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Professor Stachel geht auf Zugfahrt

Was passiert, wenn sich zwei Züge begegnen? Professor Stachel erklärt, wie der Verkehr auf Schienen funktioniert.
Wissen - Professor Stachel erklärt Kindern die Welt: Professor Stachel geht auf Zugfahrt

„Wir müssen zu Gleis 3, beeil dich“, ruft Professor Stachel. Keuchend tappt ihm Ben Bär hinterher. Der Zug steht schon auf dem Bahnsteig. Kaum sind die beiden eingestiegen, schließen sich die Türen. Das war knapp! Zum Glück hat der Igel die Fahrscheine schon in der Tasche. Er hat sie im Internet gekauft und auch gleich zwei Plätze reserviert. Gut so, denn der Zug ist ganz schön voll.

„Wir fahren schon“, ruft Ben Bär. Professor Stachel lacht. „Du täuschst dich, das ist der Zug auf dem Gleis neben uns!“ Ben winkt den Leuten im vorbeifahrenden Zug zu. Unterwegs bemerkt er, dass nur noch ein Gleis zu sehen ist. „Was ist, wenn uns ein Zug entgegenkommt?“, fragt er besorgt.

Der kluge Professor weiß, wie der Verkehr auf Schienen geregelt ist: Der Lokführer erfährt über Sprechfunk und Lichtsignale, wann er losfahren oder anhalten muss. Vorsignale kündigen bereits an, wie schnell er bis zum nächsten Signal fahren kann und ob er dort halten muss. Denn ein Zug braucht mehrere hundert Meter zum Anhalten. Jede Eisenbahnstrecke ist in mehrere Abschnitte eingeteilt.

Damit es keine Unfälle gibt, muss zwischen zwei Zügen immer ein freier Abschnitt sein. Um zu sichern, dass der Lokführer konzentriert und aufmerksam bleibt, muss er in regelmäßigen Abständen einen Knopf drücken. Vergisst er das, wird der Zug automatisch angehalten. Ben Bär ist beruhigt. „Jetzt wäre ein Häppchen zu essen recht“, brummt er. Der Igel grinst: „Schau mal, was da vorne kommt: ein Wägelchen mit Snacks und Getränken. Ich spendier dir einen Müsli-Riegel!“

Wussten Sie, dass Kinder mit Ihren Eltern kostenlos Zug fahren können, bis sie 15 Jahre alt sind? Wie das geht, lesen Sie hier.

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Abfahrt auf Gleis 3!

Lautsprecher-Ansagen, ein- und ausfahrende Züge, eilige Reisende: Auf dem Bahnhof ist was los!

Bahnhofshalle

Wer macht was? 

Der Lokführer fährt den Zug. Zugführerin oder Zugchef sorgen für eine sichere, reibungslose Fahrt. Sie sind auch für die Lautsprecher-Durchsagen im Zug zuständig und kontrollieren zusammen mit den Schaffnern die Fahrscheine.

Anzeigen

Die große Anzeigetafel im Bahnhof zeigt, wann welcher Zug auf welchem Gleis abfährt und ob ein Zug Verspätung hat. Auf den Bahnsteigen findet man kleine Anzeigekästen für die dort ankommenden und abfahrenden Züge.

Zug-Arten

Unglaublich: Ein ICE (Intercity Express) fährt bis zu 330 Kilometer pro Stunde! Etwas langsamer sind der EC (Eurocity) und der IC (Intercity), der nur innerhalb der Landesgrenzen fährt. Diese Züge halten nur in großen Städten. Regionalzüge halten an jeder Station.

Verschiedene Abteile

Sind Sie schon mal in einem Abteil der 1. Klasse gereist? Das ist teurer als in der 2. Klasse. Dafür genießen die Fahrgäste mehr Platz und Ruhe. Fernzüge haben ein Bordrestaurant. In Nachtzügen kann man sogar ein Bett im Schlafwagen buchen.

Zweierlei Bahnhöfe

Städte wie München, Frankfurt, Wien oder Leipzig haben einen Kopfbahnhof, in dem die Gleise enden. Für Reisende ist das einfacher als ein Durchgangsbahnhof mit Treppen und Unterführungen. Für die Weiterfahrt wird eine neue Lokomotive am anderen Ende des Zuges angekuppelt.

Neues von Professor Stachel erscheint monatlich in der Kinderzeitschrift Wapiti.

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