Warum gibt es Nachnamen?
Nachnamen gab es nicht immer. Vor langer Zeit sprach man die Leute nur mit ihren Vornamen an. Trotzdem wusste jeder, wer gemeint war. Denn in den kleinen Dörfern kannte jeder jeden.
Im Mittelalter entwickelten sich dann immer größere Städte und auf einmal hatten viele Leute die gleichen Namen. Deshalb gab man ihnen Beinamen, zum Beispiel "langer Klaus", wenn sie sehr groß waren oder "Klaus der Schuster", passend zu ihrem Beruf. Die Kinder und Enkelkinder bekamen aber oft andere Beinamen.
Erst als man für Erbschaften offizielle Nachnamen angeben mussten, wurden die Nachnamen vererbt. Auch heute gibt es viele Berufsbezeichnungen als Namen, zum Beispiel Müller, Schuster oder Schmied.
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