Experimente mit Ton: Das Luftballon-Experiment

Das Luftballon-Experiment

Das kann ja wohl nicht wahr sein: Ein Luftballon gibt singende Töne von sich! Ob da ein Mikrochip dahinter steckt? Oder ein geübter Bauchredner? Machen Sie das Experiment mit Ihren Kindern und lassen sich überraschen...

Alles, was Sie für dieses Experiment brauchen:

Das Luftballon-Experiment

• Luftballon

• 10-Cent-Stück

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Und so geht’s:

Das Luftballon-Experiment

1. Schieben Sie das Geldstück vorsichtig durch die Öffnung in den Luftballon. Achten Sie  darauf, dass die Gummihaut dabei nicht verletzt wird, sonst ist der Ballon nicht mehr dicht.

Das Luftballon-Experiment

2. Blasen Sie den Luftballon auf und knoten ihn zu. Die Münze ist nun im Ballon gefangen.

Das Luftballon-Experiment

3. Beginnen Sie nun, den Luftballon aus dem Handgelenk heraus im Kreis zu drehen, als würden Sie mit ihm „rühren“.

Haste Töne!

Das singende Geräusch entsteht durch den geriffelten Rand der rollenden Münze: Er schlägt auf die gespannte Luftballonhaut wie auf eine Trommel. Ein 20-Cent-Stück erzeugt tiefere Töne, weil es nur wenige Einkerbungen am Rand hat. Eine 1-Euro-Münze erzeugt dagegen einen hohen, leiseren Ton, weil es abwechselnd glatt und fein geriffelt ist.

Aber wie kommt es, dass sich die Münze im Ballon aufrichtet und auf der Schmalseite entlang rollt? Dafür sorgt die so genannte Fliehkraft. Diese Kraft drückt Körper, die sich schnell genug auf einer gebogenen Bahn bewegen, nach außen. Das spürt Ihr Kind beim Karussellfahren oder auch im Auto in jeder Kurve. Dieselbe Kraft ist im Spiel, wenn man einen Eimer mit Wasser im Kreis herumschleudert. Dabei fließt kein Wasser heraus, weil es von der Fliehkraft an den Eimerboden gedrückt wird.

Was passiert?

Zuerst rutscht das 10-Cent-Stück flach durch den Luftballon. Wenn sich Ihr Kind schneller dreht, stellt es sich auf den Rand und rollt hochkant an der Innenseite des Ballons entlang. Dabei fängt der Ballon an zu „singen“: Er gibt einen hohen Ton von sich. Je schneller die Münze rotiert, desto höher klingt es. 

Tipp: Wiederholen Sie dieses Experiment doch mal mit einem 20-Cent-Stück und mit einer 1-Euro-Münze. Jede Münze klingt anders: Das 20-Cent-Stück erzeugt tiefere Töne, das 1-Euro-Stück einen hohen, leiseren Ton.

Mehr Infos unter: Klaus Gruber | dolphin photography

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