Stift, bleib stehen

Jetzt bloß nicht lange zaudern: Dieses Experiment ist kinderleicht. Aber es gelingt nur, wenn Ihr Kind schnell genug ist. Probieren Sie es gemeinsam aus!

Alles, was Sie für dieses Experiment brauchen:

Stift, bleib stehen

  • 1 dicken Filzstift
  • 1 Streifen Papier, ca. 2 cm breit und ca. 30 cm lang

Und so geht’s:

Stift, bleib stehen

1. Legen Sie den vorher ausgeschnittenen Papierstreifen mit der kurzen Seite an die Tischkante.

Stift, bleib stehen

2. Stellen Sie nun vorsichtig den Filzstift auf den Streifen, an die Kante vom Tisch.

Stift, bleib stehen

3. Ziehen Sie jetzt den Streifen mit einem Ruck unter dem Stift weg.

Träge Masse

Komisch: Ziehst man zu langsam, fällt der Stift um. Oder man zieht ihn mit dem Papierstreifen über die Tischkante, und er fällt zu Boden. Das liegt an der Trägheit des Stiftes. 

Im Alltag bedeutet Trägheit so viel wie Unlust oder Faulheit. Es kann ganz schön viel Kraft kosten, die eigene Trägheit zu überwinden. So ist es auch in der Physik. Alle Gegenstände sind träge. Das heißt, es braucht Kraft, einen Gegenstand in Bewegung zu bringen. Die Trägheit hängt mit der Masse des Gegenstandes zusammen. Je größer diese Masse ist, desto mehr Kraft braucht es, ihn in Bewegung zu versetzen. Das gilt auch umgekehrt: Ist ein Gegenstand in Bewegung, bestimmt seine Masse, wie viel Kraft man benötigt, um ihn anzuhalten. Probieren Sie es aus und wiederholen das Experiment mit verschieden schweren Gegenständen: Je leichter sie sind, desto eher fallen sie zu Boden.

Auch Menschen sind im physikalischen Sinn träge und behalten ihren ursprünglichen Ruhezustand oder ihre Bewegung bei. Dafür gibt es jede Menge Beispiele, etwa im Auto: Muss der Fahrer bei hohem Tempo abrupt bremsen, so fliegen die Mitfahrenden, wenn sie nicht angeschnallt sind, fast ungebremst weiter – in die Windschutzscheibe!

Was passiert:

Wenn man schnell genug ist, wackelt der Stift nur ein wenig, bleibt aber auf dem Tisch stehen.

Mehr Infos unter: Klaus Gruber | dolphin photography

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