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Professor Stachel und die Piraten

Ahoi, Piraten! Professor Stachel erzählt Ihrem Kind von berühmten Seeräubern, ihren Abenteuern und dem Alltag an Bord eines Piratenschiffs.
Wissen - Professor Stachel erklärt Kindern die Welt: Professor Stachel und die Piraten

Piraten sind Diebe. Diebe auf See. Es gab sie zu allen Zeiten, auf allen Meeren. Die Seeräuber hielten sich an keine Gesetze. Sie lebten davon, dass sie friedliche Handelsschiffe überfielen und ausraubten. Einer der wildesten Piraten war Kapitän Blackbeard (= Schwarzbart). Den Engländer umgab immer eine Rauchwolke, weil er sich brennende Zündschnüre unter den Hut steckte!

In der Nord- und Ostsee raubte Klaus Störtebeker die Schiffe aus. Er machte sich viele Freunde damit, dass er armen Leuten an Land etwas von seiner Beute abgab. Störtebeker war ein Freibeuter: Er stand unter dem Schutz seines Landesherrn und besaß einen Kaperbrief. Darin stand, dass er feindliche Handelsschiffe ausrauben durfte. Die Beute konnte er frei verkaufen. Dieser Pakt galt nur in Kriegszeiten und war für beide Seiten gut. Der Piratenkapitän wurde nicht bestraft und der Fürst bekam einen Teil der geraubten Schätze.

Romantisch war so ein Piratenleben nicht. Die meisten Männer entschieden sich dafür, weil sie arm waren oder an Land von den Gesetzeshütern gesucht wurden. An Bord eines Piratenschiffs bekamen sie immerhin regelmäßig etwas zu essen, meistens Zwieback, Trockenfleisch, Bier und Rum. Alle anderen Lebensmittel verdarben in den langen Wochen auf See. Selbst das Trinkwasser wurde ungenießbar. Wegen dieser einseitigen Ernährung waren viele Piraten krank und hatten kaum noch Zähne im Mund.

Zwischen den Überfällen war es oft langweilig. Damit sich die Piraten nicht gegenseitig die Köpfe einschlugen, herrschten an Bord strenge Regeln. Frauen hatten auf Piratenschiffen nichts zu suchen. Trotzdem gelang es einigen, sich an Bord zu schmuggeln. Die Irin Anne Bonny zum Beispiel träumte davon, Seeräuberin zu werden. Sie verkleidete sich einfach als Mann und zählt bis heute zu den kühnsten Piraten des Karibischen Meeres.

Gut zu wissen: Auch heute noch greifen Piraten mit modernen Waffen Tanker und Kreuzfahrtschiffe an.

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Fertig zum Entern! Plötzlich sind sie da: Piraten! Die Seeräuber haben ihren Überfall genau geplant ...

Piratenschiff mit Seeräubern

  • Der Traum der Piraten: Truhen voller Goldstücke, Juwelen und kostbarer Schmuck. Auch Tabak, Rum und Schießpulver waren eine begehrte Beute. Ihre Schätze versteckten sie oft auf einer Insel.
  • Überraschungsangriff: Die Piraten haben ein Handelsschiff gesichtet. Sie hissen eine falsche Flagge und winken den Matrosen freundlich zu, damit niemand Verdacht schöpft. Erst im letzten Moment ziehen sie die Totenkopf-Flagge hoch.
  • Mit wildem Gebrüll werfen die Piraten ihre Enterhaken und schwingen sich auf das Handelsschiff. Sie schwingen Fackeln und fuchteln mit ihren Säbeln, um ihre Opfer in Furcht und Schrecken zu versetzen. Vielleicht geben sie ja gleich freiwillig auf...
  • Doch es entbrennt ein heftiger Kampf! Die Piraten kämpfen mit Messern, Pistolen und Säbeln. Im Kampf tragen sie oft schwere Verletzungen davon. Deshalb haben manche Piraten eine Augenklappe, eine Hakenhand oder ein Holzbein.

Piratenregeln

  1. Die Piraten wählen ihren Kapitän und können ihn auch absetzen.
  2. Die Beute wird gerecht geteilt. Der Kapitän bekommt den doppelten Anteil.
  3. An Bord sind Kampfe untereinander verboten.
  4. Wer einen anderen Piraten bestiehlt, wird auf einer einsamen Insel ausgesetzt.

Neues von Professor Stachel erscheint monatlich in der Kinderzeitschrift Wapiti.

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