Warum können wir uns nicht an alle Träume erinnern?
Na, was haben Sie letzte Nacht geträumt? Gar nichts? Gibt’s nicht.
Sie haben mindestens zwei Stunden des Nachtschlafs verträumt! Weitere zwei Stunden verbringt man im Tiefschlaf. Die übrige Zeit schläft man nur leicht und wechselt dabei von einer Schlafphase in die andere, drei-, viermal pro Nacht.
Im Traum ist das Gehirn aktiv: Es spielt durch, was man erlebt hat, verarbeitet Ängste und Wünsche. Der erste Traum dauert nur kurz, dann sinkt man wieder in Tiefschlaf. Je länger man schläft, desto länger werden die Träume. Wenn man sich an einen Traum erinnert, stammt er meist aus der letzten Traumphase. Wacht man danach auf, hat man ihn noch im Kopf. Oft folgt aber noch eine Tiefschlafphase, in der sich das Gehirn erholt. Dann ist der Traum wie weggeblasen.
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