Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: Zwischenzeugnis: Wie reagiere ich richtig?

Zwischenzeugnis: Wie reagiere ich richtig?

Das Zwischenzeugnis zeigt, wo Ihr Kind in der Schule steht. Egal, ob es gute oder schlechte Noten nach Hause bringt: Wir geben Tipps, wie Sie richtig reagieren.

Oh je, eine Vier in Mathe! Schon wieder. Das Zwischenzeugnis Ihrer Kinder ist enttäuschend – aber nicht nur für Sie, sondern vor allem für Ihre Kinder. Am wichtigsten ist es jetzt, die nötige Hilfe zu geben. Gemeinsam fällt es viel leichter, die Ursachen für schlechte Noten zu finden und die Schwächen früh genug zu beheben. 

Dabei sollten Sie aber eines nicht vergessen: Das Zwischenzeugnis ist lediglich eine Zwischenbilanz. Nur die Hälfte der Kinder, die vom Sitzenbleiben gefährdet sind, bleiben am Ende des Jahres tatsächlich sitzen. Mit viel Ansporn zur Verbesserung können Ihre Kind sich bald wieder über gute Noten freuen. 

ZwischenzeugnisSo helfen Sie Ihrem Kind bei einem schlechten Zeugnis:

  1. Führen Sie ein klärendes Gespräch: Vereinbaren Sie mit Ihren Kindern einen festen Zeitraum für ein Gespräch (zwischen einer halben und einer Stunde). Überlegen Sie zusammen mit Ihren Kindern, wo ihre Schwäche liegen. Führen Sie das Gespräch in angenehmer Atmosphäre: zum Beispiel beim Pizzaessen oder bei einem Spaziergang. 
  2. Gehen Sie nicht emotional in das Gespräch: Sortieren Sie Ihre Gedanken. Versetzten Sie sich auch in die Lage Ihres Kindes. Wie waren Ihre eigenen Zeugnisse? Waren Sie auch eher ein Sportmuffel? Liegen Ihnen Zahlen überhaupt nicht?
  3. Fragen Sie Ihr Kind, was es über sein Zeugnis denkt: Wo sieht Ihr Kind selbst seine Probleme und Schwachstellen für die schlechten Noten?
  4. Wichtig ist: Die schlechten Noten lassen sich nicht mehr ändern. Auch nicht durch Vorwürfe. Planen Sie gemeinsam konkrete Schritte und Ziele für die Zukunft.
  5. Sprechen Sie Ihre Sorgen und Gefühle offen aus: Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie besorgt sind, aber dass Sie es auf jeden Fall lieben.
  6. Beraten Sie sich auch mit den Lehrern: Sie sollten die Lehrer Ihres Kindes als Verbündete, nicht als Gegner sehen. Der Lehrer kennt das Lernverhalten Ihres Kindes sehr gut und kann sicher eine gute Strategie vorschlagen, die zum Lernerfolg Ihres Kindes beiträgt.
  7. Schreiben Sie die Ergebnisse auf: Sowohl Sie als auch Ihr Kind sollten eine Art Tagebuch führen und aufschreiben, ob und wie sich die Leistungen gebessert haben.
  8. Lassen Sie Ihrem Kind Zeit für seine Hobbys: Gerade bei schlechten Noten braucht Ihr Kind positive Erfahrungen zur Stärkung des Selbstwertgefühls.
  9. Hilfe von außen: Für Schüler gibt es die kostenlose “Nummer gegen Kummer“: 0800 - 1110333. Eltern können sich an das Elterntelefon wenden: 0800 - 1110550. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen kann helfen, tauschen Sie sich doch mit anderen Eltern in einem gemeinsamen Stammtisch aus.

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