Warum lacht ein Lachsack?
Ist doch klar: Wenn er weinen würde, hieße er Weinsack.
Doch Spaß beiseite: Früher kam das Gelächter von einem Mini-Plattenspieler, heute lacht der Sack digital. So ansteckend, dass er seinem Erfinder Walter Thiele ein Vermögen einbrachte.
Walter Thiele lud über hundert Menschen zum Vorlachen ein, um das beste Lachen zu finden. Sieger wurde ein Beamter aus Nürnberg. Thiele bot ihm als Bezahlung 1.000 Mark (500 Euro) – oder 10 Pfennige (5 Cent) pro verkauftem Lachsack. Der Beamte wollte kein Risiko eingehen und nahm die 1.000 Mark – der Fehler seines Lebens.
Von 1968 bis heute wurden weltweit über 120 Millionen Lachsäcke verkauft. Hätte sich der Beamte für den 10-Pfennig-Anteil entschieden, wäre er Millionär geworden!
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