Der Oldenburger

Ihr Kind interessiert sich für Pferde? Wir stellen in unserem Pferde-Lexikon den Oldenburger vor. Das Pferde-Lexikon erscheint in der Kinderzeitschrift Tierfreund

Typ: Warmblut
Herkunft: Deutschland
Größe: 165-175 cm
Wesen: gutmütig

Zur Rasse des Oldenburgers:

Diese alte Warmblutrasse ist im Oldenburger Land im Bundesland Niedersachsen zu Hause. Ursprüngliche Marschpferde dienten dort lange als schwere Ackerpferde. Aus ihnen heraus züchtete man mit Hilfe edlerer Hengste im 16. Jahrhundert auch elegantere Pferde, die an vielen Fürstenhöfen zum Ziehen prunkvoller Staatskarossen verwendet wurden. Unter dem Grafen Anton Günther (1603-1667) erreichte die Zucht einen ersten Höhepunkt. Er ließ spanische und neapolitanische Hengste einführen, die mit Oldenburger Stuten gekreuzt wurden und zur weiteren Veredelung der Rasse beitrugen.

Sein Lieblingspferd "Kranich" wurde weithin berühmt, weil dessen Mähnen- und Schweifhaare bis hinunter zur Erde reichten! Typisch waren bis weit ins 20. Jahrhundert hinein die runden, abgedrehten Formen der Oldenburger. Jahrhundertelang waren sie dadurch und mit einer Größe zwischen 160 und 165 Zentimeter auch die einheitlichste deutsche Pferderasse. Seit Anfang der 1960er Jahre ist auch der Oldenburger auf den Einheitstyp Deutsches Reitpferd umgestellt. Um mehr Rittigkeit zu erreichen, wurden und werden "Edelrassen" wie Vollblüter, Trakehner, Hannoveraner, Anglo-Normannen und Anglo-Araber eingekreuzt und auf dieser Basis weitergezüchtet.

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Das Wesen des Oldenburgers:

Gutmütig, vernünftig, mutig.

Das Äußere des Oldenburgers:

Stockmaß 165 bis 175 Zentimeter

Farben: Dunkelbraun (original), andere Brauntöne, seltener Rappen und Schimmel.

Das Besondere am Oldenburger:

Es gibt für das Oldenburger Pferd kein Staatsgestüt, alle Zuchtpferde gehören privaten Besitzern.

Die Nutzung des Oldenburgers:

Freizeit- und Leistungssport (Reiten und Fahren).

Gangart

So nennt man die Art und Weise, in der größere Vierbeiner ihre Beine in der Bewegung vorsetzen. Jede Gangart hat ihre eigene Fußfolge und ihren besonderen Takt. In der klassischen Reiterei unterscheidet man in Grundgangarten, wie Schritt, Trab und Galopp, sowie Spezialgangarten, vor allem Tölt und Pass/Paso und ihre zahlreichen Abwandlungen.

Zu den "exotischen" Gangarten zählen Slow Gait und Running Walk. Sie kommen in der Natur kaum vor und werden hauptsächlich durch bestimmte Reittechniken hervorgerufen, oft noch weiter verändert und sind schließlich durch Zuchtauswahl als Anlage vererbbar.

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