Professor Stachel erklärt, wie fairer Handel funktioniert
„F-A-I-R-T-R-A-D-E ...“ Ben Bär hat ein neues Wort auf seiner Lieblingsschokolade entdeckt und liest laut. „Was ist das denn? Ein norwegisches Dorf? Ich dachte, Kakao wird in Afrika und Südamerika angebaut!“, will er wissen. Mimi Maus piepst: „Das ist Englisch und bedeutet fairer Handel.“
Ben Bär legt die Tafel in den Einkaufswagen. Dann bemerkt er: „Aber diese Schoki ist teurer. Das finde ich jetzt nicht besonders fair.“ Inzwischen sind die Freunde in der Obstabteilung angekommen. Professor Stachel greift sich ein Büschel Bananen. Er erklärt: „Genau wie Bananen wird Kakao in armen Ländern angebaut. Die Leute dort sind auf diese Arbeit angewiesen. Jetzt könnte man sie erpressen und sagen: Entweder du machst das für ganz wenig Geld, oder du bekommst gar nichts.“ Ben Bär reißt die Augen auf. „Voll fies!“, ruft er. „Stimmt“, meint der kluge Igel, „aber das machen viele Firmen so. Auch bei uns. Die Besitzer möchten viel verdienen. Die Arbeiter sollen also möglichst wenig abbekommen. Die Firmen-Chefs wissen: Einer ist immer so in Not, dass er für noch weniger Lohn als andere arbeitet. So werden die Arbeiter gegeneinander ausgespielt.“
Ben Bär kratzt sich am Ohr: „Und wie klappt fairer Handel?“ Der Igel weiß: „Fabrikanten und Händler versprechen, etwas höhere Preise für den Kakao zu zahlen. Deine Schokolade ist teurer, weil der Bauer mehr Geld bekommt.“ Ben Bär wirft einen Blick in den Wagen. Dann sagt er: „Okay, ich brauche mehr Taschengeld.“ Stachel wundert sich: „Warum jetzt?“ – „Damit ich mir diese Schokolade leisten kann. Sonst ist das echt nicht fair!“
Auf der Kakao-Plantage

Professor Stachel zeigt Ihrem Kind, wie fairer Handel den Menschen hilft: Sie können ohne Not von ihrer Arbeit leben.
Harte Arbeit
Kakao wächst auf Bäumen. Die Früchte werden mit der Machete abgeschnitten, einem langen, scharfen Messer. Im weißen Fruchtfleisch befinden sich die Kakaobohnen. In der Sonne zersetzt sich das Fruchtfleisch. Dann müssen die Bohnen noch einige Tage trocknen.
Sicheres Einkommen
Kakaobauern bekommen oft nur wenig Geld für ihre Bohnen. Im fairen Handel bekommen sie einen festen Preis für die ganze Ernte. Dadurch haben sie ein regelmäßiges Einkommen und können besser planen.
Zeit für die Schule
Wenn die Händler faire Preise zahlen, verdienen die Farmer genug, um ihre Familie zu ernähren. Ihre Kinder müssen nicht mitarbeiten. Sie können zur Schule gehen und lesen, schreiben und rechnen lernen.
Gut für die Umwelt
Für den Anbau von fair gehandeltem Kakao werden keine Wälder zerstört. Zwischen den Kakaobäumen wächst Obst und Gemüse. Das ist gut für den Boden, die Bäume und die Menschen: Sie haben immer etwas zu essen.
Das können Sie selbst tun:

Achten Sie auf Zeichen wie Fairtrade, Gepa oder Rainforest Alliance. Sie können miz Ihrem Kind auch auf der Webseite der Hersteller nachsehen, wo der Kakao herkommt!
Yupie! gratis testen
Die Kinderzeitschrift Yupie! lädt ein: mit altersgerechten Inhalten speziell für Kindergartenkinder. Von Comics und Basteleien bis zu spannenden Geschichten und ausgleichendem Kinderyoga. Fordern Sie jetzt Ihr kostenloses Probeheft an! Jetzt kostenlos vorbestellen
13 Spielideen, die Laune machen
Die 13 schönsten Spielideen für Jungen und Mädchen.Die Redakteure von www.Schule-und-Familie.de haben für Sie und Ihre Familie die schönsten Spielideen für kleine und große Kinder zusammengestellt. Ja, will ich haben!
Experiment für Kinder
So können Kinder ganz leicht Schleim selbst herstellen
Für super eklig bunten Schleim braucht es nicht viele Zutaten. In unserem Video findet ihr die einfache Anleitung. Spaß garantiert!
Alle Videos »







