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Einbruch bei Oma Frieda

Oma Frieda ist in der Nachbarschaft sehr beliebt. Doch jemand hat ihre Freundlichkeit ausgenutzt und sie bestohlen. Der Detektiv löst den Fall! Lesen Sie mit Ihrem Kind die Geschichte aufmerksam durch.
Vorlesegeschichten - Diebische Detektivgeschichten: Einbruch bei Oma Frieda

Flinke Diebe

Das schrille Heulen der Sirenen dringt bis in das Detektivbüro. Der Krach lässt nicht nach. „Da muss in der Nähe etwas passiert sein“, denkt der Detektiv und schnappt seinen Mantel. Tatsächlich: Weiter vorne in der Straße halten die Polizeiautos mit Blaulicht vor einem Mietshaus. Polizistinnen und Polizisten laufen hinein. Ihn beschleicht ein ungutes Gefühl, denn im Erdgeschoss wohnt Oma Frieda. Die fröhliche Frau mit den grauen Locken ist nicht seine echte Oma. Aber jeder in der Nachbarschaft darf sie so nennen. Vor allem die Kinder lieben Oma Frieda sehr, weil sie immer Kuchen auftischt und außerdem einen blau-gelben Papagei hat. Der heißt Oskar. 

Papagei Oskar

„Tatütata“, ruft Oskar aus seinem Käfig in der Wohnzimmer-Ecke. Der Detektiv ist den Polizisten einfach gefolgt und steht jetzt in der Wohnung von Oma Frieda. Die alte Dame sitzt in ihrem Sessel und hält einen nassen Waschlappen an die Stirn. „Oma Frieda!“, ruft er erschrocken. „Ist dir etwas passiert?“ Sie schüttelt den Kopf: „Nein, mir ist von dem Schreck nur etwas schwindelig.“ Sie erzählt dem Detektiv, dass Diebe in ihrer Wohnung waren. Gerade eben, mitten am Tag. „Ich war nur kurz am Zeitungskiosk. Zehn Minuten vielleicht, nicht länger!“ Oma Frieda zeigt auf die Kommode neben dem Fernseher. Die oberste Schublade steht offen. „Hier bewahre ich meinen Geldbeutel auf und der ist jetzt leer. Wer macht denn so etwas?“

Polizisten mit Gummihandschuhen bestreichen die Kommode mit Spezialpulver, um Fingerabdrücke sichtbar zu machen. Ein anderer untersucht die Wohnungstür. Oma Frieda hatte sie nur angelehnt, als sie aus dem Haus ging. „Gute Frau, dann müssen Sie sich nicht wundern“, sagt der Polizist streng. „Eine offene Tür ist wie eine Einladung für...“ Doch da unterbricht ihn Oskar mit einem lauten „Kikeriki, Kikeriki“. Die Polizisten müssen lachen: „Ein Papagei, der kräht! Sehr originell!“ Oma Frieda wirkt verwirrt. „Das hat er noch nie gemacht. Wieso kräht er plötzlich?“, murmelt sie.

Polizist

Armer Oskar

Als die Polizisten wieder gehen, kocht der Detektiv erst einmal Tee für Oma Frieda. Dann fragt er sie, wer regelmäßig in ihre Wohnung kommt und wissen könnte, wo der Geldbeutel liegt. „Ach“, meint die alte Dame: „Ich bekomme ständig Besuch aus der Nachbarschaft. Frau Reinlein bringt mir jeden Dienstag die Einkäufe und die jungen Männer vom Getränkemarkt Hahn stellen jeden Mittwoch einen Kasten Wasser neben mein Sofa. “ Da brüllt Oskar wieder: „Kikeriki!“ Oma Frieda runzelt die Stirn: „Der arme Oskar ist ganz durcheinander, er hat noch nie gekräht. Er macht nur Geräusche nach, die er zuvor gehört hat. Aber hier in der Stadt gibt es keine Hähne.“ Doch der Detektiv kann jetzt nicht an Oskar denken. Er grübelt: „Oma Frieda war nur zehn Minuten beim Kiosk. Der Dieb hat diesen Moment abgepasst. Ein Komplize muss ihm gesagt haben, dass sie zurückkommt. Klar, mit dem Handy.“

Der Detektiv läuft zum Kiosk. Der Verkäufer ist sichtlich erschüttert. „Wer beklaut denn Oma Frieda?“, fragt er. Dann erzählt er dem Detektiv, dass heute Morgen alles ganz normal war. „Als Oma Frieda hier ihre Zeitschriften geholt hat, kam gerade die Getränkelieferung. Der Fahrer hat mich nur kurz gegrüßt und dann gleich telefoniert. Das ist sehr unhöflich, aber so sind die jungen Leute eben.“ Enttäuscht läuft der Detektiv zurück zu Oma Frieda. Er hatte gehofft, dass ihm der Verkäufer weiterhelfen könnte. „Es ist sinnlos“, denkt der Detektiv, „Oma Frieda bekommt zu viel Besuch. Jeder könnte der Täter sein.“ Da fährt ein Lieferwagen an ihm vorbei. Auf seiner blauen Plane steht neben einer Handynummer der Spruch: „Getränkemarkt Hahn – Sie lassen unser Handy krähen, wir liefern!“ Der Detektiv muss schmunzeln: „Witzige Idee!“  Doch dann bleibt er wie angewurzelt stehen. Er kann es selbst kaum fassen: Der Fall ist gelöst.

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