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Zwischenzeugnis: Wie reagiere ich richtig?

Das Zwischenzeugnis zeigt, wo Ihr Kind in der Schule steht. Egal, ob es gute oder schlechte Noten nach Hause bringt: Wir geben Tipps, wie Sie richtig reagieren.
Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: Zwischenzeugnis: Wie reagiere ich richtig?

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Oh je, eine Vier in Mathe! Schon wieder. Das Zwischenzeugnis Ihrer Kinder ist enttäuschend – aber nicht nur für Sie, sondern vor allem für Ihre Kinder. Am wichtigsten ist es jetzt, die nötige Hilfe zu geben. Gemeinsam fällt es viel leichter, die Ursachen für schlechte Noten zu finden und die Schwächen früh genug zu beheben. 

Dabei sollten Sie aber eines nicht vergessen: Das Zwischenzeugnis ist lediglich eine Zwischenbilanz. Nur die Hälfte der Kinder, die vom Sitzenbleiben gefährdet sind, bleiben am Ende des Jahres tatsächlich sitzen. Mit viel Ansporn zur Verbesserung können Ihre Kind sich bald wieder über gute Noten freuen. 

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ZwischenzeugnisSo helfen Sie Ihrem Kind bei einem schlechten Zeugnis in der Grundschule:

Führen Sie ein klärendes Gespräch mit Ihrem Kind

Vereinbaren Sie mit Ihren Kindern einen festen Zeitraum für ein Gespräch (zwischen einer halben und einer Stunde). Überlegen Sie zusammen mit Ihren Kindern, wo ihre Schwäche liegen. Führen Sie das Gespräch in angenehmer Atmosphäre: zum Beispiel beim Pizzaessen oder bei einem Spaziergang. 

Gehen Sie nicht emotional in das Gespräch

Sortieren Sie Ihre Gedanken. Versetzten Sie sich auch in die Lage Ihres Kindes. Wie waren Ihre eigenen Zeugnisse? Waren Sie auch eher ein Sportmuffel? Liegen Ihnen Zahlen überhaupt nicht?

Fragen Sie Ihr Kind, was es über sein Zeugnis denkt

Wo sieht Ihr Kind selbst seine Probleme und Schwachstellen für die schlechten Noten? Wichtig ist: Die schlechten Noten lassen sich nicht mehr ändern. Auch nicht durch Vorwürfe. Planen Sie gemeinsam konkrete Schritte und Ziele für die Zukunft.

Sprechen Sie Ihre Sorgen und Gefühle offen aus

Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie besorgt sind, aber dass Sie es auf jeden Fall lieben.

Beraten Sie sich auch mit den Lehrern

Sie sollten die Lehrer Ihres Kindes als Verbündete, nicht als Gegner sehen. Der Lehrer kennt das Lernverhalten Ihres Kindes sehr gut und kann sicher eine gute Strategie vorschlagen, die zum Lernerfolg Ihres Kindes beiträgt.

Schreiben Sie die Ergebnisse Ihres Kindes auf

Sowohl Sie als auch Ihr Kind sollten eine Art Tagebuch führen und aufschreiben, ob und wie sich die Leistungen gebessert haben.

Lassen Sie Ihrem Kind Zeit für seine Hobbys

Gerade bei schlechten Noten braucht Ihr Kind positive Erfahrungen zur Stärkung des Selbstwertgefühls.

Hilfe von außen bei schlechten Noten in der Grundschule

Für Schüler gibt es die kostenlose “Nummer gegen Kummer“: 0800 - 1110333. Eltern können sich an das Elterntelefon wenden: 0800 - 1110550. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen kann helfen, tauschen Sie sich doch mit anderen Eltern in einem gemeinsamen Stammtisch aus.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Zwischenzeugnis Schule?

Im Februar wird an einem Großteil der Schulen das Zwischenzeugnis vergeben, das eine Halbjahresbilanz darstellt. Es informiert Schüler und Eltern über den Lernerfolg, sodass daraus Schlussfolgerungen für die weitere Arbeit gezogen werden können. Es umfasst daher auch Tipps für die Eltern, wie sie ihr Kind unterstützen können. In manchen Bundesländern dient das Zeugnis in der vierten Klasse auch als Entscheidungsgrundlage, auf welche Schule das Kind im Anschluss geschickt werden kann.


Was darf im Zeugnis Grundschule stehen?

Unliebsame Bemerkungen im Zeugnis können einen lange nerven und auch Probleme bereiten. Erlaubt ist: Der Lehrer beschreibt, wie sich das Kind entwickelt hat und in der Klassengemeinschaft verhält, wie die Leistungen in den Fächern sind und wie die Arbeitshaltung ist. Wer unsicher ist, ob Kommentare im Zeugnis rechtens sind, informiert sich am besten in der Schulordnung. Wer nicht einverstanden ist, sollte ein Gespräch mit der Schulleitung führen.


Was soll man machen, wenn man ein schlechtes Zeugnis hat?

Wenn das Zeugnis schlechter als erwartet ausfällt, sollten Schüler und Eltern nicht in Panik geraten. Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu verbessern, beispielsweise durch die Unterstützung durch Mitschüler oder ein spezielles Üben in den Problemfächern. Die Eltern sollten ihr Kind trösten und gemeinsam besprechen, wie es weitergeht. Vorwürfe, Streit oder sogar Strafen sind nie hilfreich. Wenn die Eltern keine Möglichkeit sehen, die Leistungen positiv zu beeinflussen, kann Nachhilfe eine gute Idee sein. Wird das Zeugnis für ungerechtfertigt gehalten, gilt es, mit dem Lehrer oder der Schulleitung zu sprechen.


Ist eine 3 in der Grundschule schlecht?

Ein Dreierschnitt bedeutet in vielen Bundesländern wie Bayern der Übertritt auf die Mittelschule. Dies ist für die meisten Schüler nicht erstrebenswert. So hängt es immer von den eigenen Erwartungen und dem Wunsch ab, auf welche Schule man nach der Grundschule wechseln möchte. Wenn das Kind zwischendurch mal eine Drei bekommt, ist das sicherlich kein großes Problem.


Welche Noten gibt es in der Grundschule?

Ende der zweiten Klasse erhalten die Kinder in fast allen Bundesländern ihr erstes Schulzeugnis mit Noten. Doch welche Fächer zählen für den Durchschnitt? Dies variiert entsprechend der Schule. In Grundschulen werden Unterrichtsfächer wie Deutsch, Mathe und Englisch oft höher gewichtet, sodass sie sich stärker auf den Notendurchschnitt auswirken.


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