Wissen über Haustiere - Die beliebtesten Haustiere: Meine Mäuse und meine Ratten

Meine Mäuse und meine Ratten

Zu den beliebtesten Haustieren gehören Mäuse und Ratten. Hier erfahren Sie, was Sie und Ihr Kind bei der Nagetierhaltung beachten müssen. Die beiden Tierarten haben viel gemeinsam. Alles über Haustiere erfährt Ihr Kind jeden Monat in der Kinderzeitschrift Tierfreund.

Mäusezirkus

Mäuse und Ratten sind sehr fruchtbar. Bereits mit vier bis fünf Wochen werden beide Tierarten geschlechtsreif und können dann bis zu sieben mal im Jahr zwischen sechs und zwölf Junge zur Welt bringen. Das ergibt - zumindest rein theoretisch - 800 Kinder und Kindeskinder pro Jahr, die alle von einem einzigen Pärchen abstammen. Doch wohin mit dem "Mäusezirkus"? Klar, dass verantwortungsvolle Tierbesitzer Nachwuchs verhindern müssen.

Wer passt zu wem?

Natürlich passen Männchen und Weibchen am besten zueinander. Um Nachwuchs zu verhindern, muss das Männchen kastriert werden. Bei Ratten ist das kein allzugroßes Problem, doch Mäuse sind sehr klein. Nicht selten überleben sie die Operation nicht. Doch es gibt Lösungen: Zwei oder mehr Rattenweibchen verstehen sich ebenfalls gut. Auch eine reine Ratten-Männergruppe kommt meist prima miteinander aus, vorausgesetzt, die Rangordnung wurde ausgekämpft. Nicht anders ist es bei Mäusen.

Mäuse und Ratten stellen sich vor

Das bin ichDas sind wir

Mäuse und Raten gehören der gleichen Nagetierfamilie an. Wir sind sehr soziale Tiere und leben in der Natur in Kolonien. Als Heimtiere im Handel sind Farbmäuse: "bunte" Züchtungen der Hausmaus. Vorfahr der Farbratte ist die Wanderatte. Allerdings stammen die Tiere oft von Labortieren ab und sind krankheitsanfälig.

Das mag ichDas mögen wir

Wir brauchen mindestens einen Artgenosen, um uns wohl zu fühlen. Wenn der Käfig groß genug ist, müssen wir Mäuse nicht unbedingt frei im Zimmer laufen. Aber wir Ratten lieben Ausflüge, am besten immer zur gleichen Tageszeit. Ratsam ist es, mich erst dann aus dem Käfig zu lassen, wenn ich handzahm bin.

So wohne ichSo wohnen wir

Ein großzügiges "Nagerhochhaus" ist ganz nach unserem Geschmack. Hier können wir uns auf mehreren Etagennausgiebig tummeln. Wir lieben Verstecke, Sitzbretter für einen Panoramablick, Äste, Röhren, Kletterseile, Schaukeln und Hängebrücken. Als Ratte macht man es sich auch gern in einer Hängematte bequem.

Das brauche ich Das brauchen wir

Futternapf und Nippeltränke dürfen in unserem Gehege nicht fehlen. Dazu ein oder mehrere Schlafhäuschen aus Holz, eine Heuraufe, eventuell eine mit Sand gefüllte Ecktoilette. Auf dem Käfigboden sind wir für Kleintierstreu dankbar. Zum Auspolstern der Häuschen mögen wir unbedrucktes Klo- oder Küchenpapier und Heu.

Das esse ich Das essen wir

Gesunde Fertigfuttermischungen gibt es zu kaufen. Dazu frisches Obst wie Apfel, Banane, Birne und frisches Gemüse wie Möhren, Gurken, Zuchini. 1- bis 2-mal pro Woche ein wenig Quark, Joghurt, Käse oder ein paar Mehlwürmer. Zum Abschleifen unserer Nagezähne brauchen wir frische Zweige oder steinhartes Brot.

So alt werde ich So alt werden wir

Leider ist unser Leben relativ kurz. Im Durchschnitt werden wir Mäuse bei guter Pflege als Heimtiere nur 1,5 Jahre alt und wir Raten etwa zwei Jahre. In der Natur wäre unsere Lebenserwartung wesentlich geringer, denn wir haben viele Feinde wie zum Beispiel Katzen, Greifvögel und nicht zu vergesen, den Menschen.

Das koste ichDas kosten wir

Uns Mäuse und Ratten gibt es schon ab 5 €. Teurer kommt das Gehege, das für die intelligenten Tiere viel bieten muss. Geld sparen Sie mit Eigenbau. Holen Sie sich dazu Anregungen im Internet! Die Futterkosten sind niedrig. Heu und Einstreu kosten ungefähr 8 € im Monat. Tierarztkosten muss man auch bei kleinen Tieren einplanen!

Dazu passe ichDazu passen wir

Abends sind wir am muntersten. Dann freuen wir uns, wenn unser Mensch Zeit hat, sich mit uns zu beschäftigen, und mit uns spricht. Wir Ratten sind häufig sehr menschenbezogen. Viele von uns lieben es, ihrem Mensch ganz nahe zu sein und auf ihm herumzuturnen oder sich in der Jackentasche herumtragen zu lasen.

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Und wenn die Mama keine Ratten mag?

Okay, Mäuse und Ratten sind nicht unbedingt Sympathieträger. Interessanterweise ändern viele Menschen ihre ablehnende Meinung, wenn sie die Tiere kennen lernen. Ihr Kind wünscht sich ein Nagetier? Vielleicht können Sie folgende Argumente überzeugen:

  • Mäuse und Ratten haben ein interessantes Sozialverhalten. Beispielsweise pflegen sie gegenseitig ihr Fell und kuscheln miteinander. Für den Biologieunterricht eine wahre Lernquelle.
  • Es sind ausgesprochen gesellige und friedliche Tiere.
  • Ratten und Mäuse bauen eine sehr enge Beziehung zum Menschen auf.
  • Sie sind sehr sauber. Bis zu sechs mal am Tag putzen sie sich von Kopf bis Pfote.
  • Mäuse und Ratten sind besonders neugierig und lernfreudig. Man kann ihnen sogar kleine Kunststücke beibringen.

Auf diesen Internetseiten finden Sie viele Informationen zu Maus und Ratte:

www.farbmaus.net
www.mausmania.de
wiki.mausebande.com
www.rattenwelt.de
www.rattenparadies.com
www.rattenzauber.de
Und tolle Gehege für alle Nager gibt es in der Kleintiervilla.

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