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Eltern und Lehrer – ein gutes Gespann

Nicht nur bei Problemen ist der Austausch zwischen Elternhaus und Schule sinnvoll, Schüler profitieren von gutem Kontakt zwischen Eltern und Lehrern.

@shutterstock 500447089

Aktive Beteiligung am Schulleben Ihres Kindes

Die „Kuchen-Mütter“ – sie werden manchmal ein wenig belächelt. Zu jedem Sommerfest und Schulbasar schleppen sie Selbstgebackenes aufs Schulgelände, das sie mit einem freundlichen Lächeln verkaufen, und meist sind sie es auch, die Ämter übernehmen und auf Ausflügen die Klasse begleiten.

Doch Eltern, die sich am Schulleben aktiv beteiligen, haben den anderen passiven Müttern und Vätern viel voraus. Sie lernen die Menschen, mit denen ihr Kind tagtäglich zu tun hat, näher kennen – seien es die Lehrer, Mitschüler oder die Eltern der anderen Kinder. Und natürlich erfahren sie auch so manches, was nicht beim Elternabend erörtert wird. Sie sind in der ersten Reihe dabei.

Ab der Einschulung Verbindung zwischen Schule und Elternhaus herstellen

Aber auch umgekehrt: Ihre Präsenz signalisiert Interesse an der Schule, die Lehrer nehmen ihr Engagement wahr und bekommen Einblick in die familiären Umstände des Kindes. Aktive Eltern sind die Verbindung zwischen Schule und Elternhaus, den beiden Lebensbereichen des Schulkindes. Und natürlich tut es jedem Kind gut zu wissen: Meine Mutter, mein Vater mag meine Schule und setzt sich gern dafür ein. Das kann durchaus Ansporn für eigenes Engagement sein. Wer sich in der Schule gut aufgehoben fühlt, der lernt lieber.

Schulleben und Familienleben beeinflussen Kinder gleichermaßen

„Ich kann ja doch nichts verändern …“ Ein solcher Gedanke ist unbegründet. Denn so wie die Schule das Familienleben beeinflusst, so können umgekehrt die Eltern auf das Schulleben einwirken. Lehrer interessieren sich dafür, was in den Familien vor sich geht. Ihre Arbeit wird leichter, wenn sie wissen, warum sich ein Kind plötzlich anders verhält, in seinen Leistungen abrutscht oder sich von den anderen Kindern absondert. Die Ursachen müssen nicht spektakulär sein: Vielleicht ist das geliebte Haustier gestorben, vielleicht hat die Familie Zuwachs bekommen … Solche Situationen können die Lehrkräfte nicht erraten. Sie sind darauf angewiesen, dass die Eltern von den Vorkommnissen in der Familie berichten.

Elternabende in der Grundschule nutzen

Nicht jede Mutter, jeder Vater hat Zeit, sich intensiv um das Schulleben des Kindes zu kümmern. Doch es gibt viele Möglichkeiten, Kontakt zur Schule zu halten. Die Elternabende und Elternsprechtage sollten für alle Eltern Pflicht sein, um an die nötigen Informationen zu kommen und sich auszutauschen. Weniger zeitaufwendig, als viele meinen, sind die Ämter, in die sich Mütter und Väter wählen lassen können. Die Elternvertreter der Klasse, Mitglieder des Schulelternrates und der Gesamtkonferenz haben eine Stimme bei wichtigen Entscheidungen, die die Schule betreffen. Auch an den Klassen- und Zeugniskonferenzen nehmen Eltern teil. Darum: Verstecken Sie sich beim Elternabend nicht hinter dem Rücken Ihres Banknachbarn, wenn die Wahlen der Elternvertreter anstehen. Stellen Sie sich für Ämter zur Verfügung! Schulisches Engagement bringt viel – der Schule, Ihnen selbst und nicht zuletzt Ihrem Kind.

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Häufig gestellte Fragen

Wie führe ich am besten ein Gespräch mit der Lehrerin?

Mit der Lehrerin zu sprechen, gibt die Chance, alles Mögliche zu klären. Doch das Gespräch sollte gut vorbereitet werden, um sich sicherer zu fühlen. Um nichts Wichtiges zu vergessen, eignen sich Notizen. Es gilt, im Gespräch ruhig und gelassen zu bleiben und Wünsche und Kritik sachlich zu übermitteln. Zudem empfiehlt es sich, im Vorfeld mit dem Kind zu reden, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.


Haben Lehrer einen Erziehungsauftrag?

Einen direkten Erziehungsauftrag haben Lehrer nicht. Lehrkräfte erziehen nur insofern, dass sie dem Schüler Bildung ermöglichen. Doch sie sollten neben Wissen auch umfassende Werte vermitteln. Letztendlich wird der Erziehungsauftrag durch die jeweiligen Aufgaben festgelegt, die der Schule durch die Gesellschaft zugewiesen werden.


Was sage ich dem Lehrer am Elternsprechtag?

Eltern sollten nicht unvorbereitet zum Elternsprechtag gehen, denn er gibt die Möglichkeit, wichtige Fragen oder Anliegen zu klären. Vorab wird mit dem Kind darüber gesprochen. Der Inhalt des Gesprächs kann variieren und beispielsweise schulische Leistungen oder Konflikte mit anderen Schülern betreffen. Es spricht auch nichts dagegen, beim Elternsprechtag sachlich konstruktive Kritik zu äußern, aber man selber sollte ebenso kritikfähig sein. Vorwürfe und unsachliche Diskussionen gilt es zu meiden.


Wie spreche ich mit einem Lehrer?

Es ist wichtig, beim Gespräch zu jeder Zeit höflich und sachlich zu bleiben, den Lehrer ausreden zu lassen und für seine Sichtweise offen zu sein. Kinder zeigen zu Hause teilweise ein anderes Verhalten als in der Schule. Daher ist es unerlässlich, sich beide Seiten anzuhören. Natürlich dürfen auch eigene Bedenken und Zweifel im vernünftigen Ton mitgeteilt werden, ohne den Lehrer anzugreifen.


Ist es Pflicht, zum Elternsprechtag zu gehen?

Der Elternsprechtag ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der Schule und den Eltern. Letztere erhalten Informationen zur Entwicklung des Kindes, zu eventuellen Problemen oder Verhaltensauffälligkeiten. Daher sollten Eltern zum Elternsprechtag gehen, auch wenn es keine direkte Pflicht gibt.


Was erwarten die Eltern von dem Lehrer?

In starken Schulen funktionieren die Leitungsstrukturen gut. In den meisten Fällen sind hier alle Beteiligten sehr zufrieden. Lehrer sollten Vorbilder sein, genügend Engagement aufbringen und die Fähigkeit haben, auf die Kinder einzugehen. Zudem ist es wichtig, dass sie den Eltern gegenüber offen und transparent sind und sich, falls nötig, die Zeit für Gespräche nehmen und über wichtige Dinge informieren.


Was dürfen Eltern in der Schule?

Eltern sollten Lehrern nicht in deren Methoden hineinreden, sondern müssen akzeptieren, dass sie vom Fach mehr verstehen. Sie dürfen dennoch in der Schule ihre Meinung frei äußern und an der Bildungs- oder Erziehungsarbeit mitwirken, beispielsweise durch Stellungnahmen oder Vorschläge. Eltern haben das Recht auf eine individuelle Beratung durch Lehrer und dürfen nach vorheriger Absprache zudem am Unterricht teilnehmen.


Was tun, wenn Lehrer Schüler anschreien?

Lehrer müssen Schüler gewaltfrei erziehen. Auch psychische Verletzungen und Maßnahmen sind verboten. Schreien ist nur erlaubt, wenn der Schüler nicht seelisch verletzt, gekränkt oder entwürdigt wird. Allgemein sollte es sich eher um eine Ausnahmesituation handeln. Wenn Lehrer regelmäßig, scheinbar grundlos und demütigend Schüler anschreien, sollte die Schulleitung kontaktiert werden. Im Vorfeld ist ein Elterngespräch mit dem Lehrer sinnvoll.


Wie kann man sich gegen schlechte Lehrer wehren?

Sind Gespräche mit dem Lehrer erfolglos geblieben, empfiehlt es sich, zunächst alle Kritikpunkte am Lehrer inklusive Datum und Unterrichtsstunde zu dokumentieren und sich an die Schulleitung zu wenden, um eine Beschwerde einzureichen. Diese muss eine Klärung der Probleme veranlassen.


Wie lange dauert in der Regel ein Elternabend?

Der Elternabend bietet die Option für einen Austausch zwischen Lehrern und Eltern. Dabei werden Informationen und Termine bekanntgegeben und es können Wünsche oder Probleme besprochen werden. In der Regel dauert ein Elternabend 60 bis 90 Minuten.


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