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Spielen macht Schulkinder schlau!

In der Schule nur noch lernen? Auch Schulkinder brauchen viel Zeit, um im Spiel Körper und Geist zu trainieren
Inhaltsverzeichnis

@shutterstock 1099688924

Spielen bedeutet für Kinder lernen

Luca war bei der Oma, und die lange Zugfahrt ist zu Hause noch längst nicht vorbei. Eifrig trägt der knapp Sechsjährige Stühle heran und spielt Eisenbahn – unermüdlich und in den unterschiedlichsten Rollen. Er schleppt und organisiert und geht ganz in seiner Aufgabe auf.

Wer wollte bei einer so ernsthaften Tätigkeit von „spielen“ sprechen? Luca arbeitet. Er ahmt seine Beobachtungen nach, verfestigt sie und probt dabei das Leben der Erwachsenen. Das Spielen und das Lernen sind im Vorschulalter nicht voneinander zu trennen. Und in der Schule? Ist da nicht die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen vom Spielen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren? Experten sind anderer Meinung. Die moderne Hirnforschung hat erkannt, dass auch Kinder im Schulalter noch spielen müssen, um sich gesund zu entwickeln. „Gute Spiele sind eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots“, meint der Neurologe Manfred Spitzer, Gründer des „Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen“ in Ulm. „Im Gehirn prägt sich besonders gut ein, was über mehrere Sinne hineingelangt.“

Kinderspiele fürs kluge Köpfchen

Kinder früherer Generationen wussten intuitiv, was für ihre Entwicklung wichtig war: Mit ihren Bewegungsspielen trainierten sie nicht nur die körperliche Geschicklichkeit, sondern auch die Sinne und den Verstand. Heute weiß man, dass diese Spiele Kindern genau das geben, was sie für ihre Entwicklung brauchen. Bewegung macht nämlich nicht nur den Körper widerstandsfähig und geschickt – auch die Entwicklung des Gehirns korrespondiert mit den Bewegungsabläufen.

In der Kinesiologie und beim „Brain Gym“ wird dieser Zusammenhang genutzt: Bestimmte Bewegungsabläufe stimulieren die Verbindungen zwischen Muskeln, Sinnesorganen und Gehirn. Ohne es zu wissen, haben die Kinder früherer Generationen Spiele erfunden, die ihre körperliche Geschicklichkeit und damit auch die Denk- und Lernfähigkeit förderten: das Ballspielen mit der Hand, das Gummi- oder Seilspringen, das Hinkelkästchen-Hüpfen – diese Spiele schulen das Geschick und die Sinne und sind so allerbeste Voraussetzung für Konzentration und Denkfähigkeit.

Spielerisch vom Schaukeln zum Schreiben

Das simple Schaukeln etwa ist ein Paradebeispiel für spielerisches Lernen. Es trainiert den Gleichgewichtssinn, und vermutlich trägt es sogar dazu bei, dass Kinder leichter schreiben lernen: Durch das Auf und Ab nehmen Kinder Schwung und Rückschwung wahr. Wer ein „e“ zwischen zwei Linien schreiben will, muss genau diese Erfahrung verinnerlicht haben. Die Geschicklichkeit des Körpers und das Denkvermögen korrespondieren miteinander. Mit einer gestörten Körpermotorik geht oft eine unzureichende Wahrnehmungsfähigkeit einher, und die wiederum macht das kognitive Lernen zum Problem. Bewegung, Denken und Sprachentwicklung hängen zusammen, so unwahrscheinlich das auch klingt.

Was Ihr Kind zum Spielen braucht

Im Vorschul- und ersten Schulalter möchte das Kind seinen Körper ausprobieren und trainieren. Empfohlenes Material: Bälle, Hüpfgummis, Schaukel, Trampolin für Garten oder Kinderzimmer. Aber auch Schmusetiere und Puppen sind bei vielen Kindern noch immer angesagt. Fürs Spielen mit Freunden: einfache Karten- und Brettspiele, Figuren für Rollenspiele. Außerdem: Material zum Experimentieren und Konstruieren, Geschicklichkeitsspiele, Logik- und Strategiespiele, Sprach- und Rechenspiele, Wissensspiele (z. B. Quizkarten). Anregungen für empfehlenswerte Spiele finden Sie hier.

Übrigens: Mädchen dürfen genauso mit typischem „Jungenspielzeug“ spielen wie Jungen mit „Mädchenspielzeug“. Kinder haben das Recht, nicht festgelegt zu werden und ihre Persönlichkeit in allen Facetten auszubilden.

„Spielen macht Schule“

Das „Transferzentrum für Neurowissenschaften“ in Ulm hat zusammen mit dem Frankfurter Verein „Mehr Zeit für Kinder“ die Initiative „Spielen macht Schule“ ins Leben gerufen, die sich für mehr Spiel- Angebote an Grundschulen einsetzt, sowohl im Unterricht als auch außerhalb der Schulstunden.

Auf der Homepage www.spielen-macht-schule.de geben die Initiatoren nähere Informationen und Kauftipps für sinnvolle Spiele.

Durch Spiele den Teamgeist von Schulkindern fördern

Bestimmte Bewegungsabläufe trainieren die beiden Hälften des Gehirns und somit sowohl das rationale als auch das kreative Potenzial. Vielen bewegungsorientierten Spielen merkt man gar nicht ohne weiteres an, was das Kind durch sie lernen kann. Beim „Hinkelkästchen“-Spiel etwa werden das Einhalten von Regeln, Ausdauer und gesunder Ehrgeiz trainiert, der gute alte „Gummitwist“ wiederum fördert das Reaktionsvermögen. Und nicht zuletzt: Alle Gemeinschaftsspiele – und dazu gehören auch Brett- und Kartenspiele – fördern den Teamgeist und die Fähigkeit, Absprachen zu treffen. Ein wichtiger Faktor für das Lernen in der Schule!

Wie sinnvoll sind Lernspiele für Grundschüler?

Was lernen Kinder von Computerprogrammen, mit denen sie im Multiple-Choice-Verfahren Dinge benennen, erkennen, zuordnen dürfen? Wenig, wenn sie nicht zuvor die echte, lebendige Welt kennenlernen durften. Spiele am PC machen Spaß, schenken Erfolgserlebnisse und vertreiben die Zeit auf angenehme Weise. Aber lernen kann ein Kind durch sie etwa so viel oder so wenig wie ein Erwachsener durch das Kreuzworträtsel in der Tageszeitung.

Das Spielen und Lernen am Computer sollte nicht mehr als eine Randerscheinung oder Ergänzung der realen Lern- und Spielwelt sein. Mehr als eine halbe Stunde täglich sollte Ihr Kind nicht vor dem PC verbringen.

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Häufig gestellte Fragen

Was Kinder schlau und glücklich macht?

Durch ausgiebiges Spielen erprobt sich das Kind, entwickelt Selbstsicherheit und speichert wichtige Erfahrungen. Dabei werden die Konzentration und Kreativität gefördert und der Nachwuchs baut entscheidende Fähigkeiten auf, die es für eine aktive Gestaltung des Lebens und Persönlichkeitsentwicklung benötigt. Spielen trainiert das Gehirn. Daher macht es Kinder schlau und glücklich.


Wie mache ich mein Kind intelligent?

Alle Eltern möchten das Beste für ihr Kind. Für deren geistige und körperliche Entwicklung ist der Lebensstil entscheidend. Ernährung, Sport, Schlafverhalten und Spiele beeinflussen die schulische Leistung des Kindes wesentlich. Dabei können Eltern beim Spielen Impulse geben, aber sollten keinen Druck ausüben, denn es ist immer freiwillig.


Wie kann ich mein Kind zu Hause fördern?

Ob Quartett, Legosteine oder Puppen, Spielen schult in vielfältiger Hinsicht. Es bietet die Möglichkeit für neue Erkenntnisse, fördert die Kommunikation und bringt gleichzeitig viel Spaß. Dabei ist es wichtig, auf die Interessen des Nachwuchses einzugehen und zu Spielen anzuregen, die das Kind mental beschäftigen, zum Beispiel durch Knobelaufgaben.


Warum ist es wichtig, mit Kindern zu spielen?

Kinder benötigen Nähe und lieben es, wenn sich ihre Eltern Zeit für sie nehmen und mit ihnen spielen. Dies stärkt die Bindung und den Zusammenhalt, fördert die Kommunikation sowie die sozialen und emotionalen Kompetenzen. Wenn die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen, werden Kinder zudem lernen, dass sie sich an Spielregeln halten und mit Niederlagen umgehen müssen.


Warum ist Spielen wichtig für die kindliche Entwicklung?

Wenn Kinder spielen, lernen sie dabei und entwickeln ihre Persönlichkeit weiter. Sie erwerben ihre Konzentrationsfähigkeit, Kreativität und Selbstständigkeit, erweitern ihr Vorstellungsvermögen, erkennen die eigenen Stärken, Fähigkeiten und Grenzen. Beim Spielen werden auch die sozialen Kompetenzen geschult. Es bietet in jedem Bereich der kindlichen Entwicklung optimale Voraussetzungen für erfolgreiche Lernprozesse.


Warum ist das Freispiel im Kindergarten so wichtig?

Freispiel ist eine sehr wertvolle Lernchance für Kinder, denn sie können nur im freien Spiel, das sie selber gestalten, ihre Kreativität entfalten, Eigeninitiative und Strategien entwickeln und selbstständiger werden. Dadurch entstehen vielfältige Lernprozesse. Auch Fehler bieten Lernchancen, denn sie ermöglichen es, neue Lösungswege zu entwickeln.


Warum ist es wichtig, mit Kindern zu spielen?

Kinder benötigen Nähe und lieben es, wenn sich ihre Eltern Zeit für sie nehmen und mit ihnen spielen. Dies stärkt die Bindung und den Zusammenhalt, fördert die Kommunikation sowie die sozialen und emotionalen Kompetenzen. Wenn die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen, werden Kinder zudem lernen, dass sie sich an Spielregeln halten und mit Niederlagen umgehen müssen.


Warum ist Spielen gesund?

Kinder erleben beim Spielen Glücksgefühle und Freude. Insbesondere in der Kombination mit Bewegung wirkt es sich auf das innere Gleichgewicht sehr positiv aus und hilft dabei, Stress abzubauen. Das Herz-Kreislauf-System, die Atmungsorgane und Muskeln werden trainiert und die Knochen gefestigt. Genügend Bewegung hilft zudem dabei, Übergewicht zu verhindern und den Schlaf zu verbessern.


Warum sind Gruppenspiele wichtig?

Beim gemeinsamen Spielen mit anderen Kindern werden wichtige soziale Kompetenzen erlernt. Kinder knüpfen Kontakte, bauen Beziehungen und Freundschaften auf, lernen, gemeinsam Regeln auszuhandeln, Rücksicht zu nehmen, Kompromisse einzugehen und Verantwortung zu übernehmen.


Warum macht man Bewegungsspiele?

Bewegung ist ein Grundbedürfnis und der Drang bei Kindern stark ausgeprägt. Er darf nicht erheblich eingeschränkt werden, denn die Kleinen trainieren dabei ihre motorischen und geistigen Fähigkeiten.


Was lernen Kinder durch Bewegungsspiele?

Aktive Kinder, die sich ausreichend bewegen, konzentrieren sich meist besser. Bewegt man sich, werden wichtige Bereiche im Gehirn optimal durchblutet, sodass mehr Sauerstoff ankommt und das Gehirn dadurch mehr leisten kann. Die geistige Entwicklung wird erheblich gefördert. Wissen festigt sich.


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