Warum ist der Rhein männlich und die Donau weiblich?
Steckt da irgendeine Regel dahinter, ob ein Flussname männlich oder weiblich ist? Nein, die alten Römer waren dafür verantwortlich. Oder Kelten, Germanen, Slawen...
Jeder Flussname hat seine eigene Geschichte, und der Ursprung liegt oft im Nebel alter Zeiten verborgen. Beim Rhein ist nicht ganz klar, ob die Römer ihn „Rhenus“ tauften. Denn in seinem Namen steckt auch das altgermanische Wort „reinos“ (= großer Fluss). Der Name Donau geht auf das indogermanische Wort „danu“ zurück, das „fließendes Gewässer“ bedeutet. Bei den Römern war die Donau männlich (Danuvius), bei den Germanen wurde sie durch die Endung „ouwe“ (= Aue) weiblich.
Eines haben aber fast alle Flüsse gemeinsam, ob sie nun Alster, Iller, Schwarzach oder Leine heißen – ihr Name geht auf ein altes Wort für Fluss, Bach oder Aue zurück.
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