Professor Stachel erklärt, warum Schlaf wichtig ist
Mitten in der Nacht schreckt Professor Stachel hoch. Was hat ihn geweckt? Aha, in der Küche brennt Licht! Ben Bär kramt im Kühlschrank. Er tunkt ein Würstchen ins Honigglas und stopft es sich ins Maul. „He, Ben!“, ruft Professor Stachel. Ben Bär zuckt zusammen. „Hast du mich erschreckt!“, sagt er. Stachel schüttelt erstaunt den Kopf. „Ben, du bist ja ein Schlafwandler!“ Ben Bär räuspert sich: „Ähm, ich hatte nur ein Hüngerchen!“ Stachel muss lachen. „Hauptsache, du bekommst genug Schlaf“, meint er.
Im Schlaf erholen wir uns und tanken neue Kräfte. Wenn wir nicht richtig ausgeschlafen sind, fühlen wir uns schlapp, gereizt und können uns nicht so gut konzentrieren. Babys brauchen bis zu 20 Stunden Schlaf, Schulkinder zehn bis zwölf Stunden. Später ist es bei jedem Menschen verschieden, zwischen sechs und neun Stunden.
Im Schlaf bildet der Körper Stoffe, die wichtig fürs Wachstum sind. Und das Gehirn speichert neue Informationen ab und verknüpft sie miteinander. Ähnlich, wie ein Computer Daten abspeichert. Deshalb ist Schlaf nicht nur für Kinder wichtig, sondern auch für Erwachsene.
Ben Bär hat sein Würstchen vertilgt und aufmerksam zugehört. „Wirklich? Das heißt, ich lerne im Schlaf?“ Professor Stachel nickt: „Schlaf macht schlau!“
Wenn wir in den Schlaf sinken, wird der Atem ganz ruhig und die Muskeln entspannen sich. Wir sind im Tiefschlaf. Dabei erholt sich der Körper am besten. Dann beginnen wir zu träumen. Auch Träume sind wichtig, um Erlebnisse zu verarbeiten. Danach folgt wieder eine Tiefschlaf-Phase. Und so weiter. Ben Bär gähnt. „Uaaah! Mein Gehirn muss das jetzt abspeichern. Gute Nacht!“
Traumwelten
Professor Stachel erforscht mit Ihrem Kind das Reich der Träume.
Wunschträume

Oft spielen wir im Traum nochmal durch, was wir erlebt haben. Mal nahe am wahren Leben, mal stark verändert. In Wunschträumen können wir Dinge erleben, die in Wirklichkeit nicht möglich sind. Fliegen zum Beispiel. Oder mit Tieren sprechen. Oder... wovon träumt Ihr Kind?
Albträume

Schlecht geträumt? Darin kommen unsere Ängste und Sorgen zum Vorschein, aber auch gruselige Filme, Bilder und Bücher. Also lieber keine unheimlichen Geschichten vor dem Einschlafen! Sie könnten uns in die Träume verfolgen ...
Schlaf gut!

Abends ist eine gute Gelegenheit, mit Mama oder Papa über Dinge zu reden, die einem Sorgen machen. Dann nimmt man die Sorgen nicht mit in den Schlaf. Fernseher und Handy gehören nicht ans Bett. Lesen Sie Ihrem Kind lieber eine Gute-Nacht-Geschichte vor!
Schlafreise

Hat Ihr Kind schon mal versucht, Träume zu steuern? Der erste Schritt: Man macht sich im Traum bewusst, dass man gerade träumt. Schafft Ihr Kind das? Dann versucht man, den Traum zu beeinflussen. Man sagt sich: Hey, das ist nur ein Traum, und ich kann selbst entscheiden, wie er ausgeht. Und dann fliegt man davon!
Schlafwandeln

Geistert Ihr Kind nachts herum? Das hat oft damit zu tun, dass man viel Aufregendes erlebt. Da Kinder meist viel mehr Neues erleben als Erwachsene, schlafwandeln sie öfter. Tipp: Vor dem Schlafengehen an etwas Schönes denken. Wer beruhigt einschläft, schlafwandelt nicht so oft.
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