Warum haben Tischtennisschläger zwei Farben?
Angeblich war es der Regen, der englische Tennisspieler ins Haus trieb, wo sie auf dem Esstisch weiterspielten – mit Bratpfannen als Schläger.
Dabei blieb es natürlich nicht lange. Tischtennis entwickelte sich zu einer eigenen Sportart, und 1902 erfand ein Tüftler den heute noch üblichen Schläger-Gummibelag mit Noppen. Im Lauf der Zeit kamen immer neue Varianten mit unterschiedlichen Eigenschaften auf den Markt: schnell, langsam, sehr griffig oder ganz glatt...
Viele Spieler begannen, mit gleichfarbigen, aber total verschiedenartigen Belägen auf Vor- und Rückhandseite zu spielen. Die Folge: Selbst Spitzenspieler konnten sich nicht mehr auf den Ball einstellen und begingen unnötige Fehler. Deshalb ist es seit 1985 vorgeschrieben, dass eine Schlägerseite rot, die andere schwarz ist.
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