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Das American Quarter Horse

Ihr Kind interessiert sich für Pferde? Wir stellen in unserem Pferde-Lexikon das American Quarter Horse vor. Das Pferde-Lexikon erscheint in der Kinderzeitschrift Tierfreund

Zur Rasse des American Quarter Horse:

Die Ahnen waren europäische Pferde verschiedener Rassen, die die Eroberer auf den amerikanischen Kontinent mitbrachten und untereinander kreuzten. Die Pferde wurden vielseitig eingesetzt, für den Kriegsdienst wie zum Hüten und Treiben großer Rinderherden, sie zogen Planwagen und Pflüge, Holzstämme und Kutschen.

Das Quarter Horse bekam seinen Namen von Kurzstreckenrennen über eine Viertelmeile (Quarter mile = 440 yards = rund 400 Meter), die vor allem in den Südstaaten gegen Ende des 18. Jahrhunderts beliebt wurden. Der Rennplatz: die Hauptstraße eines Ortes. Jeweils zwei Pferde mussten im "Match Race" gegeneinander antreten. Im "Hauptberuf" wurden sie meist von Cowboys eingesetzt.

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Das Wesen des American Quarter Horse:

Sehr lernfähig, meist ruhig, zuverlässig und ausgeglichen, nervenstark und oft guten "Cow-Sense" (Einfühlungsvermögen gegenüber Verhalten von Rindern).

Die Zucht des American Quarter Horse:

Das American Quarter Horse ist die häufigste Pferderasse und wird weltweit gezüchtet. Derzeit sind etwa 4,5 Millionen Tiere in den Zuchtbüchern eingetragen. Die Einkreuzung von Vollblütern ist weiterhin erlaubt. Es gibt inzwischen mehrere Schläge, vor allem für die verschiedenen Westernsport-Disziplinen.

  • Das "Stock Type" ist der ursprüngliche Typ, sehr muskulös, aber auch wendig und schnell. Er wird auch immer noch für die Rinderarbeit eingesetzt.
  • Beim "Halter" ist die Bemuskelung extrem.
  • "Pleasure"-Pferde sind kleiner und leichter als der Urtyp.

Das Äußere des American Quarter Horse:

Stockmaß 145 bis 160 Zentimeter.

Alle Farben außer Schecken, auch Färbungen wie Blue Roan (Rappe mit Stichelhaaren), Grullo (Mausfalbe) oder Perlino (Weißfalbe).

Die Nutzung des American Quarter Horse:

Für Rancharbeit und Rodeos, Westernsport und  Freizeitreiten.

Wiehern

Wiehern ist die typische Lautäußerung von Pferden. Saugfohlen wiehern ängstlich oder übermütig mit einem dünnen "Kinderstimmchen". Mutterstuten rufen besorgt oder beruhigend. Herrisch klingt das helle, scharfe Wiehern eines Hengstes, wenn er Stuten wittert.

Trennt man befreundete Pferde, spricht deutlich der Protest oder die Angst des allein gelassenen Tieres aus seinem Wiehern. Erleichtert klingt es dagegen, wenn die Pferde wieder zusammengebracht werden. Vielleicht hat Ihrem Kind auch schon mal ein Pferd entgegengewiehert, weil es sich gefreut hat, dass Sie beide kommen und sich mit ihm beschäftigen.

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