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Der geheime Schreiber

Till ist verliebt. Jemand hat seiner Angebeteten Marie eine Nachricht von seinem Handy geschrieben. Das ist Till natürlich sehr peinlich. Detektiv Pit hilft ihm dabei, herauszufinden, wer sich da eingemischt hat.
Vorlesegeschichten - Krimi-Detektivgeschichten: Der geheime Schreiber

Peinliche Sache

„Es ist etwas Oberpeinliches passiert. Pit, ich brauche dich. Komm schnell.“ Als der Detektiv diese Nachricht von seinem Freund Till liest, lässt er im Büro alles liegen und eilt los. Schon beim ersten Klingeln reißt Till die Haustür auf und schiebt seinen großen Bruder Ben zur Seite. „Nerv nicht!“, mault Ben.

„Dicke Luft?“, fragt Pit. „Die beiden streiten schon seit Tagen“, seufzt Tills und Bens Mutter und verdreht die Augen.  „Gut, dass du da bist“, sagt Till. In seinem Zimmer fragt er den Detektiv gleich, ob er weiß, was heute für ein Tag ist. Als Pit den Kopf schüttelt, zeigt Till auf einen Wandkalender. Der Detektiv liest laut vor: „14. Februar, Valentinstag.“ Jetzt geht ihm ein Licht auf: „Das ist der Tag der Verliebten. Bist du verknallt?“

Tills Wangen röten sich. Er hält Pit sein Handy vor den Rüssel und fordert: „Schau dir diese Nachricht an!“ Wieder liest Pit laut: „Hi Mari, ich libe dich, dein Till.“ Der Detektiv klopft seinem Freund auf die Schulter: „Ganz schön mutig, so etwas zu schreiben!“  Dann muss er kichern: „Aber jetzt verstehe ich, warum dir das oberpeinlich ist. Du hast zwei Rechtschreibfehler drin: Lieben schreibt man mit ie und Marie sicher auch!“ Till rauft sich die Haare: „Das hat gerade noch gefehlt! Das ist mir gar nicht aufgefallen.“ Er macht ein zorniges Gesicht: „Die Nachricht stammt nämlich nicht von mir. Irgendjemand hat mein Handy benutzt, den Code geknackt und das hier in unseren Klassenchat geschrieben. Ich bin geliefert.“

Niedergeschlagen lässt sich Till neben Pit aufs Bett plumpsen. Der legt tröstend den Arm um ihn und rät: „Schreib einfach, dass du es nicht warst!“ Aber Till winkt ab: „Das glaubt mir keiner. Die wissen alle, dass nur ich mein Handy anschalten kann – mit meinem Daumenabdruck. Schau, was sie schreiben ...“ Er zeigt Pit die Nachrichten seiner Mitschüler. Da vergeht auch Pit das Lachen. „Ich kann mich morgen nicht in der Klasse blicken lassen“, sagt Till mit leiser Stimme. Dem Detektiv fällt etwas ein: „Wir müssen herausfinden, wer um 17.23 Uhr dein Handy hatte. Da ist die Nachricht geschickt worden.“

Till mit seinem Telefon

Eingeschlafen Frage

Till zählt auf, was er bisher gemacht hat: „Schule, Mittagessen, Hausaufgaben, Fußballtraining. Später war Jonas kurz da, danach hab ich die Nachricht entdeckt und dich angerufen.“ Pit grübelt: „Könnte es Jonas gewesen sein?“ – „Eigentlich ist er mein Freund“, antwortet Till. „Wir hatten das Handy an, um darauf zu spielen, ich bin auch mal aus dem Zimmer gegangen.“ Seine Wangen verlieren ihre Farbe. Die Vorstellung, dass Jonas so fies sein könnte, bedrückt ihn.

Da platzt Tills Mutter ins Zimmer. „Pit, vielleicht solltest du besser gehen, damit du dich nicht ansteckst! Wir messen dann Fieber, Till!“ Der Detektiv fragt verwirrt: „Warum hast du nicht gesagt, dass du krank bist?“ Die Mutter beruhigt ihn: „Das wissen wir auch noch nicht, aber vorhin, nach Jonas’ Besuch, ist Till kurz auf dem Sofa eingenickt. Es könnte eine Grippe im Anmarsch sein.“

Till protestiert: „Quatsch, das Training war nur so anstrengend!“ Pit murmelt vor sich hin: „Du bist also kurz eingeschlafen ...“ Während Till mit seiner Mutter über das Fiebermessen streitet, schleicht sich Pit leise nach draußen. Bens Zimmertür steht einen Spaltbreit offen. Drinnen sitzt Ben am Schreibtisch. „Hausaufgaben?“, fragt Pit. Ben stöhnt: „Nein, muss Deutsch üben.“ Pits Blick fällt auf einen Aufsatz, der auf dem Schreibtisch liegt. Er sieht ziemlich rot aus. „Achte auf die Rechtschreibung!“, hat die Lehrerin dick daruntergeschrieben. Plötzlich hat es Pit eilig, er stürmt zurück in Tills Zimmer und ruft freudig: „Der Fall ist ...“ Doch Till lässt ihn nicht ausreden. Sein Gesicht sieht verändert aus. „Schau dir das an, Pit“, flötet er. „Marie hat geschrieben. Sie will mit mir ins Kino gehen!“ Der Detektiv schmunzelt: „Dann ist es jetzt egal, wer die Nachricht getippt hat, oder?“ Weiß Ihr Kind es trotzdem?

Marie

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