Wissen über Haustiere - Die beliebtesten Haustiere: Mein Hamster

Mein Hamster

Zu den beliebtesten Haustieren gehört der Hamster. Hier erfahren Sie, was Sie und Ihr Kind bei der Hamsterhaltung beachten müssen.

Putzig!

Goldhamster sind putzige Kerlchen, vor allem beim "Hamstern". Schmusetiere sind sie aber nicht. Hier erfahren Sie, was Sie und Ihr Kind bei der Hamsterhaltung beachten müssen.

Ein Goldhamster stellt sich vor

Das bin ich

Das bin ich

Meine Urahnen kommen aus Syrien. Dort leben wilde Goldhamster noch heute. Ich bin ein ausgesprochener Eigenbrödler und lebe am liebsten allein. Tagsüber schlafe ich und möchte nicht gestört werden, sonst beiße ich.

Das mag ich

Das mag ich

Am Abend und in der Nacht bin ich munter. Dann möchte ich mich beschäftigen. Verstecke zum Beispiel kleine Leckerbissen wie ein Stückchen Möhre, Gurke oder Hagebutten unter kleinen Rindenstückchen im Käfig. Dann kann ich sie aufspüren.

So wohne ich

So wohne ich

Mein Zuhause ist ein möglichst großes Aquarium. Natürlich ohne Wasser, ich bin wasserscheu! Obenauf liegt ein Deckel aus Holz, der mit Maschendraht bespannt ist, damit ich genügend Luft bekomme und nicht heraus kann.

Das brauche ich

Das brauche ich

In keinem Hamsterheim darf ein Haus mit mehreren Kammern fehlen. Am besten aus Holz. In meinem großen Laufrad kann ich Fitnessrunden drehen. Ein Blumentopfuntersetzer aus Ton ist mit Chinchilla-Sand gefüllt. Hier kann ich ein Sandbad nehmen.

Das esse ich

Das esse ich

Meine Hauptmahlzeit besteht aus 2 Teelöffeln Trocken-Fertigfutter pro Tag. Dazu täglich ein wenig Wiesenkräuter-Heu und etwas Frischfutter wie ein Stück Möhre, Gurke, Apfel, Birne, Hagebutten, Petersilie, Brennnessel, Gänseblümchen, Klee oder Kamille. Viermal pro Woche bekomme ich einen Mehlwurm oder Hüttenkäse.

So alt werde ich

So alt werde ich

Je nach Lebensqualität werden wir im Durchschnitt nur zwei bis vier Jahre alt. Manche von uns leben aber auch länger. In unserer recht kurzen Lebenszeit durchlaufen wir jedoch die gleichen Phasen wie ihr Menschen – nur eben wesentlich schneller. Wir Hamster sind bereits mit fünf Wochen erwachsen.

Das koste ich

Das koste ich

Uns bekommt man schon ab 5 €. Für einen schönen großen Käfig oder ein Aquarium muss man ab 70 € rechnen. Für die Einrichtung wie etwa Häuschen, Laufrad, Futter- und Wassernapf, Korkröhren, Grasnester veranschlagen Sie ungefähr 50 €. Futter und Einstreu kosten pro Monat etwa 10 bis 14 €.

Dazu passe ich

Dazu passe ich

Zu mir passt kein anderes Tier. Ich mag vor allem Menschen, die mich in Ruhe lassen und mich nicht ständig in die Hand nehmen und herumtragen wollen. Doch beobachten dürfen sie mich jederzeit, wenn sie Nachtschwärmer sind, so wie ich. Ich zum Beispiel stehe abends um 9 Uhr auf und gehe morgens um 6 Uhr schlafen.

Tipp: Hamster sind clever. Sie büxen gern mal aus ihrem Käfig aus. Mit einem Trick kann man sie einfangen: Nehmen Sie einen kleinen Eimer  und decken ein Geschirrtuch darüber. Legen Sie ein Stückchen Apfel auf das Tuch. Bauen Sie z. B. aus Büchern eine Treppe neben dem Eimer, so dass der Ausbrecher sich den Apfel holen kann. Er läuft auf das Tuch und plumpst in den Eimer. Ende des Ausflugs! Mehr Infos über Hamster findest du im Internet unter www.hamster-infos.de

Traumhaus für Hamster:

  • Ein altes Aquarium wird zum Hamster-Paradies
  • Laufrad: Es sollte aus Holz sein (die Lauffläche aus Kork). Eine Seite ist geschlossen, dann kann der Hamster nicht hängen bleiben.
  • Wurzeln: Man kann sie mit Kolbenhirse bestücken. So wird der Anreiz noch größer, die Wurzel zu erforschen. 
  • Brücke: Die selbst gebaute Holzbrücke gehört zum Lieblingsmöbelstück des Hamsters. Ideal für Hamsterfüße! 
  • Einstreu: Je dicker desto besser! Die Einstreuschicht im Käfig sollte so hoch sein, dass der Hamster darin graben kann

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Weitere Informationen zu Hamstern

Die Studentin Sylvia lebt in einem Einzimmer-Appartement. Die Tierfreundin "mit Leib und Seele" war lange auf der Suche nach dem richtigen Haustier. Dann sah Sylvia Romeo im Zoogeschäft, einen wunderschönen rotbraun-weißen Goldhamster. Ideal – ein Tier, das wenig Platz braucht, tagsüber schläft und Sylvia nicht vermissen würde, wenn sie in der Uni ist. Romeo bekam den größten Hamster-Käfig, den Silvia finden konnte und ein tolles Laufrad.

Nachtschwärmer

Seit zwei Wochen teilt Sylvia nun ihr Appartement mit Romeo. Und seit einer Woche ist Sylvia das reinste Nervenbündel. Jede Nacht randaliert Romeo in seinem Käfig. Er rüttelt am Gitter und legt scheinbar Kilometer in seinem Laufrad zurück, das schrecklich quietscht. Sylvia kann nicht mehr schlafen. Irgendetwas muss passieren. Hamster sind ausgesprochene Nachtschwärmer. Das liegt in ihrer Natur. Inzwischen ist es sogar wissenschaftlich erwiesen, dass sie als Heimtiere rund 80 Prozent der Nachtstunden aktiv verbringen. Ihr Lebensrhythmus ist also ein völlig anderer als unserer. Während wir schlafen, ist der Hamster putzmunter. Aber wie kommt nun Sylvia zu ihrer wohlverdienten Nachtruhe?

Mehr Abwechslung

Zunächst sollte Sylvia ein stabiles Laufrad kaufen, das nicht quietscht. So kann Romeo lautlos seine Runden drehen. Dann muss Sylvia überprüfen, ob sie ihrem Hamster genügend Anregung und Abwechslung im Käfig bietet. Das Rütteln am Käfiggitter spricht für Langeweile. Wahrscheinlich gibt es für Romeo nichts zu erkunden – keinen Ast zum Turnen und Klettern, keine Schale mit Sand und Erde zum Buddeln und Graben. Ein kleiner Abenteuerspielplatz im Zimmer wäre genau das Richtige für ihn. Hier steht etwa eine Schale mit Moos und Laub, es gibt Pappröhren, kleine Kartons mit Ein- und Ausgängen, ein Labyrinth aus Ton, eine "Wiese" aus Grassamen in einer großen Auflaufform aus Keramik. So hätte Romeo abends, wenn er munter wird, einen ausgefüllten Stundenplan. Und nachts würde er ein bisschen Ruhe geben.

Schon gewusst, dass alle Zuchthamster von einer einzigen Hamstermutter und ihren acht Kindern abstammen?

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