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Mein Kind ist schlecht in Englisch, was kann ich tun?

Schlechte Noten in Englisch, was tun? Können Eltern ihren Kindern da weiterhelfen? Wenn ja, wie? Die Art der Hilfe hängt nicht nur vom Jahrgang und den Englischkenntnissen der Eltern ab. Forschen Sie nach den möglichen Gründen für die schlechten Englischnoten. Lassen Sie sich von unseren Vorschlägen zur Motivation, unseren Tipps und Hilfsmitteln inspirieren!
Tipps für Eltern - Englisch lernen für Kinder: Mein Kind ist schlecht in Englisch, was kann ich tun?
Inhaltsverzeichnis

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Schlechte Englischnoten in der Grundschule, was tun?

Meistens gibt es erst ab der dritten oder vierten Klasse Noten für das Fach Englisch. Die Benotung setzt sich aus kleinen schriftlichen Tests und der mündlichen Mitarbeit zusammen. Häufig wird die mündliche Teilnahme bei der Gesamtnote gleich oder stärker bewertet. Wenn in der vierten Klasse tatsächlich ein "ausreichend" oder "mangelhaft" in Englisch auf dem Zeugnis erscheint, versuchen Sie zuerst den Grund dafür ausfindig zu machen.

Sind sämtliche Schulnoten in den Keller gerutscht? Oder ist das die einzige schlechte Note? Geht es nur um das Fach Englisch, dann sprechen Sie zuerst mit Ihrem Kind. Macht das Englischlernen keinen Spaß? Warum nicht? Ist Ihr Kind eher zurückhaltend und schüchtern, sodass es wenig aktiv im Unterricht ist? Schauen Sie sich die Arbeitsunterlagen und Tests an. Wenn Sie sich ein Bild gemacht haben oder keine Ansätze finden, sprechen Sie mit der Lehrerin, dem Lehrer darüber.

Schlechte Englischnoten in der Sekundarstufe I, was tun?

In der 5. Bis 10. Klasse wird an allen Schulen Englisch gelehrt. Wie in den anderen Unterrichtsfächern, steigen in der 5. Klasse auch im Fach Englisch die Anforderungen spürbar. Nach ein bis zwei Jahren werden Ihr Kind und Sie schnell feststellen, ob sich Englisch als Sorgenfach herauskristallisieren wird. Gehen Sie der Sache auf den Grund. Sprechen Sie mit Ihrem Kind und gegebenenfalls mit der zuständigen Lehrkraft über die Probleme. So bekommen sie erste Anhaltspunkte, ob und wie Sie Ihr Kind am besten unterstützen können.

Schlechte Englischnoten? So können Sie Ihre Kinder unterstützen!

Eltern sind meistens nicht gut geeignet, in die Rolle einer professionellen Lehrerin oder eines Nachhilfelehrers zu schlüpfen. Und dann wäre da ja noch die Sache mit den Englischkenntnissen. Reichen sie für den aktuell geforderten Unterrichtsstoff aus? Ist die Aussprache korrekt? Wie sieht es mit der englischen Grammatik aus?

Fehlende Motivation beim Englisch lernen

Woran liegts: Fehlt die Motivation Englisch zu lernen oder besteht einfach mehr Lernbedarf? Egal, wie die Antworten lauten mögen und wie es um Ihre Englischkenntnisse bestellt ist, versuchen Sie hauptsächlich ein guter Coach und eine gute Motivationstrainerin zu sein. Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Organisation der Hausaufgaben und Lernzeiten. Schlagen Sie kreative Lernmethoden und Hilfsmittel vor, mit denen Englischlernen Spaß macht und effektiv ist. Abhängig von Ihren Sprachkenntnissen, können Sie Englisch nebenbei in Ihren Alltag einfließen lassen.

Zuhause spielerisch Englisch lernen: Tipps und Hilfsmittel

Je jünger die Kinder sind, desto einfacher können Sie ihnen mit Spaß und kreativen Ideen das Englischlernen erleichtern. Je mehr Spaß die Kinder dabeihaben, desto größer ist der Lernerfolg. Je mehr Sinne daran beteiligt sind, desto besser bleiben die neu gelernten Wörter im Gedächtnis. Hier eine Aufzählung von Tipps, die Sie bestimmt selbst noch um viele Positionen erweitern können.

Integrieren Sie englisch sprachige Themeninseln in den Alltag. Zum Beispiel gemeinsames Kochen. Learning by doing. Das ist eine einprägsame Möglichkeit mit Worten oder ganzen Sätzen ein englischen Themenfeld zu erobern. Andere Themen sind zum Beispiel, der Körper, bei der Körperpflege oder die Natur, bei der Gartenarbeit usw.

  • Je nach Alter (und nach ihren Englischkenntnissen) verabreden Sie regelmäßig einen Zeitraum (10-30 Minuten) in Ihrem Alltag, in dem nur Englisch gesprochen werden darf. Erfinden Sie pfiffige Strafen für jedes deutsche Wort in dieser Zeit. Das bringt Spaß, besonders wenn dann gerade der Paketbote kommt oder die Oma anruft.
  • Für Grundschulschüler: halten Sie Ausschau nach original englischen Bilderbüchern. Lesen Sie Ihrem Kind daraus vor, schauen Sie gemeinsam die Bilder an.
  • Für jedes Alter gibt es inzwischen eine Unmenge an Büchern, Zeitschriften, Comics, Songs, Podcasts, Audiobüchern, CDs, DVDs und Streamings, die auf die jeweiligen Kenntnisse zugeschnitten sind.
  • Eine Auswahl an englischen Kinderzeitschriften und Lehrmaterial finden Sie auf diese Seite.
  • In den fortgeschrittenen Jahrgängen kommen die englischen Originale ins Spiel, in Form von Büchern und Filmen. Aber auch BBC-Radio hören, englische Nachrichten oder Talkshows verfolgen, sind kurzweilige Möglichkeiten, das Verständnis und die Aussprache zu verbessern.
  • Viele kleine Spiele sind bestens dazu geeignet, sie auch mal auf Englisch zu spielen. Zum Beispiel "Stadt, Land, Fluss", "Ich sehe was, was du nicht siehst", Teekesselchen, Tabu und Scharade.
  • Mit einem Karaoke-Abend mit englischen Liedern und Songs kommt Freude auf beim Englischlernen.

Wie fördere ich die Motivation Englisch zu lernen bei meinem Kind?

In diesem Zusammenhang sei Ihnen der Neurobiologe Prof. Dr. Hüther ans Herz gelegt. Schauen Sie sich einige seiner Vorträge zum Thema Lernen an. Bestimmt bekommen Sie ein paar Ideen, wie Sie Ihrem Kind helfen können, sich für Englisch zu begeistern. Denn genau darum geht es.
Prof. Dr. Hüther kurz auf den Punkt gebracht: Die Triebfedern, gerade zum Erlernen einer Fremdsprache, sind Emotionen. Das bedeutet Spaß und Begeisterung gehören zum erfolgreichen Lernen dazu. Es ist wichtig, ein emotional berührendes Ziel vor Augen zu haben. Warum will ich Englisch sprechen können? Eine gute Note auf dem Zeugnis, ist auch ein Ziel. Aber wenn die einzige Emotion die Freude über einen erhaltenen Geldbetrag ist, wird das nicht ausreichen (extrinsische Motivation). Emotionale Ziele werden selbst gesetzt, aus eigenem Antrieb und aus Begeisterung für etwas (intrinsische Motivation)! Unterstützen Sie Ihr Kind darin, solch ein Ziel für sich zu entdecken. Natürlich ohne dass Sie ein konkretes Ziel vorgeben.

Ziele, für die es sich (emotional) lohnen kann, Englisch zu lernen

Hier ein paar Vorschläge, welcher Art die Ziele sein können, die begeistern. Doch Vorsicht, nicht in jedem Alter und nicht jedes Kind ist von Vorschlägen, die von den Eltern kommen, hellauf begeistert! Bestimmt werden Sie Wege finden, eventuelle Anreize so einzustreuen, dass Ihr Kind von sich aus für (s)eine Idee Feuer fangen kann.

Das menschliche Miteinander beim Englischlernen

Es gibt kaum Situationen, die emotionaler sind als das menschliche Miteinander. Kontakte mit englischen Muttersprachlern sind wertvolle Gelegenheiten, die Sprachkenntnisse zu verbessern. Gleichzeitig erweitern sie den kulturellen und sozialen Horizont (Brieffreundschaften, Mailfreundschaften, Video Calls).

  • Plattformen, um englischsprachige Kontakte zu finden sind zum Bespiel:
  • Ein Au-pair ermöglicht interkulturelles Lernen und das Erlernen von Sprachen. Eine absolute Win-win-Situation für beide Seiten. Einen ersten Eindruck und vielleicht auch Kontakt können Sie auf der Internetseite http://www.tandempartner.net/ finden, hier werden Au-pairs gesucht und gefunden.
  • Erkundigen Sie sich nach einer englischen Partnerstadt ihrer Stadt oder nach einer englischen Partnerschule. Auch über diese Verbindungen lassen sich entsprechende Kontakte finden.
  • Ab einem entsprechenden Alter lassen sich solche Kontakte auch über die normalen Social-Media-Kanäle finden. Allerdings geht es dann meistens nicht so zielorientiert darum, die Sprache zu erlernen. Es gestaltet sich eher schwierig, darüber Kontakte für den Austausch längere Emails (mit ganzen Sätzen!) oder für Video-Calls zum Englischlernen zu begeistern.

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Die Auslandsreise als Motivation zum Englischlernen

Wenn es zeitlich und finanziell möglich ist, ist eine Reise nach England eine unschlagbare Lernmethode. Das kann ein Urlaub sein, ein kurz- oder langfristiger Schüleraustausch oder ein Auslandsschuljahr. Eine in Aussicht gestellte Reise wird bereits im Vorfeld den Lerneifer im Fach Englisch beflügeln. Je mehr sich Ihr Nachwuchs dann im Ausland allein durchschlagen darf, zumindest ohne jemanden, der besser englisch spricht, desto effektiver.

Der Traumberuf als Motivation zum Englischlernen

Dolmetscher, Pilotin, Tauchlehrer, Hotelmanagerin, reizvolle Berufe für die sehr gute Englischkenntnisse Pflicht sind, gibt es massenweise. Egal, in welchem Alter oder ob der Beruf letztendlich ernsthaft angestrebt wird: Als Traum und Ziel vor Augen, lässt er das lästige Pflichtfach Englisch vielleicht in einem völlig anderen Licht erscheinen.

Kleine Motivationsschübe zum Englischlernen

Einen guten Film im englischen Original verstehen zu können, ein ganzes Buch auf Englisch zu lesen oder endlich die Songs der Lieblingsband zu verstehen, das sind kleine lohnende Ziele. Gerade zu Beginn der Sekundarstufe I ist der Stellenwert der Außenwirkung bei den "Kleinen" nicht zu unterschätzen. Ist doch cool, wenn ein englischer Krimi auf dem Badelaken liegt, wenn man mit der Freundin einen Film im Original schaut und einen englischen Song korrekt performen kann.

Fazit

Egal wie alt Ihre Lieblinge sind, egal wie gut Ihr Englisch ist, unterstützen Sie mit Spaß und Begeisterung. Wenn den Kindern das Englischlernen, aus welchen Gründen auch immer, schwerfällt, dann setzten Sie nicht noch einen Stein obendrauf. Mit anderen Worten: Üben Sie keinen Druck aus! Versuchen Sie stattdessen, Ihrem Kind das Erlernen der englischen Sprache so attraktiv und kurzweilig wie möglich zu gestalten.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es kostenlose Lernclips zum Englisch lernen?

Stöbern Sie ein wenig auf YouTube herum. Für jede Altersklasse und für jedes Englischlevel finden Sie dort ansprechende Clips und Videos. Zum Beispiel für die ganz Kleinen:


Welche Englisch-Lernplattformen für Kinder gibt es?

Einige Beispiele, für alle Altersstufen, mit und ohne Gebühr:

https://www.scoyo.de/
https://www.sofatutor.com/englisch
https://de.babbel.com/
https://www.englischelernspiele.de/
https://de.duolingo.com/course/en/de/Lerne-Englisch


Welche Englisch Lern-Apps sind empfehlenswert?

In der Grundversion sind die meisten Apps kostenlos. Wer mehr möchte, muss für die App zahlen.

  • My First 101 Words
  • Duolingo
  • Wlingua

Welche einfachen Tricks gibt es, um besser Englisch zu lernen?

  • Lieber 10 bis 15 Minuten täglich lernen als einmal in der Woche zwei Stunden.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind Englisch abwechslungsreich und mit allen Sinnen lernen kann. Beziehen Sie Gegenstände, Alltagstätigkeiten und mit ein. Lassen Sie malen, schreiben, hören, riechen, anfassen und anschauen.

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