Das Tinkerpferd

Ihr Kind interessiert sich für Pferde? Wir stellen in unserem Pferde-Lexikon das Tinkerpferd vor. Das Pferde-Lexikon erscheint in der Kinderzeitschrift Tierfreund

Zur Rasse des Tinkerpferdes:

Tinker ist das englische Wort für Kesselflicker. Es bedeutet wie das Wort "gipsy" oder "traveller" auch fahrendes Volk, abfällig: "Zigeuner".

Zu ihnen gehören die Sinti und Roma. Im 16. Jahrhundert kamen Sinti vom europäischen Festland auf die britischen Inseln, im 19. Jahrhundert die Roma. Sie durften keine bürgerlichen Berufe ausüben, sondern mussten sich ihren Lebensunterhalt mit Flickarbeiten und Schaustellerei verdienen. Was sie besaßen, transportierten sie mit Hilfe von Pferden, die sonst keiner haben wollte, etwa Schecken, deren auffällige Fellfärbung lange Zeit bei Züchtern unbeliebt war.

Aber die Tinker züchteten mit ihren Pferden weiter. So entstand aus vielen verschiedenen Pony- und Kaltblutrassen das Tinkerpferd. Sie nannten es auch Gipsyhorse oder Gipsy Roadster, Traveller Horse, Cob, Vanner sowie – bei entsprechendem Fellmuster - Gipsy Coloured Pony oder Coloured Cob. Den  fahrenden Leuten kam es vor allem darauf an, dass ihre Pferde robust, kräftig, ausdauernd, leichtfuttrig und gutwillig waren, doch schätzten sie an ihnen auch Mehrfarbigkeit im Fell und auffallendes Langhaar.

Das Wesen des Tinkerpferdes:

Genügsam, umgänglich, verlässlich und sehr ausdauernd.

Das Äußere des Tinkerpferdes:

Stockmaß 135 bis 150 Zentimeter, meist gedrungener, starkknochiger Körperbau, Mähne, Schweif und Fesselbehang lang und dicht.

Alle Farben, häufig Schecken, keine Albinos.

Die Nutzung des Tinkerpferdes:

Als Wagenpferd, als Reitpferd für einfache Ansprüche, für Wanderritte und leichtere Turnierprüfungen.

Das Besondere am Tinkerpferd:

Für das Tinkerpferd gab es lange keinen Rassestandard oder ein Zuchtbuch. Anfang der 90er Jahre kamen erstmals solche Pferde nach Deutschland. Seit 2005 gibt es bei allen Zuchtverbänden der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) ein Rasse-Ursprungszuchtbuch für Tinker, heute auch Irish Cobs genannt.

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Koppen

Ein Pferd, das koppt, schluckt Luft. Dazu saugt es mit dem Maul Luft ein, spannt die Halsmuskulatur an und drückt hörbar die Luft durch die Speiseröhre in den Magen. Manche Pferde stützen dabei ihre oberen Schneidezähne auf eine Unterlage, zum Beispiel auf die Futterkrippe, auf einen Balken oder auf einen Zaunpfosten. Dies nennt man Krippensetzen oder Aufsetzen.

Ein Freikopper streckt seinen Kopf nach vorn oder oben, um Luft zu schlucken. Koppen gilt als Verhaltensstörung. Es kann z.B. durch Alleinhaltung oder Langeweile entstehen oder durch Nachahmung. Häufig bleibt die Störung, auch wenn sich die Lebensumstände verbessern.

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