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Welche unterschiedlichen Lerntypen gibt es?

Jeder Mensch lernt anders. Finden Sie heraus, welcher Lerntyp Ihr Kind ist, dann geht das Lernen gleich viel leichter!
Tipps für Eltern - Rund um die Grundschule: Welche unterschiedlichen Lerntypen gibt es?

© Rawpixel / shutterstock.com

Übersicht unterschiedlicher Lerntypen

Wenn Kinder in der Schule schneller oder langsamer lernen, hat das oft nichts mit Intelligenz zu tun, sondern mit unterschiedlichen Lerntypen. Beim Lernen benutzen wir Augen, Ohren und Hände. Der Stoff dringt auf allen möglichen Wegen in unser Gehirn. Kennt man den eigenen Lerntyp, wird das Lernen gleich viel leichter! Welcher Lerntyp ist Ihr Kind?

Der auditive Lerntyp - Das Kind lernt durch Hören

Der auditive Lerntyp (= Ohrenmensch) kann gehörte Informationen gut aufnehmen, speichern und wiedergeben. Auditive Typen führen beim Lernen gern Selbstgespräche. Sie lernen am besten, wenn sie jemandem zuhören, sich den Lernstoff selbst laut vorlesen oder anderen davon erzählen. Sie können sehr gut auswendig lernen, indem sie den Text laut sprechen. Auch Vokabeln lernt dieser Typ einfacher, wenn sie laut ausgesprochen werden. Überhaupt liegen ihnen mündliche Aufgaben. Meist fühlen sie sich durch Nebengeräusche schnell gestört und mögen keine Musik im Hintergrund.

Lernhilfen: Über den Schulstoff miteinander sprechen, Lern-CDs und Vorträge anhören, eine ruhige Umgebung

Der visuelle Lerntyp - Das Kind lernt durch Sehen

Der visuelle Lerntyp (= Augenmensch) kann sich gut einprägen, was er sieht. Er liest und schaut gerne Fotos, Grafiken und Illustrationen an. Visuelle Typen lernen am besten mit schriftlichen Unterlagen und Bildern, die den Stoff veranschaulichen. Sie schreiben gern mit und erinnern sich besonders gut an das, was sie selbst geschrieben, gelesen und gesehen haben. Sie lassen sich leicht durch Unordnung ablenken und brauchen zu Hause eine schöne Lernumgebung.

Lernhilfen: Während des Unterrichts mitschreiben, Skizzen, Bilder, farbige Stifte und Marker, Mindmaps, Karteikarten

Der haptische Lerntyp - Das Kind lernt durch eigenes Tun

Der „haptische Lerntyp“ (= Bewegungs- und Berührungsmensch) erinnert sich ausgezeichnet an Informationen, die er durch eigene Erfahrung, Handeln und Fühlen aufgenommen hat. Der beste Weg für ihn: learning by doing (= Lernen durch Tun). Haptische Typen lernen am leichtesten, wenn sie aktiv werden, zum Beispiel durch Experimente, Gruppenarbeit und Rollenspiele. Es hilft ihnen, etwas auszumessen oder nachzubauen, beim Lernen auf- und abzulaufen und den Stoff mit Gesten zu unterstreichen.

Lernhilfen: Bewegung, Nachmachen, Gruppenaktivitäten, Rollenspiele, Lernmaterialien zum Anfassen

Kinder lernen mit allen Sinnen

Genau genommen gibt es noch mehr Lerntypen: Den kommunikativen, der gern mit anderen über den Stoff spricht. Oder den, der gern mit Computer und anderen Medien lernt. Einige lernen gut unter Zeitdruck, andere besser ohne Druck. Manche mögen Musik, wieder andere brauchen absolute Stille.

Die meisten sind Mischtypen. Wahrscheinlich gibt es ebenso viele Mischungen, wie es Lernende gibt.

Studien ergeben: Je mehr Sinne beim Lernen angesprochen werden, desto mehr Stoff bleibt hängen. Denn durch das Lernen mit allen Sinnen stellt das Gehirn mehr gedankliche Verknüpfungen zum Lernstoff her.

Lern-Methode: Gemerkter Inhalt in %
Nur Hören oder Sehen: 20 bis 30 %
Sehen und Hören: 50%
Sehen, Hören und Diskutieren: 70%
Sehen, Hören, Diskutieren und selber Tun: 90%

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Lerntypen-Test für Grundschüler

Online gibt es eine Vielzahl an Tests mit unzähligen Fragen, um herauszufinden welche Lerntyp ihr Kind ist. Am besten finden Sie den Lerntyp Ihres Kindes aber heraus, indem Sie gemeinsam verschiedene Lern-Methoden ausprobieren:

Gibt es ein Schul-Thema, das Ihr Kind einfach nicht versteht? Dann... los geht's!

  1. Malen Sie zum Thema ein Bild, eine Illustration oder eine Mindmap (visueller Typ).
  2. Lesen Sie ihrem Kind den Lernstoff laut vor (auditiver Typ).
  3. Reden Sie mit ihrem Kind über das Thema oder lassen Sie sich das Thema von Ihrem Kind erklären (kommunikativer Typ).
  4. Kann man den Lernstoff in die Realität übertragen? Dann machen Sie gemeinsam ein Experiment oder versuchen, den Lernstoff auf andere Art und Weise greifbar zu machen.
  5. Ist das nicht möglich, können Sie Ihr Kind auch dazu ermuntern, beim Erklären Gesten zu machen und vielleicht dabei im Zimmer auf und abzugehen (motorischer Typ).

Bei welcher Methode hat ihr Kind den Stoff am schnellsten bzw. leichtesten verstanden? Oder was hat dem Kind am meisten Spaß gemacht?

Tipp: Tut sich Ihr Kind mit dem Schreiben schwer? Dann finden Sie hier ein paar tolle Übungen, die auch mit viel Spaß von der Hand gehen!

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