der Schule eine große Rolle spielen, sondern auch die mündliche Mitarbeit im Unterricht. Oftmals kann dadurch die Gesamtnote extrem verbessert werden. Erklären Sie Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn, wie wichtig es ist, dem Unterricht aufmerksam zu folgen und sich regelmäßig zu Wort zu melden. Ob die Antwort richtig oder falsch ist, spielt dabei gar keine Rolle. Hauptsache, der Lehrer bemerkt, dass ein Schüler interessiert ist. Ebenfalls positiv (auch auf die Noten) wirkt es sich aus, wenn ein Kind freiwillig einen Beitrag zum Unterrichtsstoff leistet, beispielsweise ein Referat zu einem bestimmten Thema hält.

Hilfe in der Schule

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Kind in der Grundschule immer wieder Probleme hat und womöglich bereits eine regelrechte Schulangst entwickelt, ist es höchste Zeit, gemeinsam mit der Lehrkraft eine Lösung zu finden. Zögern Sie auch nicht, gegebenenfalls einen Schulpsychologen mit hinzuzuziehen. Gemeinsam werden Sie am besten herausfinden, welche Gründe hinter der den schlechten Noten stecken und wie die Schwierigkeiten behoben werden können. In manchen Fällen steckt hinter der Lernstörung auch beispielsweise eine Legasthenie oder Dyskalkulie, die erfordert, dass ein Kind speziell gefördert werden muss.

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