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Die Spitzmaus

14 Spitzmausarten gelten als vom Aussterben bedroht. 71 Arten sind bereits teils stark gefährdet. Was können wir tun?
Bedrohte Tierarten - Rote Liste: Die Spitzmaus

Wie sieht die Spitzmaus aus?

Die Spitzmaus fällt vor allem durch ihre lange, spitze, rüsselartige Schnauze auf. Mit ihr kann sie nach Nahrung stöbern. Das ist auch wichtig, denn ihre Augen sind sehr klein und nicht besonders gut und so kann sie die fehlende Sehkraft mit ihrem Geruchssinn ausgleichen. Wie ihr Name schon verrät, ähnelt ihr sonstiges Erscheinungsbild dem einer Maus und so darf natürlich auch der lange behaarte Schwanz nicht fehlen. Anders als sonstige Mäuse ist sie aber kein Nagetier, sondern zählt, wie auch Maulwürfe und Igel, zu den Insektenfressern.

Es gibt weit über 300 Spitzmaus-Arten, darunter die Wasserspitzmaus, die Zwergspitzmaus und die Waldspitzmaus. Die meisten der Arten erreichen eine maximale Kopfrumpflänge von acht Zentimetern. Damit gehört sie zu den kleinsten Säugetieren überhaupt. Ihr Gewicht hängt von ihrer Körpergröße ab.

Wo kommt die Spitzmaus vor?

Ob in Europa, Asien, Afrika oder Amerika - die Spitzmaus fühlt sich fast überall auf der Welt Zuhause. Lediglich in Südamerika und Australien ist sie kaum zu finden. Die meisten Arten lieben feuchte Gebiete, wie Wälder, Felder oder Wiesen. Wenige Arten mögen es lieber trocken. Sogar in der Wüste lassen sich Spitzmäuse finden.

Wie lebt die Spitzmaus?

Als Insektenfresser braucht die Spitzmaus sehr viel Energie. Sie muss täglich mindestens ihr eigenes Körpergewicht an Nahrung aufnehmen. Das kostet Zeit! Daher schläft die Spitzmaus nur wenig und ist ständig auf Nahrungssuche. Wasserspitzmäuse gehen dafür sogar unter Wasser und können bis zu 20 Sekunden dort verweilen.

Im Winter hat die Spitzmaus noch mehr zu tun: Sie verbraucht durch die Kälte mehr Energie und muss noch mehr essen, um ihren Organismus am Leben zu halten. Winterschlaf hält die Spitzmaus keinen, da sie auch im Winter genügend Nahrung findet.

Zur Nahrung der Spitzmaus gehören Insekten, Larven und Regenwürmer, aber auch Wühlmäuse, Kröten und kleine Schlangen. Die Wasserspitzmaus isst auch kleinere Fische. Um solch große Beute überwältigen zu können, benutzt die Spitzmaus ihren giftigen Speichel.

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