Der Westfale

Ihr Kind interessiert sich für Pferde? Wir stellen in unserem Pferde-Lexikon den Westfalen vor. Das Pferde-Lexikon erscheint in der Kinderzeitschrift Tierfreund

Zur Rasse des Westfalen:

Die ehemalige Provinz Westfalen wurde 1946 mit der Provinz Nordrhein zusammengelegt und bildet seitdem mit ihr gemeinsam das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Das heutige Westfalen-Pferd hat seinen Ursprung viel früher, nämlich Anfang des 19. Jahrhunderts. Als man für das Militär immer mehr rittige, wendige Pferde brauchte, wurden schwere einheimische Landstuten der Bauern mit leichteren Warmblut-Hengsten aus Ostpreußen gekreuzt, später auch mit Vollblütern und einigen anderen Rassen. 1904 gründete sich das Westfälische Stammbuch als Zuchtverband.

Nach dem ersten Weltkrieg beendete man die manchmal recht wahllosen Einkreuzungen und führte die Zucht auf der Grundlage des Hannoveraners weiter. Heute steht der Westfale wie die anderen deutschen Warmblut-Rassen im Typ des modernen Sportpferdes.

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Das Wesen des Westfalen:

Lebhaft, ausgeprägter Bewegungsdrang, intelligent, freundlich, gehorsam.

Das Äußere des Westfalen:

Bewegung: Stockmaß 165 bis 172 Zentimeter, elegante, kräftige Statur.

Alle Grundfarben sind erlaubt, häufig sind Braune und Füchse. Energische Grundgangarten, gute Veranlagung zum Springen.

Die Nutzung des Westfalen:

Meist im Sport - Dressur, Springen, Gespannfahren; auch Freizeitreiten und -fahren.

Das Besondere am Westfalen:

Westfalen ist heute das zweitgrößte zusammenhängende Zuchtgebiet nach dem Hannoveraner in Deutschland. Das westfälische Landgestüt, das ist die staatliche Hengsthaltung für die Zucht des Westfalen-Pferdes, befindet sich in Warendorf. Es wurde im Jahr 1826 gegründet.

Fromm

Ein Pferd, das man fromm nennt, geht nicht regelmäßig in die Kirche. Fromm bedeutet: das Pferd hat ein ausgeglichenes Temperament, es ist willig in der Haltung und widersetzt sich nicht ohne Grund.

Wichtig ist, dass ein Pferd "schmiedefromm" ist: es steht beim Ausschneiden und Beschlagen der Hufe ruhig und lässt nötige Arbeiten über sich ergehen. Gut ist es, ein verladefrommes Pferd zu haben, das ohne Widerstand in den Hänger und wieder heraus marschiert.

"Unfromme" Pferde sind manchmal überängstlich; oft haben sie eine unangenehme Erfahrung gehabt. Häufig werden Pferde durch schlechte Haltung und Überforderung widerspenstig. Einige werden aber auch verhätschelt und nicht konsequent erzogen.

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