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Experiment für Kinder: Strahlenschutz für Handys

Experimente für Kinder: Mit dem Handy kann man immer und überall telefonieren. Es sei denn, da ist ein Funkloch. In diesem Experiment lernen Sie elektromagnetische Wellen und Strahlenschutz kennen und erzeugen ein Funkloch, das das Telefonieren mit dem Mobilfunkgerät unmöglich macht.
Elektronische Experimente: Strahlenschutz für Handys

Funkloch

Mit dem Handy können Sie immer und überall telefonieren. Es sei denn, Sie befinden sich in einem Funkloch. In diesem Experiment basteln Sie mit Ihrem Kind ein Funkloch... Probieren Sie es aus!

Was brauchen Sie dafür?

Strahlen Schutz: Material

  • 1 Handy
  • 1 Festnetztelefon
  • Aluminiumfolie
  • 1 Partner

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Wie geht das?

Strahlen Schutz: Schritt 1

1. Geben Sie Ihrem Kind das Handy und rufen es mit dem Festnetztelefon an. Das Handy klingelt.

Strahlen Schutz: Schritt 3

2. Wickeln Sie nun das Handy in ein Stück Aluminiumfolie

3. Rufen Sie erneut das Handy mit dem Festnetztelefon an.

Was passiert da?

Das Handy hat keinen Empfang mehr. Normalerweise steht es ständig mit einem Funkmast in Verbindung. Aber die Alufolie schirmt es vor den Funkstrahlen ab. Daher kann das Handy keine Informationen mit anderen Geräten austauschen.

Warum ist das so?

Funkstrahlen sind elektromagnetische Wellen. Solche Wellen nutzt zum Beispiel auch der Mikrowellenherd. Der Innenraum der Mikrowelle ist mit Blech abgeschirmt, sodass die starke Mikrowellenstrahlung nicht nach außen dringt. Damit ist die Mikrowelle eine Art Faraday-Käfig. So nennt man ein Gehäuse oder eine Hülle aus Metall oder Blech, das elektromagnetische Wellen abschirmt.

Auch das in Alufolie gewickelte Handy befindet sich in einem Faraday-Käfig. Dieser Strahlenschutz-Käfig ist nach seinem Entdecker Michael Faraday benannt. Seine Entdeckung wird auch in Opern- und Konzerthäusern genutzt. Dort sind die Wände mit Stahlmatten versehen. So können nicht ausgeschaltete Handys gar nicht erst klingeln!

Auch Autos sind Faraday-Käfige. Deshalb bist du im Auto sicher vor den elektrischen Entladungen eines Blitzeinschlags. Davon können Sie sich auch im Deutschen Museum in München überzeugen: Dort steigt ein Mitarbeiter in einen Faraday-Käfig und zeigt, dass er darin sicher vor starkem Strom ist! Machen Sie doch mal einen Ausflug mit Ihren Kindern ins Museum! Aber warum funktioniert ein Handy im Auto, wenn es ein Faraday-Käfig ist? Weil die Fugen und Spalten der Karosserie groß genug sind, um Funkstrahlen durchzulassen.

Mehr Infos unter: Klaus Gruber | dolphin photography

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