Wissen - Professor Stachel erklärt Kindern die Welt: Wie funktioniert Licht und Strom?

Wie funktioniert Licht und Strom?

Weihnachtsbeleuchtung, wie schön! Professor Stachel verrät Ihrem Kind Wissenswertes über Licht und Strom.

Geht Ihrem Kind ein ein Licht auf?

Wir müssen nur auf einen Schalter drücken, damit es hell wird. Früher hatten es die Menschen schwerer...

„Du bist so altmodisch“, schimpft Ben Bär. Er will, dass zu Weihnachten alles blinkt und leuchtet. Professor Stachel ist aber dagegen. „Das verbraucht zu viel Energie“, erklärt er. 

Wir haben es leicht: Wir drücken einen Schalter, und schon wird ein dunkler Raum hell. In der Steinzeit mussten die Menschen ein Feuer entzünden, wenn sie es warm und hell haben wollten. An Regentagen saßen sie im Dunkeln, weil nasses Holz nicht brennt. Bis kluge Köpfe  entdeckten, dass es einige Stoffe gibt, die gut brennen. Baumharz und Pflanzenöle zum Beispiel. Sie tauchten Holzstücke in Harz und benutzten sie als Fackeln. Das Pflanzenöl schütteten sie in Gefäße aus Ton und setzten es mit einem Docht in Brand – die Öllampe war erfunden. Im Mittelalter flackerten Kerzen an den Wänden. Nicht viele, denn Bienenwachs war sehr teuer. Dann kamen die Petroleumlampe und wenig später die Gaslampe auf. Das war gefährlich. Nach Sonnenuntergang passten Nachtwächter auf, dass sich kein Brand entwickelte.

Im Jahr 1879 erfand der Engländer Thomas Alva Edison die Glühbirne. Wenn man den Schalter drückt, fließt Strom durch das Kabel zur Lampe. Durch den Strom wird ein Glühfaden in der Birne erhitzt und beginnt zu glühen. Praktisch! Weil Glühbirnen ziemlich viel Strom verbrauchen, gibt es jetzt Energiesparlampen.

„Warum sollen wir überhaupt Strom sparen?“, fragt Ben Bär. „Weil ein großer Teil davon aus Kraftwerken kommt“, erklärt der Professor. „Kohlekraftwerke sind schlecht fürs Klima. Und Atomkraftwerke sind gefährlich. Deshalb ist es gut für die Umwelt, wenn wir Strom sparen. Und Geld sparen wir damit auch!“

Weihnachtsbeleuchtung, wie schön!

Professor Stachel verrät Ihrem Kind Wissenswertes über Licht und Strom.

Weihnachtsbeleuchtung am Weihnachtsmarkt

Wenn man eine Kerze anzündet, ist das Licht schön schummrig. Zündet man mehr Kerzen an, wird es immer heller. Ähnlich ist es bei elektrischem Licht: Eine 75-Watt-Lampe ist dreimal so hell wie eine 25-Watt-Lampe.

Fast alles, was leuchtet, wird warm: ein Feuer, Kerzen, Taschenlampen... Die Kraft einer Glühlampe wird zum größten Teil in Wärme umgewandelt. Nur aus fünf Prozent entsteht Licht! Wie wenn Ihr Kind 1 Euro zahlt, aber nur für 5 Cent etwas bekommt. Glühbirnen verbrauchen viel Strom.

Sparsamer sind Energiesparlampen, Halogenlampen und LED-Leuchten. In Leuchtdioden befindet sich ein kleiner Kristall, der durch Strom zum Leuchten gebracht wird. Energiesparlampen funktionieren wie Leuchtstoffröhren. Sie enthalten Gas, das durch Strom zu leuchten beginnt: Quecksilber. Dieser Stoff ist giftig! Kaputte Energiesparlampen gehören zum Sondermüll. 

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Stachels kleine Licht-Geschichte

Feuer

Anfangs hatten die Menschen nur eine einzige Lichtquelle: das Feuer.

Kienspan

Mit Harz getränktes Holz brennt länger: Der Kienspanwar erfunden.

Öllampe

Hurra, eine tragbare Lichtquelle: die Öllampe.

KerzeNoch praktischer: Die Kerze leuchtet hell, war aber früher sehr teuer.

Petroleumlampe

Vor 150 Jahren zog die Petroleumlampe in Häuser und Wohnungen ein.

Gaslampe

Die Gaslampe machte es möglich, Straßen und Städte zu beleuchten.

Glühbirne

Geniale Erfindung: Die Glühbirne gibt Licht ohne Rauch, Ruß und Brandgefahr.

Energiesparlampe

Moderne Energiesparlampen brauchen weniger Strom und halten länger.

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