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Vom Korn zum Mehl

Nudeln wachsen nicht auf den Feldern. Professor Stachel verfolgt den Weg vom Korn zum Mehl bis in die Küche. Und der Professor lädt Ihr Kind zur Zeitreise ein: Vor 100 Jahren musste die ganze Bauernfamilie bei der Ernte zusammen helfen.
Wissen - Professor Stachel erklärt Kindern die Welt: Vom Korn zum Mehl

Nudeln wachsen nicht auf den Feldern. Professor Stachel verfolgt den Weg vom Korn zum Mehl bis in die Küche.

„Was ist das?“ Misstrauisch spießt Ben Bär ein braunes Etwas auf seine Gabel. „Eine Vollkornnudel“, antwortet Professor Stachel. Das dunkle Mehl, aus dem diese Nudeln sind, enthält – wie der Name sagt – das volle Korn mit seiner Schale. Das schmeckt nicht nur gut und ist gesund, sondern macht auch länger satt als Nudeln oder Brot aus hellem Weizenmehl. 

Egal, ob hell oder dunkel: Mehl ist nichts anderes als gemahlenes Getreide. Das wächst draußen auf den Äckern. Die meisten Landwirte benutzen riesige Maschinen für die Feldarbeit.

Erntezeit auf dem Feld

Früher mussten die Bauern alles von Hand machen und sehr hart arbeiten. Aus dieser Zeit stammt der Brauch des Erntedankfestes, das wir im Herbst feiern. Damit bedankten sich die Menschen bei Gott für die Ernte. Denn ohne Ernte hätten sie im Winter nichts zu essen gehabt. 

Um Getreide anzubauen, muss der Bauer im Frühjahr die Felder pflügen, also umgraben. Dann zieht er Furchen und sät darin die Körner aus. Im Sommer düngt er das Feld. Im Spätsommer, wenn das Getreide reif ist, mäht er es mit dem Mähdrescher. Die Körner werden in Säcke gefüllt und zum Müller gebracht, der sie zu Mehl mahlt. Auf unseren Feldern wachsen vor allem Weizen, Gerste, Hafer, Roggen und Dinkel. Aus Weizenmehl wird viel gebacken. Aber Weizen wird auch an Tiere verfüttert. Gerste braucht man zum Bierbrauen und als Viehfutter. Hafer ist in deinem Müsli. Auch Pferde essen es gerne! Aus Roggenmehl macht man dunkles Brot und Dinkelmehl ist besonders gesund. Wenn Dinkel halbreif geerntet wird und seine Körner getrocknet werden, nennt man das Ergebnis Grünkern. Daraus lassen sich leckere Gerichte zaubern.

„Hör auf zu reden und lass uns unsere Vollkornnudeln essen“, sagt Ben Bär zum Igel. Der lacht und sagt: „Guten Appetit!“

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Komm mit aufs Feld!

Professor Stachel lädt Ihr Kind zur Zeitreise ein: Vor 100 Jahren musste die ganze Bauernfamilie bei der Ernte zusammenhelfen.

Auf dem Bauernhof

Die Arbeit war hart und dauerte viele Stunden oder Tage. Mit einem modernen Mähdrescher kann der Bauer heute ein Feld in wenigen Stunden abernten!

  1. Schnitter
    Der Bauer und die Knechte schnitten mit Sensen das Korn, die Frauen banden die Garben zusammen, damit es trocknen konnte. Dann wurde es mit dem Ochsen- oder Pferdewagen zum Hof gefahren.
  2. Dreschen
    Dort droschen die Männer mit Dreschflegeln die Körner aus den Ähren. Das war harte Arbeit. Das übrig gebliebene Stroh wurde als Futter und Einstreu für die Tiere verwendet. 
  3. In der Mühle
    Dann wurde das Korn zum Müllergebracht, der daraus Mehl mahlte. Einen Teil des Mehls erhielten die Bauern zurück. Denn früher war es üblich, dass sie selbst ihr Brot buken.
  4. Moderne Maschinen
    Heute mäht ein Mähdrescher nicht nur das Korn, sondern drischt auch gleich die Körner aus den Ähren und presst die Halme zu Strohballen. Wenn der Korntank voll ist, werden die Körner durch ein Rohr auf den Ladewagen um geleert.
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