Warum gehören Tomaten zu den Nachtschattengewächsen?
Es gibt über 2.000 Arten von Nachtschattengewächsen (Solanaceae).
Dazu zählen Nutzpflanzen wie Kartoffel, Tomate oder Paprika. Aber auch Giftpflanzen wie die Tollkirsche.
Besonders verbreitet sind die Nachtschattengewächse in Südamerika. Von dort brachte Kolumbus auch die Tomate mit nach Europa.
Der Name Nachtschattengewächs kommt daher, dass alle Pflanzen dieser Familie mehr oder weniger viele Stoffe enthalten, die zu Vergiftungen (nicht "Schatten", sondern "Schaden") und auch zur Bewusstlosigkeit (Um-"Nachtung"), manche sogar zum Tod, führen können.
Trotzdem gehören einige zu den wichtigsten Kulturpflanzen, die wir haben.
Die Tomate kann auch einen "Schaden" verursachen, aber nur, wenn man sie unreif isst. Dann kann es einem übel werden.
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