Wissen über Haustiere - Die beliebtesten Haustiere: Meine Katze

Meine Katze

Zu den beliebtesten Haustieren gehört die Katze. Hier erfahren Sie, was Sie und Ihr Kind bei der Katzenhaltung beachten müssen und wie Sie mit Ihrem Stubentiger auch in der Wohnung glücklich werden.

Schmusetiger

Sie liebt ihre Freiheit und entscheidet selbst, wann und wem sie ihre Zuneigung schenkt. Hier erfahren Sie, was Sie und Ihr Kind bei der Katzenhaltung beachten müssen und wie Sie mit Ihrem Stubentiger auch in der Wohnung glücklich werden.

Eine Katze stellt sich vor

Das bin ichDas bin ich

Meine Vorfahren sind nordafrikanische Falbkatzen. Unsere größte Leidenschaft ist die Jagd. Dafür sind wir bestens ausgestattet: Wir haben einen geschmeidigen Körper, können uns lautlos bewegen, haben hervorragende Sinne, nadelspitze Krallen und ein kräftiges Raubtiergebiss.

Das mag ichDas mag ich

Ich liebe meine Freiheit. Deshalb freue ich mich über eine Katzenklappe. So kann ich jederzeit nach draußen und wieder hinein, wenn ich genug von meinen Streifzügen habe. Die Wohnungskatzen unter uns freuen sich über einen Artgenossen, ansonsten kommen wir gut als "Einzeltiger" klar.

So wohne ichSo wohne ich

Ich kann mich frei in der Wohnung bewegen. Geschlossene Türen gibt es bei uns nicht. Im Winter liege ich am liebsten in der Hängeliege an der Heizung. Ansonsten gibt es viele Kuschelplätze in meinem Zuhause. Am allerliebsten ist mir das Bett meiner Menschen. Hier riecht es so vertraut.

Das brauche ich Das brauche ich

Klar, dass ich einen Futter- und Trinknapf brauche. Ich schätze auch meine gemütliche Schlafhöhle. Die langhaarigen Vertreter von uns wollen jeden Tag gekämmt werden, damit ihr Fell nicht verfilzt. Wohnungskatzen brauchen Verstecke, Ruheoasen, Kratzplätze, Aussichtsplätze und Kletterpfade in ihren vier Wänden.

Das esse ich Das esse ich

Ich bin ein Fleischfresser. Aus mir könnte nie ein Vegetarier werden. Das würde meiner Gesundheit schaden. Heutzutage gibt es gutes Fertigfutter. Ich mag es am liebsten leicht angewärmt, weil es dann wunderbar duftet. Einmal pro Woche freue ich mich über Frischfleisch-Happen von Rind oder Lamm.

So alt werde ich So alt werde ich

Im Durchschnitt werden wir Katzen 9 bis 15 Jahre alt. Autos, Hunde, Krankheiten, Jäger, gespritzte Pflanzen setzen unserem Leben jedoch leider oft früher ein Ende. Wohnungskatzen können deutlich älter werden, wenn sie nicht vor lauter Langeweile verfetten. Puss aus England erreichte ein Alter von 36 Jahren.

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Das koste ichDas koste ich

Katzenbabys bekommst du häufig geschenkt. Aus dem Tierheim bekommt man mich gegen einen Unkostenbeitrag. Eine Rassekatze mit Papieren kostet – je nach Rasse – bis zu 1500 €. Für Futter, Einstreu fürs Katzenklo, Tierarzt (Impfung, Kastration) muss man mit etwa 50 € im Monat rechnen.

Dazu passe ichDazu passe ich

Ich mag Menschen, die mir meinen Willen und meine Freiheit lassen. Dressieren oder herumkommandieren lasse ich mich nicht. Mit anderen Tieren komme ich nicht so gut klar, es sei denn, wir sind zusammen aufgewachsen. Doch echte Freundschaften - wie zum Beispiel mit einem Hund - gibt es selten.

Was Wohnungskatzen wollen

Die Freigänger unter den Katzen finden bei ihren nächtlichen Streifzügen Spielkameraden, Jagdkitzel, Kampfgegner und romantische Liebesabenteuer. Einem "Stubentiger" ist das verwehrt. Er freut sich über einen Artgenossen und über einen Menschen, der mit ihm spielt und schmust. Die Zeit des Alleinseins kann man einer Wohnungskatze versüßen: Kartons, Schachteln, Papiertüten ohne Henkel, offene Schubladen oder Schränke beschäftigen die Mieze eine ganze Weile. Kratzbaum, Toilette, Futter- und Trinknapf müssen jederzeit zugänglich sein und sollten immer an der gleichen Stelle stehen. Ansonsten verpennen Katzen gerne den Tag. Mit ihren oft nur wenige Minuten dauernden Nickerchen verschlafen sie etwa 16 von 24 Stunden am Tag. Eine tolle Beschäftigungsseite für gelangweilte Wohnungskatzen finden Sie unter: www.Katzenfummelbrett.ch

Weitere Informationen zu Katzen

Wie bei uns Menschen gibt es in Katzenkreisen besonders kluge, aber auch weniger intelligente Exemplare. Inzwischen ist es erwiesen, dass Katzen denken können. Der Verhaltensforscher Immanuel Birmelin und sein Team konnten das nachweisen. Ein besonders lustiger Test kann das belegen. Vor der geschlossenen Glastür saß ein Hund. Hinter der Glastür hatte Mieze Ramona ihren gefüllten Futternapf vor sich, dessen Inhalt nicht ganz frisch war. Ramona sprang auf die Türklinke, um den Hund hereinzulassen. Der Hund stürzte sich auf Ramonas Futter und fraß es gänzlich auf. Daraufhin beschwerte sich Ramona – laut miauend – bei ihrem Frauchen, die den Napf sofort mit frischem Futter füllte. Ganz schön clever, oder?

Katzensprache lernen

Um eine Katze verstehen zu können, muss man viel über sie wissen. Oft gibt es Missverständnisse zwischen ihr und uns, weil sie manche Dinge anders interpretiert als wir. Sie findet es zum Beispiel gar nicht lustig, wenn jemand als "wilder Tiger" fauchend auf sie zuläuft. Je nach Charakter reagiert die Katze ängstlich oder aggressiv. Sie kann unser Lachen ("War doch nur ein Spaß") nicht als Entwarnung deuten. Mieze ist auch nicht in der Lage, Versprechungen zu verstehen. Etwa wenn sie mit uns spielen möchte, und wir sagen: "Jetzt habe ich keine Zeit, aber morgen spiele ich mir dir" oder "nur wenn du aufhörst zu maunzen, bekommst du das Leckerli, sonst nicht".

Manchmal könnte man allerdings glauben, Katzen könnten hellsehen. Beispielsweise beim Füttern. Eben noch saß Mieze ruhig neben uns. Plötzlich springt sie auf, läuft in die Küche und bleibt mit erwartungsvollem Blick auf uns vor ihrem Futternapf stehen. Wie kann sie wissen, dass wir gerade gedachthaben: Eigentlich ist es Zeit, die Katze zu füttern? Die Erklärung ist einfach. Die Raubtiere sind hervorragende Beobachter. Vielleicht haben wir unbewusst auf die Uhr geschaut. In Kombination mit ihrem guten Zeitsinn können Katzen oftmals treffsicher voraussehen, was kommen wird. Doch hellsehen können sie nicht.

Schon gewusst dass es bei Katzen Links- und Rechtspfötler gibt? Forscher beobachteten 42 Katzen bei verschiedenen Aufgaben. Ergebnis: Katzen-Mädels setzten vorwiegend die rechte Pfote ein, männliche die linke.

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