Der Englische Hunter

Ihr Kind interessiert sich für Pferde? Wir stellen in unserem Pferde-Lexikon den Englischen Hunter vor. Das Pferde-Lexikon erscheint in der Kinderzeitschrift Tierfreund

Zur Rasse des Englischen Hunters:

Hunter bedeutet Jäger. Der Hunter ist eine Zuchtrichtung, ähnlich wie das Deutsche Warmblut, keine Rasse. Er wird meist als sogenanntes Halbblut gezüchtet. Dazu werden weibliche Pferde verschiedener Rassen, z.B. Cleveland Bay oder bereits halbblütige Stuten meist mit Vollbluthengsten gekreuzt.

Hunter setzt man hauptsächlich in England und Irland, aber auch in anderen Ländern des ehemaligen britischen Großreichs ein, vor allem in Australien und Neuseeland. Eine internationale Züchtervereinigung, die "Hunters Improvement and National Light Horse Breeding Society", überwacht die Zuchtgebiete.

Das Irish Sport Horse ist eine Weiterführung des Hunters, das heißt, es werden nur Halbblüter miteinander gekreuzt.

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Das Äußere des Englischen Hunters:

Im Typ ziemlich uneinheitlich, je nachdem ob schwere oder bereits verfeinerte Stuten eingesetzt wurden. Selten kleiner als 165 Zentimeter, eher größer als 170 Zentimeter. Allgemein haben Hunter einen kräftigen, sehr tragfähigen Rücken, ein stabiles Fundament, einen relativ großen Kopf und kräftige Beine. Je nach Vollblutanteil leichtes bis starkes Kaliber.

Alle Farben sind vertreten.

Die Nutzung des Englischen Hunters:

Die meist mutigen, trittsicheren und springfreudigen Hunter werden meist als Jagdpferde eingesetzt, auch bei den in einigen englischsprachigen Ländern immer noch nicht verbotenen Hetzjagden z.B. auf den lebenden Fuchs (in Deutschland seit langem abgeschafft).

Verwendung auch in Geländeprüfungen, im Vielseitigkeitssport, für Distanzritte, manchmal auch im Dressur- und Freizeitsport. Hinweis: Hunter sind allgemein keine Pferde für Anfänger.

Ausbrechen

Ausbrechen bedeutet zum einen Weglaufen, Entweichen. Ausgebrochene Pferde können sich selbst und andere in Gefahr bringen, deshalb müssen Stalltüren und Zäune ausbruchssicher gefertigt sein. Vor allem im Frühjahr und Herbst macht sich besonders bei ursprünglichen Ponys manchmal noch der Wandertrieb bemerkbar.

Die Tiere versuchen dann aus einem uralten Instinkt heraus einen "Ortswechsel" vorzunehmen - wie ihre Urahnen, die je nach Jahreszeit dorthin wanderten, wo es auch im Winter noch genügend Nahrung und erträgliche Temperaturen gab beziehungsweise in der wärmeren Saison die besten Weidegebiete. Hat man solche "Wandervögel", müssen sie besonders "ausbruchssicher" untergebracht sein.

Auch das Zurückweichen und das seitliche Weglaufen eines Pferdes vor einem Hindernis nennt man Ausbrechen. Meist ist Angst oder Überforderung die Ursache.

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